So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 29740
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Führerschein wurde mir entzogen aufgrund von

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Führerschein wurde mir entzogen aufgrund von Fahrerflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs. Die Sperrfrist läuft am 12.11 ab. Aufgrund einer mündlichen Aussage meiner Mitbewohnerin ist die Krankheit borderline in den Raum geworfen worden. Dieses ist jedoch in den Akten geschrieben ohne das es stimmt. Ich habe die Diagnose adhs und bin diesbezüglich auch in Behandlung. Das wäre kein Einwand gewesen. Der Facharzt hat aber auch die Diagnose emotional instabile Persönlichkeitsstörung in seiner Stellungnahme geschrieben inklusive der Bitte einer fachärztlicher Untersuchung um meine fahrtauglichkeit zu überprüfen. Mir ist bewusst, dass eine mir solche Untersuchung nicht erspart bleibt. Frage: wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, das ich diese bestehe und inwiefern habe ich die Möglichkeit die zweite Diagnose anzuzweifeln. Ich wollte gerne ein Schreiben verfassen in der ich die Diagnosen anzweifle und entsprechend um dessen Berücksichtigung bitten aber weiß nicht inwiefern das für mehr Aufmerksamkeit sorgt. Wenn ich selbst einen Text verfasse, worauf müsste ich da achten?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Niedersachsen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Ich befand mich zu dem Zeitpunkt des Unfalls noch in der Probezeit

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Gemäß § 11 Absatz 2 FeV kann die Fahrerlaubnisbehörde ein ärztliches Gutachten anfordern, wenn ihr Tatsachen bekannt werden, die Bedenken gegen die körperliche oder geistige Eignung des Fahrerlaubnisinhabers begründen.

Nach Satz 2 der Bestimmung bestehen solche Bedenken insbesondere, wenn Tatsachen bekannt werden, die auf eine Erkrankung oder einen Mangel nach Anlage 4 oder 5 der FeV hinweisen.

In Nr. 7 der Anlage 4 zur FeV werden verschiedene psychische Störungen genannt, die Auswirkungen auf die Fahreignung haben können.

Das Syndrom emotional instabile Persönlichkeitsstörung ist zwar nicht explizit in der Nr. 7 der Anlage 4 zur FeV aufgeführt. Allerdings ist diese Aufzählung nicht abschließend.

Es ist also in der Tat damit zu rechnen, dass eine entsprechende Untersuchung erfolgen wird.

Hierbei ist aber die Wiedererteilung Ihrer Fahrerlaubnis nur dann wirklich in Gefahr, wenn die Untersuchung zweifelsfrei zu dem Ergebnis gelangt, dass aufgrund einer solchen Erkrankung die Fahreignung eingeschränkt sein könnte.

Wenn diese Erkrankung bei Ihnen daher überhaupt nicht besteht, so können Sie auch unbesorgt sein - die Fahrerlaubnis wird Ihnen sodann wiederzuerteilen sein.

In jedem Fall ist es sinnvoll und zweckmäßig, wenn Sie in einem persönlichen Schreiben unmissverständlich herausstellen, dass Sie nicht unter der Ihnen unterstellten Erkrankung leiden und Zweifel an Ihrer Fahreignung daher auch nicht bestehen!

Nehmen Sie bitte die Bewertung vor, indem Sie oben die Bewertungsterne (3-5 Sterne="Toller Service","Informativ & hilfreich","Frage beantwortet") anklicken, wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt JustAnswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung an mich aus.

Nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit nachfragen!

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Muss ich bezüglich meines persönlichen Schreibens in irgendeiner Form vorsichtig sein in der Formulierung?Sonst hätte ich grob geschrieben:Sehr geehrte Frau ...
Aus der Stellungnahme des behandelnden Facharztes geht hervor, dass eine Fachärztliche Untersuchung empfohlen wird, ich persönlich bin nicht ganz mit seiner Einschätzung/ Beurteilung einverstan bzw. Zweifle es teils an. Eine fachärztliche Untersuchung bleibt vermutlich ohnehin nicht aus unter den gegeben Umständen bitte ich gar darum.
Mit freundlichen Grüßen P. Schilder

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Das Schreiben ist Ihnen sehr gut gelungen, denn Sie demonstrieren damit maximale Offenheit, da Sie selbst um die Untersuchung bitten, um die Zweifel an Ihrer Fahreignung auszuräumen.

Sie können das Schreiben so daher versenden.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Dann bedanke ***** ***** für bei Ihnen und wünsche im Voraus einen angenehmen Feierabend
Freundliche Grüße P. Schilder

Danke ***** ***** wünsche ich Ihnen ebenfalls!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt