So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Kianusch Ayazi.
Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 604
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Guten Tag, Es geht um eine Kündigung für einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
Es geht um eine Kündigung für einen Untermietvertrag. Ich bin Hauptmieterin einer 3 Zimmer Wohnung. Ich habe zwei Untermieter, die beide ca 1,5 Jahre unmöbliert und unbefristet ein Zimmer bei mir haben. Vor ca 6 Monaten musste ich meiner Mutter in der Heimat bei etwas helfen, wo ich nicht wusste wie lange das dauern würde. Somit habe ich auch mein Zimmer unbefristet und unmöbliert untervermietet. Welche gesetzliche Kündigungsfrist muss ich einhalten? 3 oder 6 Monate. Wenn es 6 Monate sind, kann ich auf 3 Monate verkürzen, wegen berechtigten Interesse (BGB 573/Eigenbedarf). Wenn ja, was muss in eine Kündigung als berechtigter Grund genannt werden, damit die Kündigung wirksam ist oder wäre das zu kompliziert und man solle sich gleich auf die 6 Monate beziehen, ohne BGB 573.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Berlin
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Der untermieter, der seit 6Monaten in meinem Zimmer wohnt, hat keine Genehmigung von der Hausverwaltung

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.
Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihren Fall bearbeite.
Gerne stehe ich Ihnen der Einfachheit halber auch für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung, in dem wir alle Ihre Fragen besprechen können. Buchen Sie dieses gern als Premium-Service hinzu.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Im Falle des Eigenbedarfs haben Sie ein Kündigungsrecht und unterliegen einer Kündigungsfrist von drei Monaten. Die Kündigung müssen Sie sachgerecht unter Zugrundelegung der konkreten Umstände, die zum Eigenbedarf führen, begründen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.

Eine grundlose Kündigung mit Sechsmonatsfrist ist leider nicht möglich, es sei denn, Sie haben ein entsprechendes Kündigungsrecht wirksam vereinbart.

Dass die Untervermietung unberechtigt erfolgt, ändert an all dem leider nichts.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?

Bitte geben Sie eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab. Vielen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank ***** *****ür Ihre schnelle Antwort. Dennoch habe ich da noch eine Frage. Sie nennen es sachgerecht unter Zugrundelegung der konkreten Umstände, die zum Eigenbedarf führen. Das muss ins Kündigungsschreiben mit rein und was ist sachgerecht und vor allem was ist wirksam ? Können Begründungen ausgeschlossen werden oder angefechtet werden?
Gibt es irgendwo Kündigungsvordrucke solcher Art, an denen ich mich orientieren kann oder können sie mir da noch weiter helfen?
Mit freundlichen Grüßen

Sehr gern.

Es reicht nicht, im Kündigungsschreiben abstrakt zu erwähnen, dass die Kündigung wegen Eigenbedarfs erfolgt. Sie müssen vielmehr konkret benennen, wer wann aus welchem Grunde in den Wohnraum einziehen wird. Falls nicht Sie, sondern ein Familienangehöriger dort einzieht, müssten Sie diesen namentlich im Kündigungsschreiben benennen.

Der Mieter muss die Eigenbedarfskündigung grundsätzlich akzeptieren. Er hat jedoch ein Widerspruchsrecht, welches bei Härtefällen greift, zB bei Schwangerschaft, unvorhergesehener Arbeitslosigkeit usw. Ohne einen solchen Härtegrund kann der Mieter jedoch nicht in dem Wohnraum verbleiben.

Es gibt keinen allgemein verbindlichen Vordruck, da es bei Eigenbedarfskündigungen auf die individuelle Situation ankommt.

Um auf Nummer Sicher zu gehen, können Sie einen Rechtsanwalt damit beauftragen, die Kündigung auszuformulieren. Gerne kann ich Ihnen hierbei - sofern Sie bedarf haben - weiterhelfen.

Bitte geben Sie nun eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab. Vielen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Okay,
dass heißt, ich könnte schreiben, dass ich mich auf den §573 bgb beziehe, dass ich hauptmieter bin und Eigenbedarf eines Zimmers in meiner Wohnung erhebe, da sich meine familiäre Situation geändert hat ( muss man diese auch begrunden, welche sich verändert haben oder reicht das?) oder z. B. aufgrund von Trennung von des Partners.
Ich danke ***** ***** einmal im voraus!

Vorsichtshalber würde ich die Umstände so genau wie möglich benennen, damit Ihnen nicht der Vorwurf gemacht werden kann, die Kündigung sei nicht konkret genug gewesen.

Im Übrigen reicht das für eine Eigenbedarfskündigung aus.

Bitte geben Sie nun eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab. Vielen Dank!

Falls keine Fragen mehr offen sind, geben Sie bittet unbedingt eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab.

Falls Sie technische Schwierigkeiten dabei haben, schreiben Sie mir bitte, mit wie vielen Sternen Sie meine Beratung bewerten.

Vielen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Okay, es tut mir leid, aber eine Frage habe ich noch. Wenn der Untermieter deswegen angepisst ist, könnte dieser mich bei der Hausverwaltung anschwärzen,dadurch, dass er nicht official gemeldet war und ich nicht in der Wohnung gelebt habe für 6Monate. Bekomme ich nur eine Abmahnung oder eine fristlose Kündigung von meinem Vermieter (Was für die Untermieter dann auch misst sein würde, dadurch dass sie dann auch raus müssten oder?)
Wie ist die Rechtslage da?Darf er kündigen oder muss er erstmal abmahnen?

Das kann er durchaus machen, das steht ihm frei.

Eine fristlose Kündigung kann durchaus gerechtfertigt sein, wenn Sie die Erlaubnis Ihres Vermieters nicht eingeholt haben. Gerichte haben in der Vergangenheit mehrfach geurteilt, dass der Vermieter nicht vorher abmahnen muss.

Falls keine Fragen mehr offen sind, geben Sie bittet unbedingt eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab.

Falls Sie technische Schwierigkeiten dabei haben, schreiben Sie mir bitte, mit wie vielen Sternen Sie meine Beratung bewerten.

Vielen Dank!

Kianusch Ayazi und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.