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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31567
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Ex-Partnerin und ich haben eine 5jährige Tochter,

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Ex-Partnerin und ich haben eine 5jährige Tochter, welche in den Kindergarten geht. Sie erwartet nun Anfang des Jahres ein Kind mit ihrem neuen Verlobten. Da sie dann erst einmal über einen längeren Zeitraum zuhause sein wird, möchte sie mir keine festen Termine bezüglich ihrer Urlaubsplanung nennen, sondern die Urlaube relativ spontan (auch längere über 3 Wochen) legen. Leider nimmt sie auch nach Nachfrage keine Rücksicht, da ich meinen Urlaub ende des Jahres einreichen muss. Auch darf ich in der Zeit vor und nach der Geburt des neuen Kindes kein Urlaub mit meiner Tochter nehmen. Gibt es für solche Fälle eventuelle Richtlinien, damit ich verbindliche Termine bekomme? Schließlich möchte ich auch wissen, wann meine Wochenenden mit meiner Tochter ausfallen
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Hamburg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Nein

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Mein Name ist Hans-Georg Schiessl, ich bin Fachanwalt für Familienrecht.

Verbindliche Richtlinien gibt es insoweit nicht.

Die gerichtliche Praxis gibt Ihnen Umgang jedes 2. Wochenende und die 2. Hälfte der Ferien.

Wenn Sie sich die gesetzlichen Regelung in § 1684 BGB ansehen, dann finden Sie dort keine konkreten Termine genannt. Ausschlaggebend ist vielmehr das Kindeswohl.

Die Erfahrung hat es gezeigt, dass es dem Kindeswohl am meisten entspricht wenn der Umgang regelmäßig pünktlich und somit auch verlässlich statt findet.

Dazu zählt natürlich auch, dass sich Ihre Tochter darauf verlassen kann, dass sie mit Ihnen zu einem bestimmten Termin auch den Urlaub verbringt.

Sollte Ihnen dies die Mutter ohne stichhaltigen Grund verweigern, dann wäre der erste Schritt für Sie ein Einigungsversuch über das Jugendamt. Das Jugendamt wird in diesem Falle versuchen zwischen Ihnen und der Mutter verbindliche Termine zu vereinbaren.

Sollte dies scheitern, so wäre der nächste Schritt der Antrag auf Umgangsregelung durch das Familiengericht. Das Gericht wird in diesem Falle den Umgang für beide Elternteile verbindlich festlegen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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