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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30038
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, NRW, Wir haben auf unserem Mehrfamilienhaus für

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: NRW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Wir haben auf unserem Mehrfamilienhaus für alle Wohnungen mehrere, gemeinsame Satellitenschüsseln auf den Dach.
Nun hatten wir in einigen Wohnungen keinen Fernsehempfang, woraufhin ich den zuständigen Radio- und Fernsehtechniker, welcher auch
damals die Anlage installiert hat, bestellt habe, um zu prüfen, worauf der Ausfall zurückzuführen ist.
Dieser kam noch am selben Tag (Freitag) und musste einen Multiswitch austauschen. Dies hat er zunächst als normalen defekt angesehen.
Am selbigen Freitag habe ich den Radio- und Fernsehtechniker telefonisch kontaktiert, um mich zu erkundigen, wie der aktuelle Stand ist.
Trotz Absprache hatte sich der Techniker nicht telefonisch gemeldet, als dieser Vor-Ort war.
Am Telefon wurde mir mitgeteilt, dass sie das Gerät geöffnet haben und einen für Gewitter üblichen Schaden festgestellt haben. An dem besagten Tag war aber kein Gewitter, also musste der Schaden irgendwo anders herrühren, Vielleicht ein defekter Receiver, TV oder ähnliches. Im gleichen Atemzug hat mir der Chef des beauftragten Unternehmens mitgeteilt, das er keine Gewährleistung übernehmen kann, wenn der Schaden nochmal passiert. Es wurde kein Hinweis darauf gegeben, welche Wohnung betroffen ist oder das man erstmal den Fehler suchen muss, bevor man die Anlage wieder in Betrieb nimmt. Auch nicht, wenn man es in Betrieb lässt, es auf eigene Gefahr ist.
Letztendlich funktionierte bei allen Teilnehmern das Fernsehen nach dem Austausch.
Am folgenden Montag erhielt ich einen weiteren Anruf, dass wieder die gleichen Wohnungen keinen Empfang hatten. Der Techniker kam erneut und der Multiswitch, welcher noch freitags zuvor ausgetauscht wurde, war wieder defekt. Dann erst wurde sich auf die Suche begeben, warum es schon wieder defekt war. Es stellte sich heraus, dass es dem alten Receiver einer Mieterin zu verschulden sei. Also wurde das Teil nochmals erneuert und wieder gingen Stunden für die Montage ins Land.
Letztlich habe ich nun eine Rechnung von ca. 900,00 Euro zu begleichen, bei der ich mich frage, ob ich diese überhaupt in dieser Höhe zu begleichen habe, denn m.E. hätte der Techniker bereits beim ersten Ausfall prüfen müssen, warum das Gerät defekt war, gerade nach der Schadenanalyse. Ein Schaden aufgrund eines Gewitters konnte es nämlich nicht gewesen sein, da es in den letzten Wochen kein Gewitter gegeben hat.
In Rechnung gestellt wurden 2 Multiswitche, 2 mal der Austausch derselbigen und, weil beim zweiten Ausfall kein neues Gerät auf Lager war, die Arbeitszeit für die Installation eines Provisoriums.Ist dem ausführenden Unternehmen eine Teilschuld zuzurechnen und wenn ja, in welcher Höhe?Sämtliche Fakten aus Telefongesprächen aus diesem Bericht wurden per E-Mail ausgetauscht und vom ausführenden Unternehmen bestätigt

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie müssen die Forderung nicht in der geltend gemachten Höhe begleichen.

Der mit dem Unternehmen geschlossene Vertrag ist rechtlich als Werkvertrag zu werten (§ 631 BGB).

Bei einem solchen ist die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges vertraglich geschuldet - hier eine erfolgreiche Fehlersuche und Reparatur.

Diese werkvertragliche Leistung hat das Unternehmen aber erst nach Feststellung des tatsächlichen Mangels/Defekts und der sich hiern anschließenden Fehletrbeseitigung (Reparatur) erbracht. Sämtliche hiermit verbundenen Kosten und Aufwendungen kann das Unternehmen folglich auch als Vergütung einfordern.

Demgegenüber sind sämtliche Kosten, die anlässlich des ersten Ausfalls angefallen sind, von Ihnen nicht zu bezahlen, denn sämtliche der technischen Maßnahmen der Fehlersuche und des Austauschs waren nicht erfolgreich, haben den vorliegenden Mangel also nicht beseitigt.

Demgemäß sind Sie berechtigt, die Rechnung um diejenigen Kostenpositionen zu kürzen, die auf diese ersten und erfolglosen Maßnahmen entfallen (wobei sich das Unternehmen das Handeln des konkret vor Ort agierenden Monteurs nach § 278 BGB rechtlich zurechnen lassen muss).

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Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Da wir nur Gesamtstunden haben, müssten wir die Rechnung insoweit aufschlüsseln lassen, so das die einzelnen Einsatzzeiten aufgeführt sind. Stundennachweise wurden nicht erstellt, so dass wir du Stunden auch nicht nachvollziehen können.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, korrekt: Dann hat der Betrieb Ihnen zunächst einmal sämtliche Arbeitsstunden konkret aufzuschlüsseln und in Nachweis zu bringen. Sodann können Sie den entsprechenden Abzug vornehmen!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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