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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 625
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, 82166 Bayern, der Verkäufer

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: 82166 Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: der Verkäufer einer Eigentumswohnung hat uns beim Verkauf, trotz mehrfacher Nachftage, ob es Ärger mit der Mieterin gibt verschwiegen, dass er zwei Monate vor Verkauf die Miete erhöhen wollte und die Mieterin dieser Erhöhung nicht zugestimmt hat. Die nicht erfolgte Information hat unser Kaufverhalten maßgelblich beeinflusst. Wie ist da die rechtliche Lage? Mit freundlichen Grüßen Martina Stößer

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.
Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihren Fall bearbeite.
Gerne stehe ich Ihnen der Einfachheit halber auch für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung, in dem wir alle Ihre Fragen besprechen können. Buchen Sie dieses gern als Premium-Service hinzu.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Bitte teilen Sie mir ergänzend mit, auf welcher Grundlage der Verkäufer die Mieterhöhung vornehmen wollte, der die Mieterin nicht zu gestimmt hat. Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Es handelt sich um eine generelle Mieterhöhung. Der Markler hat mir heute zur Information ein Schreiben des Mieterbundes übersand, in welchem der Mieterhöhung nur teilumfänglich zugestimmt wurde. Nach diesem Schreiben wurde die Miete bereits 2018 erhöht. Diese Informationen lagen beim Kauf auch nicht vor. Es ist nur der ursprüngliche Mietvertrag in den Unterlagen vohanden. Es war uns beim Kauf sehr wichtig, dass kein zerüttetes Verhältnis zur Mieterin vorliegt, da wir die Wohnung selbst nutzen möchten und uns Mieterin gerne gütlich einigen möchten. Dies erwähnten wir auch ausdrücklich bei der Marklerin.
Vielen Dank ***** ***** Nachricht. Bitte ergänzen Sie noch, was Sie mit "generelle Mieterhöhung" meinen. Hat der Verkäufer eine Mieterhöhung nach freiem Belieben verlangt? Oder gab es einen gesetzlichen bzw. vertraglichen Anspruch für dieses Verlangen?
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Der Verkäufer hat eine Mieterhöhung nach freiem Belieben verlangt. Ich weiß nicht genau um wieviel. Mir liegt nur ein Schreiben des Mieterbundes vor, dass dieser wegen der Kappungsgrenze nur teilweise zugestimmt wird. Mir geht es aber darum, dass ich vor dem Notarvertrag weder von der Mieterhöhung 2018, noch von der Mieterhöhung 2019 wußte. Im Notarvertrag versichert der Verkäufer eindeutig dass außerhalb dem schriftlichen Mietvertrag, der mir auch in kKopie vorliegt, keine weiteren Vereinbarungen oder Nebenabreden zwischen ihm und dem Mieter bestehen. Und dies ist ja so nicht korrekt.

Vielen Dank für Ihre ergänzenden Angaben.

Auf eine Mieterhöhung nach freiem Belieben hat ein Vermieter keinen Anspruch. Der Mieter kann dem zustimmen, muss dies aber nicht. Daher kann im Rechtssinne auch nicht von einem Mieterstreit gesprochen werden, sondern lediglich von einer fehlenden Zustimmung zu einer Mieterhöhung, welche das gute Recht des Mieters ist.

Vor diesem Hintergrund besteht auch leider keine Vereinbarung/Nebenabrede mit dem Mieter, die der Verkäufer bei Vertragsschluss hätte erwähnen müssen.

Damit haben Sie leider auf der Grundlage keine Möglichkeit, sich vom Kaufvertrag zu lösen oder Schadensersatz zu verlangen.

Ich bedaure, Ihnen keine positivere Mitteilung machen zu können, möchte Ihnen jedoch die Rechtslage offen und ehrlich schildern.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen. Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort. Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Noch eine kurze Frage. Spielt es auch keine Rolle, dass mir die Mieterhöhung 2018 auch nicht mitgeteilt wurde. Mir wurde nur der Mietvertrag mit der darauf ausgewiesenen Miete zur Verfügung gestellt.

Gerne beantworte ich Ihnen die Rückfrage. Ich bitte Sie jedoch, hiernach die Bewertung durch Anklicken der Bewertungssterne abzugeben.

Wenn die Miete erhöht und Ihnen dies nicht mitgeteilt wurde, so stellt dies einen Sachmangel dar. Zum Rücktritt dürfte Sie dieser Mangel jedoch meiner Einschätzung nach nicht berechtigen, denn der Mangel ist insofern geringfügig, als Ihnen durch die Mieterhöhung kein finanzieller Schaden entsteht.

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Kianusch Ayazi und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.