So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31597
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich bin seit 4 Jahren 100% Gesellschafterin einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich bin seit 4 Jahren 100% Gesellschafterin einer GmbH und mein Steuerberater hat versäumt dies meiner Krankenkasse mitzuteilen und ich war bis heute normal krankenversichert jetzt soll ich mich freiwillig krankenversichern. Insgesamt wurden uns 55000. € Rückerstattung der Krankenkasse zugeteilt 28000€ für meine GmbH und 28000€ für mich zurück zahlen an die Krankenkasse musste ich 17000€ habe nun privat nur noch 9000€ ( darin enthalten Rente + Arbeitslosenversicherung). Mein Steuerberater erwähnte kurz seine Haftpflichtversicherung ging dann später aber nicht mehr darauf ein. Jetzt meine Frage kann ich ihn für dieses Versäumnis haftbar machen?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: sachsen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Nein erstmal nicht

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Grundsätzlich haftet der Steuerberater Ihnen persönlich für Fehler die er in Ausübung seiner Tätigkeut begangen hat. Die Haftung für solche Pflichverletzungen ist in § 280 BGB geregelt. Der Ihnen entstandenen Schaden ist die Differenz zwischen den Ihnen jetzt entstandenen Kosten und den Kosten die Ihnen entstanden wären, hätte der Steuerberater die Mitteilung an die Krankenkasse ordnungsgemäß versandt.

 

Nach §§ 195, 199 BGB verjähren diese Schadensersatzansprüche binnen einer Frist von 3 Jahren. Allerdings handelt es sich um eine kenntnisabhängige Verjährung. Das bedeutet, die Verjährung beginnt erst dann zu laufen, wenn Sie Kenntnis vom Schaden erlangt haben.


Sie sollten also den Steuerberater anschreiben (Einschreiben) den Vorfall nochmals kurz schildern, den Schaden beziffern und dem Steuerberater eine Frist von 14 Tagen ab Briefdatum setzen, Ihnen den Schaden auszugleichen.

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Hallo, danke für Ihre Antwort also kann ich ihn für die 17000€ in Haftung nehmen denn er hat ausdrücklich gesagt das war sein Versäumnis

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

in diesem Falle ja. Die Aussage des Steuerbeaters wäre über die Haftung nach § 280 BGB noch ein Schuldeingeständnis.

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Vielen Dank sie haben mir sehr geholfen

Gerne!!