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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30345
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe eine Frage bezüglich einem Briefwechsel mit DB. Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Frage bezüglich einem Briefwechsel mit DB. Ich würde vom Schaffner (am Bahnsteig) falsch informiert, zum einsteigen eingefordert, drinnen wurde mir eine Preisnacherhebung "aufgedreht" mit dem HInweis, diese wird der schriftlichen Klärung storniert. Falsch gedacht! DB behandelt mich als hätte ich schwarzgefahren und ignoriert die Rolle des Schaffners vollständig. Ich soll zahlen und ich weigere mich. Habe ich überhaupt Chance, es durchzusetzen? Was kostet bei Euch eine telefonische BEratung? MfG Renata Falkowska
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Na ja, es gibt seit Mai ein Briefwechsel mit DB

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Habe ich Ihre Angaben richtig verstanden - Sie haben zunächst ein Zugticket gelöst, und nach Besteigen des Zuges ist eine Preiserhöhung geltend gemacht worden? Wie ist diese denn konkret begründet worden?

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
nicht ganz. Ich habe aus dem Automaten ein falsches Zettel rausgenommen (ein Beleg des vorherigen Kunden statt meinem Bayernticket, leider) und es nach dem ich merkte noch am Bahnsteig dem Schaffner gemeldet (da keine Zeit mehr zum Neukauf blieb). Er meinte es wäre kein Problem, ich soll einsteigen, er könne mir ein Ticket drinnen während der Fahr verkaufen. Beim Ausstellen des Tickets hat der Schaffner mir ausdrücklich empfohlen, statt normalen Ticket (um 30 €) sich eine "Fahrpreisnacherhebung" für 100 € auszustellen. Da ich mein mein Bayernticket mit der EC KArte beazhlt habe, kann ich mein Ticketkauf damit belegen und die Fahrpreiserhebung rückgängig machen. Es würde mich lediglich eine Bearbeitungsgebühr von 15 € kosten. So habe ich dem zugestimmt. NAchdem ich ein Brief an dir DB gesendet habe bekam ich zu hören, dass ich alles zahlen muss, dass ich ohne Ticket gefahren bin, dass ich ohne Ticket gar nicht einsteigen darf, weil in den Zügen sowieso keine Fahrkarten mehr verkauft werden usw. Ich habe mehrere Schreiben mit DB gewechselt. Die Rolle des Schaffner wird dabei vollständig ignoriert, die Tatsache, dass ich falsch informiert worden bin, dass man doch auch imstande wäre die Person zu finden (nach Dienstplan, nach der Nummer vom Handterminal in dem die Fahrpreisnacherhebung ausgestellt wurde....
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
habe ich es richtig verstanden, dass bei einem Telefongespräch noch Zusatzkosten entstehen?

Ja, das ist richtig.

 

Wenn Sie nicht telefonieren möchten, antworte ich Ihnen hier in einigen Minuten schriftlich.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
ja, bitte um eine schriftiche Antwort

Vielen Dank für Ihre Geduld.

 

Das müssen Sie selbstverständlich rechtlich nicht hinnehmen.

 

Die schuldhafte - und offensichtlich vorsätzliche - Falschauskunft des Schaffners ist der DB rechtlich zuzurechnen, denn diese hat das Verschulden des Schaffners gemäß § 278 BGB wie eigenes Verschulden rechtlich zu vertreten, da dieser als Erfüllungsgehilfe (=Beschäftigter) der DB handelte.

 

Ihren vorherigen Ticketkauf können Sie im Bestreitensfalle im Übrigen auch ohne weiteres belegen.

 

Die Kosten der "Fahrpreisnacherhebung" haben Sie demzufolge auch nicht zu tragen, denn diese sind nur deshalb entstanden, weil der Schaffner Sie bewusst falsch informiert/beraten hat.

 

Weisen Sie die Forderung daher unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage zurück!

Klicken Sie bitte oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne/"Toller Service","Informativ & hilfreich","Frage beantwortet"), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt JustAnswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung an mich aus.

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
oh, ja, vielel lieben Dank! Ich war tatsächlich fast dabei, es zu zahlen (mittlerweile 180 €), gleichzeitig hat sich ALLES in mir gestrebt es zu tun! Vielen Dank, ich schreib gleich nochmal an DB mit den obigen rechtlichen Begründüngen. MfG R.Falkowska

Sehr gern geschehen!

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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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