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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 12152
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Das Gartenhaus von einem Nachbarn steht mit 20 cm auf

Diese Antwort wurde bewertet:

Das Gartenhaus von einem Nachbarn steht mit 20 cm auf unserem Grundstück . Das Gartenhaus steht da seit mehr als 10 Jahren. eine Erlaubnis das das Gartenhaus ueber der Grenze stehen darf gibt es nicht. Ich möchte jetzt meine Grundstücksecke nutzen. Muss ich das Gartenhaus komplett sorgfältig auf meine Kosten verschieben oder kann ich mit der Kettensaege Dir 20 cm abschneiden. Ich würde dem Nachbar genügen Vorlaufzeit geben die Hütte zu verschieben
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.
Bitte erlauben Sie mir zur Vermeidung von Missverständnissen folgende Nachfrage:
Seit wann haben Sie Kenntnis davon, dass die Gartenhütte auf Ihrem Grundstück steht?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen. Ich vereinbare dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Wir haben im November 2016 das Haus gekauft. Der Notar hat uns auf den Sachverhalt hingewiesen. Unser Haus wurde erst 2014 vom Vorbesitzer im Rahmen einer Nschverdichtung erbaut. Im Rahmen der Bebauuung wurde das Grundstück nochmals genau vermessen und der Sachverhalt festgestellt.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts ist die Rechtslage wie folgt einzuschätzen:
Wenn Sie im Jahr 2016 Kenntnis von der Grenzüberschreitung erlangt haben, besteht Ihrerseits ein Anspruch auf Beseitigung gem. § 1004 BGB.

Eine Verjährung des Anspruchs tritt erst Ende 2019 ein, vgl. §§ 195, 199 BGB.

Wenden Sie sich an den Nachbarn und fordern Sie diesen nachweislich mit einer Fristsetzung von 4 Wochen zur Beseitigung bzw. zur Verschiebung des Gartenhauses auf.

Reagiert dieser nicht fristgemäß, drohen Sie rechtliche Schritte an.

In der Folge müssten Sie über einen Rechtsanwalt Ihr Recht durchsetzen. Die Kosten sind dem Nachbarn in Rechnung zu stellen, vgl. § 286 BGB.

Was Sie auf keinen Fall tun sollten, ist mit der Kettensäge die Sache des Nachbarn beschädigen.

Hier würden Sie sich ggf. sogar strafbar machen (Sachbeschädigung nach § 303 StGB).
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich erfahre gerade von meiner Frau, dass der Notartermin im August 2016 war. Gilt dann als Verjährung drei Jahre oder der Ablauf 2019? Da es ja mein Grund ist muss ich dann das Gartenhaus des Nachbarn für immer dulden?
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),die Verjährung gilt zum Jahresende. Unabhängig davon, wann Sie im Jahr 2016 Kenntnis erlangten.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),
ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.
Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.
Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.
Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sehr geehrter Herr Traub. Vielen Dank für ihre bisherigen Antworten. Bitte erlauben Sie mir zur Vermeidung von Missverständnissen folgende Nachfragen:
Wie verhält es sich bzgl. einer Duldungspflicht in diesem Fall. Der Nachbar hat meiner Meinung nicht beim Aufbau seines Gartenhauses nicht grob fahrlässig gehandelt, da der Zaun zwischen seinem und meinem Grundstück vom Bauträger bereits vor 20 Jahren gesetzt wurde. Erst 2013 kam im Rahmen des Neubaus heraus, dass der Zaun 36 cm zu weit auf meinem Grundstück liegt und Nachbars Gartenhaus 20 cm auf meinem Grundstück steht.
Kann ich trotzdem ein Rückbau/Verschiebung durchsetzen?Wie bereits erwähnt habe ich Kenntnis von dem Sachverhalt erst seit dem Notartermin im Jahr 2016. Der Vorbesitzer, der auch der Bauherr war hatte das haus nur 2 Jahre und nicht den Nachbarn darüber informiert. Wenn eine Duldungspflicht - auch aufgrund der geringen Maße - besteht, muss der Nachbar dann einen Mietzins für die Fläche zahlen?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen beantworten.
Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.
Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.
Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

RA Traub und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sehr geehrter Herr Traub. Vielen Dank für ihre bisherigen Antworten. Bitte erlauben Sie mir zur Vermeidung von Missverständnissen folgende Nachfragen:
Wie verhält es sich bzgl. einer Duldungspflicht in diesem Fall. Der Nachbar hat meiner Meinung nicht beim Aufbau seines Gartenhauses nicht grob fahrlässig gehandelt, da der Zaun zwischen seinem und meinem Grundstück vom Bauträger bereits vor 20 Jahren gesetzt wurde. Erst 2013 kam im Rahmen des Neubaus heraus, dass der Zaun 36 cm zu weit auf meinem Grundstück liegt und Nachbars Gartenhaus 20 cm auf meinem Grundstück steht.
Kann ich trotzdem ein Rückbau/Verschiebung durchsetzen?Wie bereits erwähnt habe ich Kenntnis von dem Sachverhalt erst seit dem Notartermin im Jahr 2016. Der Vorbesitzer, der auch der Bauherr war hatte das haus nur 2 Jahre und nicht den Nachbarn darüber informiert. Wenn eine Duldungspflicht - auch aufgrund der geringen Maße - besteht, muss der Nachbar dann einen Mietzins für die Fläche zahlen?