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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 11817
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Eigentümerin in einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: ich bin Eigentümerin in einer WEG in München und habe zwei Gartenhütten an der Grundstücksgrenze aufgestellt, die ich gerne mit einem kleinen Dach noch verbinden möchte (zwischen den Hütten soll also ein Mini-Carport/Untersteller für Fahrräder entstehen). Insgesamt überschreite ich damit die zulässige Höchstlänge von 5 Metern (Hütten = 5,4m und Carport wäre 1,2.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Der Nachbar ist allerdings die SWM mit einem Trafohäuschen, mit dem ich mir einig bin bzw. dem es völlig egal ist, was dort gebaut wird. Deshalb meine Frage, ob das LBK hier ohne Mängelrüge des Nachbarn eine Versetzung fordern kann

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts ist die Rechtslage wie folgt einzuschätzen:
Es ist in Ihrem Fall zwischen dem bayrischen Nachbarschaftsrecht und der bayrischen Landesbauordnung zu unterscheiden.

Die von Ihnen ausgewiesene Gesamtlänge von 5 m wird im Rahmen des Nachbarschaftsrecht relevant.

Wenn der Nachbar hiergegen nicht vorgeht (am besten wäre eine schriftliche Bestätigung), wird die Behörde hier nicht aktiv.

Anders ist es bei einem möglichen Verstoß gegen die Landesbauordnung bzw. genauer gegen den Bau ohne Genehmigung.

Hier kann die Behörde von sich aus aktiv werden und somit schlimmstenfalls einen Rückbau verlangen.

Für Sie ist Art. 57 BayBO relevant, vgl. https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayBO-57

Fällt Ihr angedachter Bau unter diese Norm (Grundfläche, Volumen etc.), kann die Behörde nichts gegen den Bau unternehmen.

Weiter müssen Sie für die bauliche Veränderung die Genehmigung der WEG einholen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
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Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

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Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub,
die Ausführungen helfen mir schon mal sehr weiter.
Gemäß Teilungserklärung darf ich zustimmungsfrei ein Gartenhaus aufstellen; auf der ETV habe ich dies angekündigt mit einer Größe von ca. 5x3m, alle ETs stimmten zu, wenn auch ohne Beschluss weil nicht erforderlich.
Nun stört sich eine Nachbarin aus dem 2. OG doch an der Optik des Gartenhausdachs, obwohl es so angekündigt wurde und auch sie zugestimmt hatte.
Nun versucht sie mich an allen möglichen Stellen anzugreifen:
1) ein Kellerabteil wurde schon zu Bau des Hauses an die Wohnung angeschlossen und zum Bad umgebaut, aber die Zweckbestimmung nie im Grundbuch angepasst. Ich habe nun die Wohnung gekauft mit diesem seit 20 Jahren bestehenden und bekannten/geduldeten Bad.
Kann ich hier angegriffen werden/zum Umbau zur alten Zweckbestimmung verdonnert werden?
2) ich habe zur ETV weiterhin angekündigt, den alten, maroden Jägerzaun gegen einen weißen Sichtschutzzaun austauschen zu wollen. Wieder Zustimmung, aber kein Beschluss.
Nun hat sich der Kunststoffzaun mit 20.000€ als nicht finanzierbar herausgestellt und es ist ein Doppelstabmattenzaun mit Sichtschutzstreifen in Steinoptik (ähnlich Gabionenzaun) geworden.
Meine Argumentation zur baulichen Veränderung: es gab nie ein einheitliches Bild, da drei Zäune davor bestanden: ein grüner Maschendrahtzaun, ein 1,7m Jägerzaun und ein 1,2m Jägerzaun bei 2 EG Wohnungen. Weiterhin wurde die optische Veränderung ja auch beim vorgeschlagenen weißen Sichtschutzzaun befürwortet, wenn auch nicht beschlossen.
Alles dünnes Eis, das weiß ich.Ich versuche auch ständig Lösungen vorzuschlagen wie z.B. Dachbegrünung, seitliche Kletterpflanzen an der Gartenhütte, Austausch der Sichtschutzstreifen gegen etwas, was allen gefällt, usw.
Ich bin schon kurz dafür Umfragen zu verteilen, dass meine Nachbarn noch über die Farbe meiner Kleidung abstimmen kann -.-