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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 12389
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zur

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: ich habe eine Frage zur Umgangspflicht des Vaters. Wir haben zwei schulpflichtige Söhne, 7 und 9 Jahre alt. Der Vater kümmert sich gut um die Kinder, ist telefonisch verfügbar und auch sonst "passt" aus Kindersicht alles hinsichtlich seiner Verfügbarkeit, soweit man eine Trennungssituation überhaupt so bezeichnen kann. Der Vater wohnt 30km entfernt. Nun ist es so, dass er sich vorbehält die Kinder in den Ferien nur teilweise zu "nehmen", sondern nur tageweise und 10-14 Tage am Stück in den Sommerferien und absolut und boshaft gegen eine Regelung ist, dass er sie jedes Wochenende komplett bei sich hat. Er möchte die Jungs jedes Wochenende 1x sehen und hat selbst beschlossen, dass er dafür unter der Woche stundenweise erscheint. Mir passt das so überhaupt nicht. Ich möchte gerne, dass er die Kinder jedes zweite Wochenende komplett hat, unter der Woche gar nicht kommt und die Hälfte der Ferienzeiten bzw Krankheitsbetreuung übernimmt. Wie ist hier die Rechtslage? Unabhängig von dem was ich will, ist es eine große Fahrerei jedes Wochenende, verbunden mit Benzinkosten. Und zumindest der Große möchte auch mal ein Wochenende komplett zuhause sein und nicht immer weg müssen. Vielen Dank für Ihre Antwort was ich tun kann. Der Vater ist überhaupt nicht gesprächsbereit Mit freundlichen Grüßen Stefanie Meier
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: nein
Gepostet: vor 15 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Traub hat geantwortet vor 15 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.
Bitte erlauben Sie mir zur Vermeidung von Missverständnissen folgende Nachfrage:
Gibt es bereits eine verbindliche Regelung zum Umgang oder ist bislang alles unverbindlich mündlich vereinbart?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen. Ich vereinbare dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub,
wir haben keine offizielle und verbindliche Regelung, und wollten eine solche auch vermeiden. Seit unserer Trennung vor 1 Jahr erfolgt alles auf Zuruf. Ich merke, dass aus meiner Sicht viel so gemacht wird, wie mein Mann möchte, und er ist nicht gesprächsbereit für Änderungen.
Experte:  RA Traub hat geantwortet vor 15 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts ist die Rechtslage wie folgt einzuschätzen:
Maßgebliche Norm ist § 1684 Abs. 1 BGB. Dort heißt es:

"Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt."

Somit sind auch beide Eltern mit dem Umgang in der Pflicht.

Wie Sie sich sicherlich denken, kann es nicht sein, dass sich ein Elternteil nur die Rosinen heraus pickt und die Kinder im Umgang ein paar Stunden hat und das andere Elternteil die Erziehung und Pflichten vollständig wahrnimmt.

Ebenso wenig muss in diesem Fall der andere Elternteil immer auf "Abruf" stehen, wenn der Kindesvater nunmehr die Kinder sehen will oder auch nicht.

Dies sollten Sie Ihrem Ex-Partner klar machen, dass der Gesetzgeber hier etwas anderes unter "geteiltem Umgang" versteht.

Sollte Ihr Ex-Partner hier nicht einsichtig sein, wäre im ersten Schritt die Hinzuziehung des Jugendamtes anzuregen.

Das Jugendamt kann dann zumindest unverbindliche Kernzeiten im ersten Schritt vorgeben.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ja, aber kann der Vater bestimmen, dass er die Kinder statt 1x jedes 2. Wochenende 2x jedes Wochenende sehen möchte, und dass er zudem die Kinder in den gesamten Ferien nur tageweise nimmt bzw. zusätzlich 2 Wochen im Sommer?
Experte:  RA Traub hat geantwortet vor 15 Tagen.

 

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),so lange keine verbindliche Regelung besteht, kann Ihr Ex-Mann frei wählen, wie er die Kinder sehen will.Er kann hier zu nichts gezwungen werden.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Und kann ich ihn über Familiengericht "zwingen" lassen? Habe ich hier eine Chance wenn ich es darauf anlege?
Jedes 2. Wochenende plus 50% der Ferien?
Ich danke Ihnen.
Experte:  RA Traub hat geantwortet vor 15 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

nein, er kann nicht gezwungen werden, die Kinder eine bestimmte Zeit zu nehmen (und zu bestimmten Zeiten).

Hier gibt es keine Rechtsgrundlagen.

Denn einem "Unwilligen" sollen die Kinder nicht aufgezwängt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Gut. Nun bin ich leider nicht viel schlauer.
Auf der einen Seite kann man einen Unwilligen nicht zwingen sagen Sie, auf der anderen Seite darf er sich aber auch nicht "die Rosinen herauspicken".
Gemeinsames Sorgerecht bedeutet auch Sorgepflicht, d.h. Ferien sind hälftig aufzuteilen lt. Anwaltskollegin K. Hüttemann. Stimmt das nicht?
Wer entscheidet denn nun? Nur das Familiengericht?
Experte:  RA Traub hat geantwortet vor 15 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

eine verbindliche Entscheidung kann sowohl über das Familiengericht als auch das Jugendamt eingeschlagen werden.

Welchen Weg Sie wählen bleibt Ihnen überlassen.

Die "Sorgepflicht" greift dann, wenn das Kind in der Obhut ist und bei einem Elternteil.

Pauschal kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass ein Gericht 50:50 aufteilen kann, wenn ein Elternteil dies nicht will.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  RA Traub hat geantwortet vor 13 Tagen.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),
ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.
Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.
Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.
Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-