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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 36416
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Anfrage von Heinz W. Nähe Stuttgart, 73 Jahre, ich habe

Diese Antwort wurde bewertet:

Anfrage von Heinz W. Nähe Stuttgart, 73 Jahre, ich habe einen Entwurf für ein Testament gemacht über 1 Seite. Können Sie das mal durchlesen und mir mitteilen ob es im großen und ganze ok ist oder ob grobe Fehler gemacht wurden. Sie brauchen keine Haftung dafür zu übernehmen, ich würde das Testament bei einem Notar beglaubigen lassen. Ich würde den Text Ihnen per Mail schicken. Ihr Honorar zahle ich im voraus per Kreditkarte oder paypal. Bitte geben Sie mir kurz antwort wie ich Ihnen den Entwurf von 1 Din a 4 Setie schicken kann. Gruss H.W. Nähe Stuttgart
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Baden Württemberg, Stuttgart
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Alles wichtige ssteht im Entwurf. Wenn er etwas wichtiges wissen muss, dann kann er mich fragen, dadurch kann sich das Honorar erhöhen. Das ist ok. Gruss H.W.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gerne können Sie Ihr Testament hier hochladen. Ich sehe es mir dann unverzüglich an.

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich habe das Din a4 Blatt Ihnen angehängt, falls nicht klappt bitte melden WeilerHeinz(at)gmx.de
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Im Moment ist es mir lieber wenn wir NOCH NICHT telefonieren sondern wenn sie meinen Entwurf erst mal lesen und mir dann ihre Einschätzung geben selbstverständlich ohne Haftung.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Das Testament habe ich mir angesehen. Sie enterben Ihre Ehefrau und setzen Ihre beiden Kinder zu Erben ein.

Ihre Frau erhält hier ein Vermächtnis.

Allerdings kann Ihre Frau natürlich das Erbe ausschlagen und den Pflichtteilsanspruch geltend machen. Dieser beträgt die Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils also 500.000 EUR (bei den angenommenen 2.000.000 EUR).

Sie müssen also damit rechnen, dass Ihre Frau das Testament ausschlägt. Da die 500.000 EUR bereits nach 2 Jahren erreicht sind, ist es eher unwahrscheinlich, dass Ihre Frau ausschlagen wird.

Wenn man diese Zahlung nur 2 Jahre durchhalten muss, dann ist Ihr Erbe binnen einer sehr kurzen Zeit verbaucht, wenn man die Rentenzahlung der Kinder noch hinzurechnet.

Wirtschaftlich gesehen wären dann nach Ihrem Tode nicht die Kinder sondern die Ehefrau die Alleinerbin.

Ich weiß natürlich nicht ob dies von Ihnen so beabsichtigt ist.

Unklar ist allerdings die Formulierung "je nach Bedarf". Zum einen ist unklar um welchen Bedarf es sich handelt und zum anderen ist auch nicht klar wer den Bedarf bestimmt (Ob der Testamentsvollstrecker oder die Ehefrau).

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für die rasche Antwort.
Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell man hier Antworten bekommt.
Leider habe ich Sie dummerweise auf eine völlig falsche Fährte gelockt.
Die Angabe des Wertes des Testaments war nur für Kostenzwecke gedacht
weil der Notar ja meines Wissens seine Gebühren aus dem Wert rechnet.
Das echte Vermögen das aus dem Text nicht hervorgeht liegt bei über 10 Mio.
Bei diesem Wert sind mir die Notarkosten zu hoch.
Kompliziert wird es weil es nicht nur Aktien und Cash und vermietete Immoblien sind sondern Unternehmensbeteiligungen die nicht verkauft werden können aber hohe Gewinnausschüttungen jährlich haben.
Die genannten 20.000 Euro mtl. Zahlung an die Ehefrau und 10.000 an die beiden Kinder sind auch bei einer restlichen Lebenswartung meiner Ehefrau von 20 - 30 Jahren gewährleistet. (wenn nicht eine Weltwirtschaftskrise ausbricht).
Leider haben Sie sich jetzt viel Mühe gemacht und das war wegen meiner Irreführenden Wertangabe nicht hilfreich. ich bin daher gerne bereit das Honorar nochmals zu zahlen oder zu erhöhen.
Der Grund für das Vermächtnis anstelle des Erbes ist, dass meine Ehefrau keine nahen Verwandten hat und nur extrem weitläufige unbekannte Verwandtschaft. Bei einem Nachlass würde sie von der monatlichen Zahlung ihr Leben lang gut leben können und bei ihrem Tode würde kein wesentliches Erbe mehr anfallen.
Wenn Ich nur monatliche Zahlungen mache (ohne Vermächtnis) dann hätte sie bei ihrem Tod Anspruch auf das noch vorhandene halbe Restvermögen was dann irgendwelchen weitläufigen unbekannten Verwandten zugute käme.
Die aktuellen Summe sind so, dass bei 20.000 monatlich und 20 - 30 Jahre ungefähr das halbe Vermögen aufgebraucht wäre, also das was ihr ohnehin zusteht. Aber ihre nicht vorhandenen Erben würden dann nix mehr bekommen. Das ist mit ihr so besprochen.
Sie haben aufmerksam gelesen: Der Zusatz bis zu monatlich 20.000 nach Bedarf ist so gedacht, dass sie, die Ehefrau beim Testamtnsvollstrecker monatlich bis zu 20.000 Euro bei Bedarf anfordern kann. Sie soll mit der Zahlung ja kein Vermögen aufbauen sondern nur ihre Ausgaben bestreiten. Das sie ja auch Einkommensteuer zahlen muss und ein Haus hat mit Reparaturen oder ein neues Auto mal braucht sind die 20.000 Euro monatlich weniger als es sich im ersten Moment so anhört. Wenn aber keine Hausreparataur anfällt, kein neues Auto und keine große Arztrechnung dann kann die Raten auch mal nur 5.000 oder 10,000 Euro sein. Eben immer so, dass sie kein eigenes Vermögen anhäuft. Ist das sinnvoll? Oder nur gut gemeint aber sehr unwahrscheinlich dass so was funktioniert? Gruss H.W. Stuttgart

Sehr geehrter Ratsuchender,

dies erklärt natürlich einiges.

Wenn man hier Ihr tatsächliches Vermögen berücksichtigt gibt die Regelung auch so Sinn. Bedenken Sie aber, dass der Notar wenn Sie ihm die 2 Mio angeben die gleichen Zweifel äußern wird.

Das von Ihnen angedachte Vermächtnis ist natürlich eine gute Idee das Vermögen in Ihrer Familie zu halten. Bedenken Sie aber, dass Wenn Ihre Frau ausschlägt Sie sofort einen Zahlungsanspruch in Höhe von über 2,5 Mio hat. In diesem Falle wären Ihre Kinder gezwungen das Geld sofort an Ihre Frau zu überweisen und das Erbe zu verwerten.

Wenn Sie dies Vermeiden wollen, dann wäre der sicherste Weg hier mit Ihrer Frau einen Pflichtteilsverzichtsvertrag zu schließen (Sie haben ja angegeben, dass Sie mit Ihrer Frau bereits über denn Sinn des Vermächtnisses gesprochen haben.

Was nun den Zusatz "bis zu..." anbelangt, so können hier Bedenken bezüglich der Wirksamkeit des Vermächtnisses aufkommen, da dieses (es soll ja nach Bedarf ausgezahlt werden) einfach zu unbestimmt ist.

Ich meine der hier sichere Weg wäre für Sie einfach den jährlichen Bedarf Ihrer Frau zu schätzen durch 12 zu teilen und an die Inflation anzupassen. Damit vermeiden Sie dass das Testament zumindest bezogen auf das Vermächtnis angreifbar wird.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schiessl,
die bisherige Beratung ist sehr hilfreich. Allerdings stehen weitere Fragen und Auskünfte in keinerlei Verhältnis mehr zu dem Honorar. Ich bin gerne bereit meine Zusatzfragne Sie zu stellen, aber nur wenn wir ein weiteres Beratungshonorar vereinbaren. Wenn Sie es für sinnvoll halten können wir auch telefonieren gegen 50 Euro Aufpreis. Beim telefonieren ist es aber so, dass ich anschließend immer die Hälfte wieder vergessen habe.
Erste Frage (nachdem ich Ihnen ein weiteres Honorar geschickt habe)
Als Schwabe will ich dem Notar kein Honorar von 5.000 oder 10.000 Euro oder mehr zahlen für die Beurkundung eines Textes den ich selbst u.a. auch mit Ihrer Hilfe entworfen habe. Daher die Idee mit den Kostenansatz.
Es ist möglich dass der Notar einen niedrigeren Wert akzeptiert weil ich ab und zu mit Immobilienverträgen schon bei ihm war??
Zweite Frage:
Die Idee eines Pflichtteilsverzichtes wäre das Einfachste. Der Begriff liest sich aber erst mal abschreckend. Daher könnte die Frau auf die Idee kommen ich will sie enterben und sie steht nach meinem Tod dumm da.
Daher will ich möglichst solche furchteinflössenden Begriffe vermeiden. Es geht mir auch nicht darum die Frau zu übervorteilen. ich suche nur nach eine Lösung damit sie ihrem Wunsch entsprechend versorgt ist und am Ende ihres Lebens keinen Erbanspruch mehr hat über ein Vermögen dass dann irgendwelche fremden Menschen bekommen.
Dass meine Frau das Vermächtnis ausschlägt ist unwahrscheinlich weil das ja mit ihr besprochen worden ist.
Mir gefällt nur der Begriff Erbverzicht nicht, das ist für einen Laien erst mal schwer zu erklären.
Falls Sie sich wundern warum ich bei meinem vermutlich überdurchschnittlichen Vermögen nicht zu einem örtlichen Anwaltsbüro gehe sonden Ihnen schreibe, dann deshalb weil ich das schon gemacht habe. Ich habe im letzten Jahr mit bestimmt 4 oder 5 Fachleuten, Anwälten, Steuerberatern, Notaren i.R. persönlich gesprochen. Jeder hat dabei auf etwas hingewiesen an das ein anderer nicht gedacht hat. Der Entwurf ist daher ein von mir selbst zusammengestellte Anhäufung diversen Empfehlungen unterschiedlicher Berater.
Es würde zu weit führen wie lange es gedauert hat bis ich vom Testament zum Vermächtnis gekommen bin,
oder zum Testamentsvollstrecker und einer lebenslänglichen Leibrente usw.
Jetzt schreiben Sie mir wie ich IHnen nochmal ein Honorar zahlen kann und dann dürfen Sie mir antworten
Gruss H.W. Stuttgart
Die Frau hat einen Erbanspruch von 50% und die Kinder 50%. Bei Pflichtteilsänderung könnte sie auf Zugewinn bestehen, das wären dann auch run 50% weil wir zu Beginn der Ehe vor ca 50 Jahren beide kein Vermögen hatten. Also die Hälfte steht ihr ohnhin zu bei einer Teilung.
Das schlechte daran ist, dass man das Vermögen nicht teilen kann. Z.B. eine 40%ige Beteiligung an einer nicht börsennotierten AG also unverkäufliche Aktien mit einer Gewinnausschüttung bezogen auf 40% von rund 1 Mio. Euro pro Jahr. Wie wollen sie das bewerten und teilen?? Außerdem weiß man nicht wie lange die Branche läuft so dass auch eine Wertermittlung mit einer Gewinnhochrechnung nicht viel bringt.
Sie sehen Fragen über Fragen wenn man ins Detail geht.
Das Einfachste ist tatsächlich so wie ich es vorgeschlagen habe allerdings mit Verbesserungen entsprechend ihren Antworten.
Bitte erst antworten wenn ich IHnen nochmal Honorar geschickt habe.

Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist natürlich nicht auszuschließen. Sie müssen aber damit rechnen, dass der Notar Sie explizit nach Ihren Vermögensverhältnissen fragen und danach den Streitwert bestimmen wird.

Grundsätzlich ist natürlich eine notarielle Beurkundung Ihres Testaments nicht erforderlich. Das bedeutet, Sie können das Testament privatschriftlich verfassen und dann beim Amtsgericht hinterlegen.

In diesem Falle wäre allenfalls, wie angedacht zu überlegen, ob Sie nicht den Pflichtteilsverzicht notariell beurkunden lassen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Wenn ich die Taste TELEFONIEREN anklicke dann wird mir nochmal 50 Euro abgebucht.
Wir können dann trotzdem schreiben. Ist das ok oder was schlagen Sie vor?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie können mir am Ende noch einen Bonus geben, wenn Sie da möchten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich verspreche ihnen einen großzügigen Bonus, das ich schon jetzt mehr als zufrieden bin
Ihr Vorschlag handschriftliches Testament
Das geht nicht weil meine Frau nur dann das Gefühl hat dass es sicher ist wenn wir beim Notar waren
Ich kann dem Notar aber sagen, dass das Vermögen in der Tat "nur" 2 Mio. ist
und dass die monatliche Leibrente nicht aus dem Kapital sondern aus den hohen laufenden Kapitalerträgen bezahlt wird den Dividenden.
Notfalls muss ich den Wert eben hochsetzen.
Die Höhe der monatlichen Zahlung muss irgendwie variabel sein weil es soll ja kein Vermögen aufgebaut werden. Wenn ich den Betrag zu niedrig ansetze, dann könnten Alters-Existenz-Ängste auftauchen (Pflegefall usw) wenn der Betrag zu hoch ist bildet sich nicht gewünschtes Vermögen. Außerdem geht die Hälfte vermutlich an das FA für Einkommensteuer. Notfalls muss man die Vermögensbildung in Kauf nehmen und ein Testament machen nachdem meine Frau dann am Lebensende das Vermögen an meine Erben wieder zurückgibt. Das ist aber alles sehr spekulativ.
Letzte Frage:
Ist die Anordnung einer Testamentsvollstreckung auch für gesetzliche Erben bindend oder können diese trotz Tetamentsvollsteckung das ablehnen also das Erbe ausschlagen und nur den Zugewinnausgleich beanspruchen als gesamte Summe.
Das war meine letzte Frage für heute abend.
Vielen Dank, ***** ***** bestätigt. Gruss H.W.
Was würden Sie an meiner Stelle machen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Anordnung der Testamentsvollstreckung ist nur für die testamentarischen Erben bindend. Wenn Ihre Frau oder die Kinder das Erbe ausschlagen und den Pflichtteil fordern würden, dann wären diese nicht an den Testamentsvollstrecker und dessen Anordnungen gebunden. Der Pflichtteil kann in solchen Fällen sofort, in voller Höhe und in Bar verlangt werden. Aus diesem Grunde wäre der Pflichtteilsverzicht in Ihrem Falle ein überlegenswerter Baustein Ihres Testaments.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

Danke sehr !