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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19134
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich habe eine Private Krankenversicherung. Ich hatte einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Private Krankenversicherung. Ich hatte einen Leistungsfall und lag im 5 Wochen im Krankenhaus. Ich hätte nach §28 Abs. 2 eine Krankmeldung senden müßen. Dies tat ich verspätet erst 4 Wochen zu spät. Jetzt streicht mir die KV die Leistungen von Krankenhaustagegeld und Krankengeld.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Es wurden mir insgesamt 1500,00 € gestrichen. Mein Bundesland ist Rheinland Pfalz. Mfg Günter Rocker
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Ich bin immer noch krank geschrieben. Die Krankenkasse hat mir den Krankenhaus Aufenthalt auf Kulanz mit dem Krankentagegeld verrechnet. Es wurde eine Kürzung von 50 % vorgenommen.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

 

Darf ich fragen

 

Haben Sie das wissentlich nicht gemeldet,oder war es eher ein Versehen?

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Das war ein versehen. Die Krankheit kam überraschend und mit vielen Komplikationen bei einer OP.Ich bin schon immer selbstständig und war so gut wie nie krank. Habe auch nie eine Krankmeldung benötigt. Mfg Günter Rocker

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

§ 28 VVG hat hier Einschränkungen

 

Zum einen ist der Versicherer nur dann leistungsfrei, wenn Sie vorsätzlich gehandelt hätten-

 

Zum anderen muss die Verletzung der Meldepflicht ursächlich für den Eintritt des Versicherungsfalls seun.

 

Ihre Versicherung macht es sich hier viel zu einfach

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Das bedeutet, für mich auf alle Fälle Einspruch gegen den Bescheid zu erheben.
Gibt es Urteile in solchen Fällen? Wo finde ich diese Urteile die ich dann nachlesen kann? Gibt es hierzu eine Internet Seite mit Tipps der Vorgehens weise?

Mfg Günter Rocker
Das steht so im Gesetz

Leistungsfreiheit nur bei Vorsatz
Sie müssen auf den 28 VVG verweisen und darlegen, dass kein Vorsatz bestanden hat
Wenn die Versicherung nicht einlenkt , so wenden Sie sich an den Ombudsmann

https://www.pkv-ombudsmann.de/
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Der Tip ist sehr gut. Haben Sie noch Urteile parat, die ich im Internet nachschlagen kann?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

das wesentliche ergibt sich aus dem Gesetz.

 

Aus dem Kommentar kann ich Ihnen mitteilen, dass Ihr Versicherer den Vorsatz beweisen muss.

 

Da er das nicht kann, ist der wichtigste Fall eine LeistungsKÜRZUNG wegen grober Fahrlössigkeit

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Vielen Dank, für Ihre Ratschläge. Ein schönes Rest Wochenende wünscht Ihnen Günter Rocker
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