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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 32042
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um Überprüfung der

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich bitte um Überprüfung der in der Datei angehängten Honorarvereinbarung und bitte um kurze Beantwortung der Fragen.Ich habe mit dem betreffenden Anwalt bisher nichts vereinbart und seit drei Monaten 100 Euro Raten bezahlt. Ich habe ihn nun gestern mitgeteilt, dass ich heute die Stellungsnahme abgeben werde bei ihm für die Staatsanwaltschaft und um eine Honorarvereinbarung gebeten. Aus dem anfänglichen ersten Ermittlungsverfahren wegen Verdacht des Betruges wurde ein weiteres Verfahren wegen Verdacht der falschen Abgabe an Eidesstaat mit einem neuen Aktenzeichen eingeleitet von der Staatsanwaltschaft.Meine Fragen nunIst die Honorarvereinbarung korrekt oder überteuert und für ein Aktenzeichen oder zwei? Verstehe ich richtig, dass das Grundhonorar 480 Euro beträgt das ich anzahlen muss( 3 Raten habe ich bezahlt) und für die Stellungsnahme an die Staatsanwaltschaft den Brief, den Schriftverkehr eine Summe i.H.v. 680 Euro fällig wird? Sofern die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt, heißt dies dass dann nochmals eine Grundgebühr i.H.v. 680 Euro fällig wird, und für jeden Verhandlungstag der angesetzt wird 780 Euro? Alles zzg. Mwst?Was passiert wenn ich die Honorarvereinbarung nicht unterschreiben will. Der Anwalt ist bereits tätig für mich.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Kurze Antworten langen dem Einsatz entsprechend,

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Bei der Honorarvereinbarung handelt es sich um eine in Strafsachen recht weit verbreitete Erscheinung. Die Vereinbarung ist so wuirksam und auch nicht sittenwidrig im Sinne des § 138 BGB.

 

Wenn Sie die Honorarvereinbarung nicht unterzeichnen wollen, dann kann der Anwalt nach den gesetzlichen Gebühren abrechnen.

 

Also wie folgt (Es handelt sich um einen Gebührenrahmen:

 

Grundgebühr: 40-360 EUR

Terminsgebühr: 40-300 EUR

Wenn Anklage erhoben wird zudem:

Verfahrensgebühr 100-690 EUR

Terminsgebühr in Hauptverhandlung 70-480 EUR

 

über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

 

Die Gebühren sind immer netto, dass bedeutet, die Mehrwerstezer ist hinzurechnen.

 

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Hallo, was genau heißt das? Die Zahlen von ihnen weichen ab von denen auf dem Zettel. Wir würden die gesetzlichen Gebühren abgerechnet werden? Wären die niedriger ? Gilt die Vereinbarung für ein Akzenzeichen oder zwei? Wenn ein Verhandlungstag kommt, was müsste ich im Falle einer Anklage zahlen? Was bedeutet die 40 davor bei Grundgebühr und Terminsgebühr
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich bitte spezifisch auf das Schreiben einzugehen und werde auch ein Trinkgeld geben.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

die Zahlen die ich Ihnen genannt habe sind die gesetzlichen Gebühren. Diese sind niedriger als die Gebühren in det Honorarvereinbarung. Die Honoratvereinbarung gilt grundsätzlich für eine Angelegenheit Im Falle einer Anklage müssten Sie nach der Honorarvereinbarung wohl 2500 EUR + Mehrwertsteuer zahlen nach den gesetzlichen Gebühren etwa 750-800 EUR plus Mehrwertsteuer.

 

über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

 

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schließl, durch meine Krebserkrankung und die Chemotherapie verstehe ich nicht alles direkt. Können sie mir sagen, was die gesetzlichen Gebühren wären ohne eine Anklage und wenn das Verfahren eingestellt wird? Der selbe Anwalt hat bei meinem Freund für die Einstellung eine Einigungsgebühr berechnet.

Was kostet es mich ohne Anklage mit den gesetzlichen Gebühren?

Bin ich verpflichtet den Anwalt im Falle einer Anklage weiter zu mandadieren zählt die Vollmacht hierfür oder müsste diese widerrufen werden=

Was empfehlen sie mir=
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich werde sie umgehend nach der Antwort positiv bewerten.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Eine kurze Frage habe ich? Muss der Anwalt einen Antrag auf Pflichtverteidigung stellen wenn ich dies möchte auch schon im Vorverfahren oder könnte ich dies auch selbst machen

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

ohne Hauptverhandlung liegen die gesetzlichen Gebühren bei etwa 400-450 EUR plus Mehrwertsteuer.

 

Natürlich sind Sie nicht verpflchtet den Anwalt auch für das gerichtliche Verfahren weiter zu mandatieren. Sie können insoweit das Mandat durch Kündigung beenden.

 

Der Anwalt muss einen Antrag auf Pflichtverteidigung stellen, wenn Sie ihm dies in Auftrag geben. Sie können diesen Antrag auch selbst stellen.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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