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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 11825
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Erbschaftsrecht

Diese Antwort wurde bewertet:

Erbschaftsrecht:
ausgestellter Erbschein besagt:
Ehefrau erhält: 50% vom verstorbenen Ehemann
Sohn (ich) 25% vom Vater
Sohn aus erster Ehe, hat immer bei der ersten Ehefrau gelebt: 25% vom Vater
Es gibt keinen Ehevertrag: → Güterzugewinngemeinschaft
zu verteilendes Erbe:
Konto auf den Namen des Vaters: 6.500,-
Eigentumswohnung, geschätzt auf 110.000,- (Grundbucheintrag auf die Mutter/Ehefrau, 5 Jahre nach Heirat, Wohnung wurde aber schon vorher besessen)
Wieviel erhält der Sohn aus erster Ehe? Jeweils 1/8 aus den beiden oben genannten Positionen (da die eine Hälfte sowieso der Mutter gehört und er deshalb ¼ von der anderen Hälfte bekommt?)? Hat die erst später geänderte Grundbucheintragung Relevanz.
Dankeschön

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.
Bitte erlauben Sie mir zur Vermeidung von Missverständnissen folgende Nachfrage:
Wurde der Sohn aus erster Ehe per Testament enterbt oder gibt es kein Testament?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen. Ich vereinbare dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
es gibt kein Testament und er wurde auch nicht enterbt

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts ist die Rechtslage wie folgt einzuschätzen:
Der Sohn erbt als Abkömmling des Vaters nach § 1924 BGB gleich wie die anderen Abkömmlinge. Dies wäre vorliegend 25%, wenn der Verstorbene 2 Kinder hatte.

Die Ehefrau erbt daneben die Hälfte des Nachlasses.

Der Nachlass ist in diesem Fall nicht eindeutig zu bestimmen und müsste ggf. durch ein Gutachten ermittelt werden.

Zwar kann das Konto des Vaters diesem unproblematisch hinzugerechnet werden. Aber die Immobilie steht im Eigentum der Ehefrau und ist somit erst einmal nicht Gegenstand des Nachlasses.

Sodann ist zu prüfen, wer die Immobilie größtenteils abbezahlt hat.

Nach Ihrer Sachverhaltsangabe ist das Nachlassvolumen € 6.500, was unter den Erben aufzuteilen ist.
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

RA Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
danke, ***** *****ührlich. 1. Nochmal bzgl. der 6.500,- : wie oben geschrieben gehört davon nicht sowieso schon die Hälfte der Mutterwegen Güterzugewinngemeinschaft? also müssten nur 3250 aufgeteilt werden? 2. Steht die Immobilie im Eigentum weil sie im Grundbuch eingetragen ist oder weil sie noch drin wohnt? Die Wohnung wurde vom Lohn des Vaters und in den ersten 5 Jahren auch der Mutter abbezahlt.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Der Zugewinn wird im Rahmen des hälftigen Erbschaftsanteils der Ehefrau bereits berücksichtigt, vgl. § 1931 BGB.

D. h. dieser ist in der Hälfte enthalten.

Die Immobilie gehört deshalb nicht zum Nachlass, weil die Ehefrau im Grundbuch eingetragen ist. Hierüber ist der Nachlass zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
dankeschön, schlönen Tag noch

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne. Das wünsche ich Ihnen auch.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-