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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31839
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich bin etwas verzweifelt.... ich befinde mich

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich bin etwas verzweifelt.... ich befinde mich momentan in Elternzeit mein Tochter wird am 22.11 3 Jahre alt, da ich in meinen Beruf momentan nicht zurückkehren kann zwecks Arbeitszeiten habe ich am 14.10 die Kündigung zum Ende der Elternzeit an meine Arbeitgeber geschickt. Am 17 .10 habe ich erfahren das ich erneut schwanger bin und direkt das Beschäftigungsverbot erhalten habe, nach einigen Gespräche wurde mir geraten die Kündigung zurück zuziehen da ich die 3 Monate Kündigungsfrist nicht eingehalten habe + da ich wieder schwanger bin unkündbar bin. So habe ich am 27.10 ein widerruf an meinen arbeitgeber gesendet mit dem Beschäftigungsverbot... und heute am 05 .11 erhalte ich das die Kündigung bestehen bleibt und das Arbeitsverhältnis zum 21.12 Ende?????
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Meine Info von der Schwangerschaftsberatung ist aber und das habe ich auch im Internet gelesen das ich einen Widerruf von 2 Wochen habe und sa ersten die kpndigungsfrist nicht eingehalten wurde und eine erneute schwanger vorliegt in der ich unkündbar bin das der arbeitgeber nach Ende der 1.Elternzeit eine volle Gehaltszahlung weiterlaufen müsste wegen des Beschäftigungsverbot.... ich bin dankbar um ihre Hilfe vielen Dank ***** *****
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Bundesland Bw

Sehr geehte Ratsuchende,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Richtig ist, dass Sie aufgrund Ihrer Schwangerschaft unkündbar sind.

 

Sie können daher nicht gekündigt werden, sondern allenfalls selbst kündigen.

 

Wenn Sie gekündigt haben und erst nach der Kündigung erfahen haben, dass Sie schwanger sind, können Sie Ihre Kündigung nach § 119 BGB wegen Inhaltsirrtum anfechten. Grund für die Anfechtung ist die Tatsache, dass Sie hätten Sie von der Schwangerschaft gewusst, nicht gekündigt hätten.

 

Die Anfechtung nach § 119 BGB hat zur Folge, dass Ihre Kündigungserklärung von Anfang an unwirksam wird und somit der Arbeitsvertrag weiterläuft. Die Anfechtung wegen Irrtums muss in der Tat unverzüglich erfolgen, also binnen einer Frist von 14 Tagen ab Kenntnis vom Anfechtungsgrund.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiter behilflich sein?

 

Mit freundlicen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Kann ich eine Anfechtung selbst schreiben oder lieber von einem Anwalt?! Vielen Dank für ihre Hilfe

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

Sie können Sie Anfechtung natürlich grundsätzlich selbst schreiben. Wichtig ist nur, dass Sie den Zugang der Anfechtung beweisen können (Einschreiben) und dass Sie die Anfechtung sauber begründen (Darlehen inwieweit Sie sich geirrt haben).

 

Wenn Sie sich unsicher sind, dann sollten Sie die Angelegenheit aber lieber einem Anwalt übergeben.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Und dann wird die Kündigung zu wieviel % zurückgezogen? Durch die Anfechtung!

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

die Kündigung wird nicht zurückgezogen, sondern die Kündigung wird rückwirkend unwirksam. Die Erfolgsaussichten hängen davon ab, wie genau Sie in der Anfechtung den Irrtum als Anfechtungsgrund darlegen können.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen weiter helfen?

Wenn Sie keine weiteren Fragen an mich haben, würde ich mich über eine positive Bewertung meiner Antwort sehr freuen!

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Wo kann ich sie den bewerten

Sie können mich durch klicken auf die Sterne bewerten.

 

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Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Also laut meinem Anwalt ist das alles nicht richtig was geschrieben wurde mit dem anfechten..... wenn ich selbst die kpndigung geschrieben habe kann ich sie nicht anfechten wegen inhaltsirrtum!!! Auch nicht in der Schwangerschaft wer selbst kündigt, ist quasi auch selbst Schuld..... und somit habe ich kein Recht auf ein weiter bestehendes Arbeitsverhältnis .....

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

wenn Sie sich geirrt haben, dann können Sie natürlich anfechten. Des steht sogar eindeutig im Gesetz. Die Aussage Ihres Anwalts ist vorsichtig ausgedrückt etwas merkwürdig.

 

Den Hinderungsgrund den ich allerdings befürchte ist die Anfechtungsfrist von 14 Tagen die Sie einhalten müssen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt