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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30618
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Folgendes Problem. Ich wurde 2015 vom Landgericht dazu

Diese Antwort wurde bewertet:

Folgendes Problem.Ich wurde 2015 vom Landgericht dazu verklagt an einen Gläubiger eine Summe von 5355,00€ zu zahlen. Diese Summe ist mit 5,5% über Basiszinssatz zu Verzinsen.
Des weiteren wurden mir die Gerichts und Anwaltskosten auferlegt.
Insgesamt 3425,60€
Im Jahre 2018 wollte ich die Schuld komplett begleichen und bekam vom gegnerischen Anwalt eine Kostenaufstellung in Höhe von 14.311,12€ die ich auch bezahlte.
Da sich der gegnerische Anwalt schon mehrfach verrechnet hatte, ich ständig neue Kostenaufstellungen über die ganze Zeit bekam, wies ich darauf hin, das er z.B. mit 6% über Basiszins gerechnet hatte. Ergebniss war, das ich noch 190€ nachzahlen müsse.
Jetzt meldete sich der gläubiger erneut, das er eine Kostenrechnung von Gericht bekommen hätte in Höhe von 2100€ die ich ebenfalls zu zahlen hätte.
Auf meine Aufforderung, die Belege der Gebühren einsehen zu dürfen, wurde nicht reagiert.Im ganzen sind das fast 300% über der eigentlichen Schuld.Wie kann ich das regeln, da ich nicht gewillt bin ständig Nachzahlungen zu leisten obwohl schon eine, meines Erachtens, zu hohe Schuldsumme gezahlt wurde.

 

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Sie sind unter den mitgeteilten Sachverhaltsumständen selbstverständlich zu keinen weiteren Zahlungen verpflichtet.

 

Sofern der Gläubiger die angeblichen weiteren Gerichtskosten geltend macht, so hat er Ihnen diese konkret in Nachweis zu bringen.

 

Der Gläubiger ist für diese (weiteren) Kosten in der vollen Darlegungslast und Beweispflicht.

 

Die rein pauschale und gänzlich unbelegte Behauptung angeblicher weiterer Gerichtskosten stellt keinen Beweis dar.

 

Weisen Sie daher die gegen Sie geltend gemachte Forderung unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage zurück, und teilen Sie dem Gläubiger mit, dass er Ihnen die Existenz die behaupteten weiteren Gerichtskosten unter Beweis zu stellen hat!

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Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Diesen Beweis hat er, glaube ich erbracht. Es ist ein Kostenfestsetzungsbeschluss zum Beitritt zur Zwangsversteigerung, die aber dann hinfällig wurde. Das ich das Recht habe sämtlichen, in der Forderungsaufstellung angelegten Gebühren einzusehen, ist mir klar. Auch ist offensichtlich, das hier Beträge mehrfach aufgeführt sind, jedoch bekomme ich vom gegnerischen Anwalt keine Reaktion auf meine Aussagen sowie Forderungen.


Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

 

Ihnen steht ein Zurückbehaltungsrecht an der geltend gemachten Forderung gemäß § 273 BGB zu!

 

Das bedeutet, dass der gegnerische RA Ihnen prüffähige Belege zu übermitteln hat, die die einzelnen Kostenpositionen nachvollziehbar nach Grund und Höhe aufschlüsseln.

 

Solange Ihnen eine solche schlüssige Abrechung nicht zugegangen ist, müssen Sie gemäß § 273 BGB keinerlei Zahlungen leisten.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Wenn ich mich auf §273 BGB berufe, erkenne ich damit nicht die rechtmäßigkeit der erneuten Forderung an ?

Nein, mitnichten: Sie machen damit nur von Ihrem Recht Gebrauch, die geltend gemachte Forderung auf ihre Rechtmäßigkeit zu überprüfen.

 

Sollte sich im Zuge dessen erweisen, dass die Forderung tatsächlich nicht oder nicht in der geltend gemachten Höhe besteht, so können Sie dieses jederzeit auch beanstanden.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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