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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19020
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Eine Mitarbeiterin hat einen befristeten Vertrag (März bis

Diese Antwort wurde bewertet:

Eine Mitarbeiterin hat einen befristeten Vertrag (März bis Oktober). Laut Vertrag sind es 160 Stunden, die gezahlt werden und wo Mehr- oder Wenigerarbeiten auf ein Zeitkonto gehen. Laut Vertrag wird bei Krankheit 8 Stunden gut geschrieben, aber es ist auch vereinbart, dass es flexible Einsätze gibt, wo mal ein Tag 10 Stunden und ein Tag 6 Stunden Planung ist. Der Einsatzplan wird immer Donnerstags für die darauffolgende Woche geschrieben. Im Oktober sind die Öffnungszeiten Di - So 14 Uhr bis 19 Uhr - somit ist allen klar, dass Sie dort keine 8 Stunden, sondern nur 6 Stunden arbeiten (Vorbereitung und Schlussarbeiten inkl. Pause). Die Kollegin war für den 31.10.2019 entsprechend eingeteilt und meldet sich um 12 Uhr krank. Die Krankmeldung habe ich erst heute bekommen. Nun meine Frage muss ich 8 Stunden gut schreiben oder das was geplant war - also 6 Stunden?Da die Kollegin Ihren Vertrag wohl nicht gelesen hat, hat sie sich nicht drei Monate vorher arbeitssuchend gemeldet. Ich habe Ihr gesagt, dass sie somit eine dreimonatige sperre bekommt. Nun will sie natürlich wissen, wie es mit der Krankenversicherung aussieht - muss sie sich freiwillig versichern oder macht das die ARGe, wenn sie sich ab Monat Arbeitslos meldet und zahlt nur für die drei Monate keine Arbeitslosengeld?Wir hatten überlegt ihr zu helfen und ihr einen MidiJob für die Winterzeit anzubieten, damit Sie krankenversichert ist - wir haben im Nov und Dez zumindest an den WE`s je 4 Stunden geöffnet - normalerweise würde ich nur einen Aushilfsjob abschließen, da ich auch noch eine Aushilfe habe, die ich während der Zeit beschäftigen will. Nun hat die Kollegin für den 31.10-04.11. die Krankmeldung heute eingereicht und wenn ich ehrlich bin, möchte ich den 01.-03.11. nicht zahlen, da dort offiziell kein Arbeitsverhältnis besteht - Vollzeitvertrag ist zum 31.10. geendet. Wenn ich jetzt rückwirkend zum 01.11. den MidiJob abschließe muss ich ja zahlen. Ich könnte ja ab 08.11. den Vertrag starten, aber hier wäre interessant, ob die Kollegin Probleme mit der Krankenkasse bekommt, da wir ja in Deutschland krankenkassenversicherungspflichtig sind?
Das möchte ich natürlich nicht.
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

vielen Dank für die freundliche Anfrage.

 

Es gilt das sog Entgeltausfallprinzip des Entgeltfortzahlungsgesetzes.

 

Das bedeutet, dass die Arbeitnehmerin das vergütet bekommt, was sie konkret gearbeitet hätte.

 

Das wären normal 6 Stunden.

 

das wird aber überlagert durch den Arbeitsvertrag, in dem Sie festlegen, dass 8 Stunden gezahlt werden.

 

Insoweit sind Sie leider verpflichtet sich an die vertragliche Zusicherung zu halten und 8 Stunden zu vergüten.

 

Auch bei einer Sperrzeit ist sie in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert.

 

Der Midijob ist daher nicht nötig

Bitte teilen Sie mir mit, warum Sie mich nicht für meine Arbeit bezahlen wollen

Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19020
Erfahrung: Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Kunde: hat geantwortet vor 3 Stunden.
Sorry, ich hatte die letzten Tage PC-Probleme!

Oh je

 

Danke und alles Gute