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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31614
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Guten Tag, als ehemaliger BEV Kunde bin ich von deren

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,als ehemaliger BEV Kunde bin ich von deren Insolvenz betroffen. Mein Vertrag mit der BEV hatte eine Laufzeit von 12 Monaten mit einem Arbeitspreis von 0,2308 Euro pro kWh und einen Grundpreis von 79,17 Euro/Jahr.Durch deren Insolvenz war ich im Februar 2019 gezwungen, einen neuen Stromanbieter kurzfristig zu suchen um nicht in die Grundsicherung beim lokalen Anbieter zu fallen.Mitte Februar habe ich einen neuen Vertrag bei einem neuen Anbieter, zu höheren Kosten (Arbeitspreis und Grundpreis) abgeschlossen.Gestern erhielt ich nun die Endabrechnung der BEV durch deren Insolvenzverwalter.Abgesehen davon, dass die Verbrauchsermittlung falsch ist, stellt sich mir die Frage, ob die höheren Kosten, die mir durch die Nichtvertragserfüllung der BEV entstanden sind, von mir in Rechnung bzw. bei der Endabrechnung in Abzug gebracht werden können.Vielen Dank.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn die Abrechnung falsch ist, dann können Sie dies gegenüber dem Insolvenzverwalter natürlich monieren. Der Verwalter ist hier verpflichtet Ihnen eine korrekte Abrechnung zu erstellen.

Allerdings können Sie leider nicht mit Schadensersatzansprüchen aufrechnen.

Die Aufrechnung ist durch die § 94ff InsO leider stark eingeschränkt.

Eine Aufrechnung ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn der Anspruch mit dem Sie aufrechnen wollen vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden ist. Dies ist hier nach Ihrer Schilderung leider nicht der Fall.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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