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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31856
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Abend, - wir leben gerade in Trennung, eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, - wir leben gerade in Trennung, eine Vereinbarung sieht vor, dass ich den Jungen an 3, alle 2 Wochen an 4 Tagen die Woche sehe. Soweit so gut. Die ex verdient ca €2.000,00 netto, ich ca €2.700,00. nun will sie trotz Tagesmutter und ab November KiTa, Betreuungsunterhalt. Ich weiß, dass dieser bis zum 3 Lebensjahr und in Einzelfällen auch darüber hinaus, gezahlt werden muss, aber ist das Beibooten Nettoeinkommen und meinen Zahlungen anteilsmäßig an Die Tagesmutter/Kita wirklich rechtens? Vielen Dank!
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: NRW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Das gemeinsame Sorgerecht liegt noch nicht vor, soll aber im November erklärt werden. sie ist noch in Elternteil bis Ende des Jahres, geht jedoch bereits 30std arbeiten. Das Kind ist 18 Monate alt!

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Soweit Sie getrennt leben schulden Sie dem Grunde nach Trennungsunterhalt nach dem Halbteilungsprinzip.

Bis zum 3 Lebensjahr des Kindes trifft die Kindsmutter überhaupt keine Pflicht erwerbstätig zu sein. Das bedeutet, die Mutter könnte jederzeit aufhören zu arbeiten

Das bedeutet, in Ihrem Falle kommt es nun darauf an, ob nach dem Abzug der Verbindlichkeiten (Tagesmutter, Kita,..) noch eine Einkommensdifferenz besteht oder nicht. Soweit eine solche Einkommensdifferenz besteht sind Sie leider verpflichtet Unterhalt zu bezahlen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Vielen Dank für die Antwort! Heißt also, obwohl sie nur ein Jahr Elternteil nahm und freiwillig wieder begann zu arbeiten, ihr festes Einkommen hat, der kleine in der Kita betreut werde, die ich auch zu 50% zahle, kann sie dennoch Unterhalt verlangen? Das ist aber abenteuerlich. Und wird in irgendeiner Weise berücksichtigt, dass ich bereits die Hälfte zur Kita beisteuere. Mir scheint es sehr unverhältnismäßig ...

Sehr geehrter Ratsuchender,

Kita, Tagesmutter und Kindesunterhalt werden natürlich von Ihrem Einkommen abgezogen.

Allerdings trifft die Mutter bis zum 3. Lebensjahr keine Verpflichtung zu arbeiten. Dies trotz Kita und gesicherter Betreuung. Das bedeutet, die Mutter könnte jederzeit aufhören zu arbeiten mit der Folge, dass Sie dann mehr Unterhalt zahlen müssten.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Eine letzte Info bitte: ich verdiene €2.470,00 netto zzgl Familienzuschlag (Beamter) in Höhe von €250,00. Wird dieser Betrag auf ein mein netto angerechnet. Und wird im Gegenzug das Kindergeld ebenfalls bei ihr angerechnet?
Gehen wir davon aus, dem ist nicht so, so hätte ich ein netto von €2.470,00, sie von €2.000,00. hiervon würde man die Differenz, also €470,00 nehmen und davon 3/7 berechnen. Ist das korrekt? Oder bezieht sich das nur auf den Unterhalt, nicht etwa auf das Betreuungsgeld? Vielen Dank für ihre Zeit

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Famlienzuschlag zählt als Einkommen. Das Kindergeld wird allerdings nur im Rahmen des Kindesunterhalts berücksichtigt (bei der Unterhaltsberechnung wird das Kindergeld hälftig abgezogen).

Bei der Unterhaltsberechnung kommt es darauf an ob Sie mit der Mutter verheiratet sind oder nicht. Wenn ja, dann werden die 3/7 vom gemeinsamen Einkommen berechnet (sogenanntes Familieneinkommen). Dies ist der Unterhaltsbedarf. Vom Unterhaltsbedarf wird dann das Einkommen der Mutter abgezogen.

Also 3/7 von 4470 und dann vom Ergebnis 2000 EUR (Einkommen der Ehefrau) abziehen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Wir sind nicht verheiratet!

Sehr geehrter Ratsuchender,

in diesem Falle richtet sich der Unterhaltsanspruch nicht nach dem Halbteilungsgrundsatz.

Die Kindsmutter muss in diesem Falle so gestellt werden wie sie ohne das Kind stehen würde.

Sie schulden daher Unterhalt in der Höhe der Differenz zwischen dem Einkommen vor der Schwangerschaft und dem derzeitigen Einkommen. Der Unterhalt wird allerdings begrenzt durch Ihren Selbstbehalt.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Vielen Dank! Also wird die Frau vollends finanziell saniert, erhält zudem Kindergeld, Unterhalt und Betreuungsunterhalt, sodass sie deutlich besser aufgestellt ist, als vor der Schwangerschaft, wohingegen ich nahezu 2x „Betreuungsgeld“ (Kita und an die Mutter) zahle, und das alles nur, weil sie nicht arbeiten müsste, es aber dennoch tut, weil sie es a) möchte, und b) zeitlich aufgrund der Betreuungszeiten der Kita, KANN!

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein ganz so ist es nicht Kindesunterhalt und Kita werden von Ihrem Einkommen abgezogen und verringern den Unterhalt für die Mutter. Arbeiten muss sie dagegen in der Tat frühestens wenn das Kind 3 Jahre alt ist.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Sie haben mir sehr geholfen! Ich bedanke mich und werde nun die Bewertung vornehmen! Haben sie Dank!

Sehr gerne!