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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 29740
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Vater hatte einen Herzstillstand und wurde reanimiert.

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Vater hatte einen Herzstillstand und wurde reanimiert. Er kam ins künstliche Koma und blieb nach dem aufwachen teilnahmlos, er bewegt sich nicht und es gibt auch kein Augenkontakt bei Berührung oder Ansprache. Er ist wohl im Wachkoma. Es geht jetzt um die Frage, ob er eine PEG (Magensonde zur Ernährung) bekommen soll. In der Patientenverfügung steht das er künstlich Ernährt werden will aber es steht auch drin, dass er maximal 12 Monate lebensverlängerte Maßnahmen haben möchte. Ist die PEG eine lebensverlängerte Maßnahme und wenn ja, kann man diese nach 12 Monaten abstellen/entfernen und die Natur ihren lauf lassen? Mein Vater wollte nie ein Grüppel sein oder nur so daliegen, es war ein sehr aktiver Mensch.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ausschließlich maßgeblich ist der in der Patientenverfügung niedergelegte ausdrückliche Wille Ihres Vaters.

Ist daher in der Patientenverfügung bestimmt, dass eine künstliche Ernährung von seinem Willen gedeckt ist, so ist dies rechtlich bindend und die künstliche Ernäherung mittels PEG ist aufzunehmen.

Ebenso bindend ist aber die weitere Bestimmung Ihres Vaters, wonach etwaige lebensverlängernde Maßnahmen (und die PEG ist eine solche lebensverlängernde Maßnahme!) auf einen Zeitraum von 12 Monaten begrenzt sein sollen.

Sollte also nach Ablauf dieses Zeitraumes keine Besserung des Zustands Ihres Vaters eingetreten sein, so sind nach dessen Willen die lebensverlängernden Maßnahmen einzustellen, und die intensivmedizinische Behandlung Ihres Vaters mittels PEG ist zu beenden!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kristian Hüttemann
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