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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1759
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Ich habe eine Klage vom Amtsgericht Augsburg erhalten,

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe eine Klage vom Amtsgericht Augsburg erhalten, hierbei handelt es sich um eine bürgerliche Rechtsstreitigkeit. Mir wurde nun eine Frist von 2 Wochen gesetzt um die Absicht der Verteidigung anzuzeigen. Die Klage an sich ist berechtigt, nur kann ich die geforderte Summe nicht aufeinmal begleichen aus Finanziellen Gründen. Wie gehe ich nun am besten vor?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Wie hoch ist denn die Klageforderung? Ist die Gegenpartei anwaltlich vertreten?

Mit diesen Informationen kann ich Ihnen ausrechnen, ob ein Anerkenntnis- oder ein Versäumnisurteil für Sie wirtschaftlich günstiger wäre.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Die Klageforderung beläuft sich auf 2906,24 € zzgl. 5 Prozentpunkten Basiszins ab dem 06.12.2016, der Kläger wird Anwaltlich vertreten.

Vielen Dank!

Bei einem Versäumnisurteil kämen Kosten in Höhe von 778,34 EUR auf Sie zu, wobei der Anwalt 454,34 EUR erhält und die Gerichtskasse 324,00 EUR

Bei einem Anerkenntnisurteil wären es 621,78 EUR für den Anwalt und 108,00 EUR für die Gerichtskasse.

Damit würden Sie bei einem Anerkenntnis zumindest knapp 50,00 EUR an Kosten sparen.

Da Sie vor dem Amtsgericht ohne Anwalt verhandeln können, können Sie also dem Gericht innerhalb dieser Frist schreiben, dass Sie das Urteil anerkennen. Versäumen Sie diese Frist, bekommen Sie ein Versäumnisurteil zu den oben genannten Konditionen.

Beide Urteil führen jedoch dazu, dass der Gegner seine Forderung vollstrecken kann. Daher sollten Sie sich zeitnah mit dem Gläubigervertreter in Verbindung setzen und um eine entsprechende Ratenvereinbarung bitten, um einer Zwangsvollstreckung vorzubeugen.

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Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre positive Bewertung durch Anklicken der Sterne ( 3-5) freuen. Dadurch wird das Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Es liegt bis jetzt kein Urteil vor. Schreibe ich dem Gericht also nun eine Antwort die beinhaltet das ich die Klage anerkenne? Soll ich den Anwalt des Klägers bereits kontaktieren und über meine finanzielle Situation informieren?

Genau, je nachdem, wie Sie nun reagieren, fertigt das Gericht das Urteil. Reagieren Sie nicht, gibt es ein Versäumnisurteil, erkennen Sie an, dann erhalten Sie ein Anerkenntnisurteil.

Ja, ich halte es auch für sinnvoll, den Kollegen zu kontaktieren und zu erklären, dass Sie die Forderung anerkannt haben, jedoch um eine Ratenzahlung zur Vermeidung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen bitten

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Vielen Dank !

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Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Ich habe noch eine Frage zur Anerkennung der Klage. Ich habe vom Kläger lediglich ein Schreiben vom 18.11.2016 erhalten, auf dieses habe ich vergessen zu reagieren, eine Mahnung folgte nicht. Gibt es eine Möglichkeit die Zinsen abzulehnen?
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Wie formuliere ich am besten die Anerkennung der Klage, können Sie mir hier behilflich sein?

Meinen Sie mit dem Schreiben vom 18.11 die Rechnung oder die Mahnung?

Wurde in der Rechnung ein Zahlungsziel festgesetzt?

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Es war keine Rechnung, nur ein Schreiben vom Anwalt, leider liegt mir dieses Schreiben nicht vor. Der Anwalt hat das Schreiben in seiner Anklage aufgeführt aber nicht der Klage beigelegt.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
In der Anklage steht es hätte auf dem Schreiben vom 18.11.2016 eine Fristsetzung bis zum 06.12.2016 gegeben
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Können Sie mir bitte noch helfen?

Haben Sie diese Schreiben nicht mehr? Sie hatten doch gesagt, dass Sie ein Schreiben vom 81811 erhalten haben. Grundsätzlich sollte der Klage natürlich auch die Anlage beigefügt sein.

Worum ging es denn bei der Forderung, wenn Sie keine Rechnung erhalten haben?

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Ich habe das genannte Schreiben nicht mehr, auf der Anklage wird dieses aber genannt. Bei der Forderung geht es um einen Schadensersatz Anspruch aus einem Verkehrsunfall

Ist denn Ihre Versicherung auch mit verklagt worden? Oder bestand diese nicht?

Ich frage, weil normalerweise die KfZ Haftpflichtversicherung dafür zuständig ist und dann ebenfalls als Beklagte zu 1 oder zu 2 mit aufgenommen wird. In dem Fall müssen Sie gar nichts tun, da Ihre Versicherung Ihre Verteidigung mit übernimmt.

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Eine Versicherung bestand nicht, da es nicht mein Fahrzeug war. Der Halter hat Klage eingereicht, da mir dessen Ex-Frau das Auto für die Fahrt überlassen hatte.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Mir gehts es nur darum ob ich in der Anerkennung der Klage die Zinsen ablehnen kann, da ich keine Mahnung etc erhalten habe.

Ok, dann müssten Sie aber trotzdem mal ein Anschreiben bekommen haben, aus welchem hervorgeht, welcher Betrag konkret gefordert wird und bis wann Sie das Geld zahlen sollen.

Ohne einen Zahlungszeitpunkt wären Sie nämlich nicht in Verzug und dann könnten die Zinsen tatsächlich eingespart werden.

Das Problem dürfte also sein, dass Sie diese Schreiben nicht mehr haben. Um sicher zu gehen und nicht zu viel anzuerkennen, sollten Sie sich daher umgehend an das Gericht wenden und um Übersendung der Anlage bitten, sollte der Kollege das Schreiben auch als Anlage bezeichnet haben. Sollte er es gar nicht als Beweis angeboten haben, können Sie tatsächlich zum aktuellen Zeitpunkt nur die Verteidigung anzeigen. Wenn Sie die Hauptforderung für gerechtfertigt halten, dann können Sie die Hauptforderung anerkennen, bezüglich der Zinsen aber den Verzug bestreiten.

In dem Fall müssten Sie bezüglich der Zinsen Klageabweisung beantragen

Sollte sich um Laufe des Verfahrens herausstellen, dass in dem Schreiben der 05.12. als Zahlungsziel verlangt war, dann braucht der Gegner keine zusätzliche Mahnung. Dann sind Sie tatsächlich seit dem 06.12. in Verzug und müssten auch die Zinsen tragen. Diese können Sie nach Klärung der Angelegenheit aber auch noch anerkennen.