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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 12405
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren Wir sind als Montageteam für

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren Wir sind als Montageteam für eine Firma tätig welche Einhausungen und Carports produziert.Hier bekommen wir den Montageauftrag für die jeweiligen Baustellen.In unserem Werksvertrag steht als Richtwert für Montageausfälle gilt eine Entschädigung von maximal 600 Euro pro Tag.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Nun zu meiner Frage: In den letzten Monaten haben wir jede Woche mehrere Abbrüche, weil beispielsweise keine Fundamente vorhanden sind, oder zu verbauende Teile falsch produziert wurden.Für diese Baustellen blocken wir bei Zusage Personal,bedeutet wir sagen andere Aufträge ab.Hier entsteht uns pro Baustelle ein Montageausfall vo bis zu zwei Wochen,und ein entgangenes Budget für die Montage von bis zu 8000 Euro pro Baustelle.Ist das rechtlich durchsetzbar, daß wir hier für so große Auftragsverluste eine Entschädigung von maximal 600 Euro erhalten. Der entgangene Gewinn liegt viel höher, und meine Personalkosten sind auch nicht gedeckt.Für eine Tagesbaustelle mag das ja akzeptabel sein, aber meines erachtens nicht für eine Baustelle, wo wir über ein oder zwei Wochen Personal geblockt haben.Leider betrifft das mittlerweile bald jede zweite Baustelle.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Haben wir hier die Möglichkeit auf Schadensersatz zu klagen, und besteht hier die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung des Vertrages,verbunden mit der Ablehnung der Ausführung bereits zugesagter Montagen auf Grund des hohen Ausfallrisikos? unsere Postleitzahl ist 72108. Vielen Dank für Ihre Antwort

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.
Bitte erlauben Sie mir zur Vermeidung von Missverständnissen folgende Nachfrage:
Bestehen vertraglich Vorgaben, wie Sie eine Baustelle vorzufinden haben (monatagebereit etc.)?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen. Ich vereinbare dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Sehr geehrter Herr Traub in unserem Vertrag steht nichts dergleichen, wir haben lediglich die Aufgabe die Baustelle bei Ankunft und nach der Montage zu dokumentieren, Bilder zu machen und die Montage auszuführen. Unser Auftraggeber versendet an den Bauherren eine Montageankündigung, welche dieser unterschreiben muß. Hier ist beispielsweise aufgeführt, das Fundamente frei zugänglich sein müssen,und sich unser Auftraggeber vorbehält die Baustelle vorab zu prüfen, was faktisch nicht statt findet. Weiter steht in dieser Ankündigung ,dass wenn die Voraussetzung für die Montage nicht erfüllt ist Behinderungskosten für den Montageausfall in Höhe von 800,00 Euro pro Tag für den Bauherren entstehen zuzüglich Fahrtkosten und weiteres. Bedeutet hier wird jeder Tag an Ausfall in Rechnung gestellt, wir bekommen aber bestenfalls einmalig 600 Euro. Stornokosten für gebuchte Hotelübernachtungen bekommen wir ebenfalls nicht ersetzt.das Das Problem ist wohl, dass diese Ankündigung schon Wochen vor Montage versendet wird, und dann eben nicht kontrolliert wird ob die Voraussetzungen passen. Sprich wenn wir hier einen Abbruch / Ausfall vo 6 Tagen haben, berechnet unser Auftraggeber 6 x 800,00 Euro plus weiterer Kosten und wir bekommen für sämtliche entstandene Kosten und Ausfall maximal 600 Euro ( in der Regel ca.400-500 ).
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Für uns sieht das nach einem lukrativen Geschäft aus. Je höher die Abbruchquote ist, desto höher die Kosten die geltend gemacht werden. Dadurch besteht wohl auch kein Anreiz die Baustellen zu kontrollieren, da wir ja maximal diese 600 Euro erhalten, der Auftraggeber von uns aber pro tag 800,00 berechnet zuzüglich weiterer Kosten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts ist die Rechtslage wie folgt einzuschätzen:
Ja, genau das habe ich mir gedacht.

Allerdings besteht das große Problem, dass Sie die Verpflichtungen bedingungslos eingegangen sind (eben nur mit der Abgeltung von € 600).

Somit dürften Sie auch schwer aus den laufenden Verträgen heraus kommen, da Ihr Auftraggeber nichts machen kann, wenn die Baustellen nicht frei zugänglich sind (kein Verschulden) und somit keine Leistungsstörung zwischen Ihnen und Ihrem Auftraggeber besteht.

Daher dürfte im Falle eines Rechtsstreits Ihr Auftraggeber Recht bekommen, wenn Sie nun ohne Rechtsgrund die Verträge nicht erfüllen.

Sie müssten daher für die Zukunft dafür Sorge tragen, dass Sie konkrete Bedingungen vorgeben, zu denen Sie die Baustellen vorfinden.

Weiter müssen Sie die Bedingungen und Kosten sodann Ihrerseits vorgeben, wenn dies nicht der Fall ist.
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

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