So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30657
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Abend! Ich wurde diesen Jahres per Scheidungsvergleich

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend!
Ich wurde im Februar diesen Jahres per Scheidungsvergleich geschieden(Anerkennung des gleichteiligen Verschuldens). Ich muss anführen, dass ich den Scheidungsgrund(außereheliche Beziehung bestritten und nicht zugegeben habe).
Nun ist es so, dass ich die Beziehung zu meiner Freundin beendet habe, dies auch meiner Exfrau bekannt wurde. Sie droht nun, sich an meiner Exfreundin schadlos zu halten bzw. die Scheidungskosten von ihr zurückholen möchte. Hat sie da eine reelle Chance. Sie hat ja das gleichteilige Verschulden ebenfalls anerkannt?
Vielen Dank!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Nein, Ihre Ex-Frau hat keinerlei rechtliche Handhabe, von Ihrer früheren Freundin die Scheidungskosten erstattet zu verlangen.

 

Grundsätzlich besteht ein solcher Rückgriffs-/Schadensersatzanspruch gegenüber dem Partner des untreuen Ehegatten nicht, weshalb Ihre ehemalige Freundin auch von vornherein nicht in Anspruch genommen werden könnte.

 

Auch Sie selbst könnten mit den Kosten im Übrigen nicht belastet werden, denn es liegt keine Scheidung aus alleinigem Verschulden vor, sondern Ihre Ex-Frau hat ein gleichteiliges Verschulden mittels Vergleichs ausdrücklich anerkannt - hieran ist sie rechtlich gebunden!

Klicken Sie oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne/"Toller Service","Informativ & hilfreich","Frage beantwortet"), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt JustAnswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung an mich aus.

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Vielen Dank für Ihre rasche Antwort! Der Scheidungsvergleich hat mir natürlich etwas gekostet. Die Exgattin bekam von mir 220.000€. Der Vergleich zu diesem Preis war meine einzige Möglichkeit ohne den Scheidungsgrund zugeben zu müssen, davonzukommen bzw. einem lebenslangen Ehegattenunterhalt auszuweichen. Auch der lebenslange Ehegattenunterhalt kann nicht mehr rückwirkend begehrt werden oder?


Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

 

Nein, denn der geschlossene Vergleich dient ja gerade dem Zweck, für sämtliche Beteiligten Rechtssicherheit zu schaffen und die wechselseitigen Ansprüche einer abschließenden Regelung zuzuführen.

 

Ein rückwirkender lebenslanger Ehegattenunterhalt scheidet daher aus!

Klicken Sie oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne/"Toller Service","Informativ & hilfreich","Frage beantwortet"), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt JustAnswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung an mich aus.

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.