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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31414
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, Mein Name ist Frank Krause und ich habe folgende

Kundenfrage

Hallo,
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Mein Name ist Frank Krause und ich habe folgende Frage.Meine Mutter ist im letztem Jahr verstorben und hat ca 3 Jahre zuvor unser Elternhaus an meinem Neffen verkauft .Sie hatte sich uns gegenüber so geäußert das Sie das Haus für 180.000,-€ verkaufen wolle .Jetzt kam heraus das Sie es für 57,000,-€ an meinem Neffen Verkauft hat. Hätte ich als Sohn nicht mein Einverständnis geben müssen? Durfte Sie das Haus unter dem Wert verkaufen? Das haus befindet sich in 23970 Wismar
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Das ist erstmal die Frage
Gepostet: vor 7 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie [vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Ihre Mutter das Haus zu einem Bruchteil des Wertes verkauft hat, dann liegt darin eine sogenannte gemischte Schenkung. Die Differenz zum Verkehrswert des Hauses ist dabei der Schenkungsanteil.

Eine solche Schenkung ist rechtlich gesehen durchaus wirksam und bedarf vor allem auch nicht der Zustimmung der Erben.

Sie als Erbe haben nur dann eine Möglichkeit den Vertrag zu bekämpfen, wenn Ihre Mutter bei Vertragsschluss einem Irrtum unterlegen ist oder aber arglistig getäuscht wurde. In diesem Falle können Sie den Vertrag anfechten (§§ 119,123 BGB). Die Anfechtung hat zur Folge, dass der Vertrag von Anfang an unwirksam ist und Sie als Rechtsnachfolger Ihrer Mutter dann Eigentümer des Hauses sind.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Hier wurden doch Die Erben getäuscht mit der Aussage das Haus für 180.000€ zu verkaufen und tatsächlich einen viel zu niedrigen Preis verlangt zu haben
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

das verstehe ich, aber für die Wirksamkeit des Kaufvertrages (zwischen Erblasser und Käufer) kommt es allein darauf an, ob der Erblasser getäuscht wurde. Ob die Erben nun getäuscht wurden, spielt insoweit keine Rolle.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Tagen.

darf ich Ihnen noch weiter helfen?