So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Olaf Götz.
Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3317
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Olaf Götz ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, muss der Bauherr eines

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,muss der Bauherr eines Pferdestalles in einem "Mischgebiet" dem Nachbarn Bauunterlagen für sein Bauvorhaben vorlegen ? Oder muss dies durch die zuständigen Baubehörde an den Nachbarn erfolgen ? Ist es gesetzeswidrig, wenn keine Mitteilung vom Nachbarn oder der Baugenehmigungsbehörde erfolgt ist?Ich habe als Nachbar erst von den Bauplänen des Bauherrn für einen Pferdestall auf seinem Grundstück erfahren, als die Bagger angerollt sind und an diesem Tag auf dem Baugrundstück ein Schild angebracht wurde, dass eine Baugenehmigung für den Pferdestall vorliege.Ist dieses Vorgehen gesetzlich in Ordnung ? Was kann man am Schnellsten dagegen unternehmen, sich gegen den Bau eines Pferdestalles zu wehren (Pferdegeruch, Lärm, Fliegen, Ungeziefer ?) Angeblich ist das Bauvorhaben gemäß § 34 BauGB genehmigt worden. Ein Widerspruch gegen die Baugenehmigung nach § 212 a hat keine aufschiebende Wirkung !
Ich bitte Sie vielmals um eine schnelle Antwort !
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Bitte teilen Sie ihm mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen oder senden Sie ihm ein Angebot, damit Ihr Kunde weiter betreut werden kann.
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte/r, Ratsuchende/r,

 

die Nachbarbeteiligung ist in den jeweiligen Landesbaugesetzen geregelt. Ich kann so aber ohnehin nicht beurteilen, warum Sie nicht beteiligt worden sind. Die Behörde hat hier bei nicht unmittelbaren Nachbarn einen gewissen Spielraum unter Berücksichtigung der zu erwartenden Ermissionen und dem Gebietscharakter.

 

Wenn die Beteiligung nicht stattgefunden hat, läuft die Monatsfrist für einen Drittwiderspruch gegen die Baugenehmigung mit Kenntnis. Das ist seitens des Eigentümers OK, wobei es für den Bauherrn Sinn macht, bei zu erwartendem Ärger die Beuganehmigung den Nachbarn vorher zuzustellen, damit die Widerspruchsfrist schon früh läuft und man sich streiten kann, ehe der Bau beginnt.

 

Sie sollten also umgehend Widerspruch einlegen.

 

Einen Baustopp können Sie allerdings nur über ein gerichtliches Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht erreichen. Hier werde mögliche nachbarschützende Normen auf Verstoß summarisch geprüft und ggf. ein Baustopff verhängt.

Wenden Sie sich hierzu zeitnah an einen im Verwaltungsrecht tätigen Kollegen vor Ort.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine entsprechende Bewertung ab, denn nur dann erhalte ich meine Vergütung über Just Answer. Nach einer solchen Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen zum gleichen Thema stellen.


Mit freundlichen Grüßen