So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30045
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich habe heute von meinem Vermieter ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe heute von meinem Vermieter ein Mieterhöhungsschreiben zum 1.12.19 und eine Kündigung wegen Eigenbedarf zum 1.4.2020 erhalten. Das Mieterhöhungsschreiben ist m.E. sachlich nicht korrekt.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Baden Württemberg. Ich würde ihnen gerne beide Schreiben senden, um eine rechtliche Einschätzung zu erhalten.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Die derzeitige Kaltmiete beträgt 400 € zuzüglich die Garage 30 €. Die Wohnung ist einem technisch nicht neuzeitlichen Zustand. Der behauptete Eigenbedarf soll in der Vergangenheit gegenüber einem anderen Miete ebenfalls geäußert worden sein, ohne dass diese zum Tragen kam.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

stellen Sie die beiden Schreiben hier zur rechtlichen Überprüfung bitte ein!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Anbei die Schreiben
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Anbei die gewünschten Schreiben

Das Mieterhöhungsschreiben haben Sie mir nicht übermittelt.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Beide Schreiben sind in einer Datei

Ok, danke.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

1.) Die Eigenbedarfskündigung ist rechtlich leider nicht zu beanstanden, denn die Begründung der Kündigung stellt darauf ab, dass der Vermieter als Folge seines Arbeitsplatzwechsels und in Anbetracht der beengten Wohnverhältnisse seiner jetzigen Wohnung Eigenbedarf an der von Ihnen gemieteten Wohnung geltend macht.

Da der Vermieter auch keine Ersatzwohung vorhält, ist der Eigenbedarf in der Tat gegeben.

2.) Das Mieterhöhungsverlangen ist hingegen nicht rechtens.

Grundsätzlich gibt der nämlich Mittelwert des jeweiligen Mietspiegels den ortsüblichen Mietzins an. Will der Vermieter über den dort ausgewiesenen Mittelwert hinausgehen, muss er die wohnwerterhöhenden Merkmale im Einzelnen darlegen.

Das ist dem Mieterhöhungsverlangen in keiner Weise zu entnehmen, und wenn Sie angeben, dass die Wohnung in einem technisch veralteten Zustand ist, so ist die Mieterhöhung auch rechtlich nicht zulässig.

Sie sollten dieser daher unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage widersprechen!

Klicken Sie dann bitte oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne/"Toller Service","Informativ & hilfreich","Frage beantwortet"), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt JustAnswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung an mich aus.

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Abgabe der Bewertung?

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sie haben noch immer keine Bewertung hinterlassen.

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

Geben Sie daher nunmehr Ihre Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Dienstleistung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), denn nur dann zahlt der Portalbetreiber die Vergütung an mich aus.

Kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte ist gesetzlich verboten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.