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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8453
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Ich habe 2010 bei der Krankenkasse die Frage, ob ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe 2010 bei der Krankenkasse die Frage, ob ich Einkünfte aus selbständiger Arbeit bzw. aus Gewerbe habe, nicht beantwortet, weil ich für 2010 Minuseinkünfte hatte und weil ich davon ausging, daß Minuseinkünfte die Krankenkasse nicht interessieren. Diese Auskunft bewertet die Krankenkasse nun als Falschaussage.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Es liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Meine Frau wurde vor mehreren Monaten von der Krankenkasse angeschrieben, weil sich die Methode der Beitragsberechnung aus Arbeitseinkommen (selbständige Arbeit/Gewerbe) geändert hat. Meine Frau hatte 2014 im Zusammenhang mit der Rentenbeantragung bei der Krankenkasse ihre Einkünfte aus Arbeitseinkommen mit angegegeben. Sie war zu dieser Zeit bei mir als Familienangehöriger mitversichert und die Krankenkasse hat unseren gemeinsamen Einkommensteuerbescheid damals bekommen, in dem auch die Einkünfte von mir mit angegeben waren, die mittlerweile positiv waren. Und weil nur meine Frau vor einigen Monaten über die Änderung der Beitragsberechnung aus Arbeitseinkommen angeschrieben wurde, habe ich tel. nachgefragt, warum denn an mich kein solcher Brief gekommen ist, erfuhr ich, daß ich ja 2010 keine Angaben aus solchen Einkommen gemacht habe. Die Krankenkasse hat nicht registriert, daß lt. Steuerbescheid 2013 und 2014 auch bei mir positive Einkünfte entstanden sind. Nun fordert sie von mir aufgrund der Nichtangabe 2010 eine Nachzahlung von 2015 bis heute, das sind weit mehr als 2.000.-€. Muß ich das akzeptieren? Die Art des Arbeitseinkommens ist eine Photovoltaikanlage, die uns beiden je zur Hälfte gehört, darüber hinaus bei mir Einkommen aus einer Beteiligung.

Sehr geehrter Fragesteller,

in welchem Zeitraum sind denn die vermeintlichen Nachzahlungen entstanden ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Wie schon angegeben 2014-2019

Sehr geehrter Fragesteller,

verzeiehen Sie meine Nachfragen. Aber die nachzahlungen ergebensich daraus, dass Sie aufgrund von "Minuseinkommen" das tatsächliche Einkommen nicht angegeben haben ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ich bin davon ausgegangen, daß ein minuseinkommen kein Einkommen ist und habe deshalb das Feld dafür nicht ausgefüllt.

Sehr geehrter Fragesteller,

mit Minuseinkommen meinen Sie sicherlich, dass die Ausgaben, die Einnahmen überstiegen haben. Und daraus resultiert nun der Nachzahlungsanspruch ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Der nachzahlungsanspruch wird aus den Einkünften der Pv-anlage der Jahre 2014 bis 2019 ab Dezember 2014berechnet. Könnten wir die Unklarheiten tel. Klären?

Sehr geehrter Fragesteller,

telefonieren wäre grundsätzlich kein Problem, wäre aber mit einem Premiumservice verbunden.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Und was bedeutet dies? Welche Kosten entstehen für mich?

Sehr geehrter Fragesteller,

ein Telefonat im Rahmen des Premiumservice kostet ca. 50 EUR.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sagen sie mir Doch einfach, ob ich 2010eine Falschaussage gemacht habe, als ich die Frage nach Einkünften aus Arbeitseinkommen nicht beantwortet habe, da ja minuseinkünfte vorlagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

Leider haben Sie aufgrund von Nichtkenntnis tatsächlich falsche Angaben gemacht. Für die Berechnung der Krankenkassenbeiträge ist das tatsächliche Einkommen maßgeblich. Ein Verlustvortrag führt leider nicht zu einer Reduzierung der Beitragsbemessungsgrenze. Zum verständnis: Ein Arbeitnehmer zahlt die Beiträge auch aufgrund des Bruttoeinkommen.

Ich hoffe, Ihre Frage ist beantwortet. Falls noch Unklarheiten bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Anderenfalls bitte ich Sie um Bewertung der Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.