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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31460
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Eine Frage zur Scheidung. Ich hatte bei der Eheschliessung

Diese Antwort wurde bewertet:

Eine Frage zur Scheidung. Ich hatte bei der Eheschliessung ein Vermögen von 170. Mein Ehepartner hatte 0. Nach 17 Jahren Ehe in Sachsen-Anhalt haben wir ein Haus im Werte von 100, das Vermögen ist auf 120 Geschrumpt. Also haben wir einschliesslich dem Haus 50 erarbeitet. Das Haus ist in beider Namen. Hat mein Ehepartner recht auf die Hälfte vom Haus oder nur auf die Hälfte von dem erarbeiteten Vermögen?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Sachsen-Anhalt
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Mein Ehepartner stammt aus dem Ausland, wir haben der Familie Immobilien im Wert von 70 gekauft, mit dem Plan eines Tages dorthin zu ziehen. Die Immobilen sind im Namen der Familie.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Mein Name ist Hans-Georg Schiessl, ich bin Fachanwalt für Familienrecht.

Darf ich Sie fragen: Bezüglich des Hauses stehen Sie beide im Grundbuch?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ja, wir stehen beide im Grundbuch

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

In diesem Falle müssen Sie zwischen dem Miteigentum am Haus und dem Zugewinn unterscheiden.

Wenn Sie beide Miteigentümer zu 1/2 sind, dann steht Ihnen und Ihrem Partner jeweils die Hälfte des Hauses beziehungsweise des Verkaufserlöses zu. Ihr Partner hat also das Recht auf die Hälfte des Hauses.

Wenn aber Ihr Partner während der Ehe 50.000 EUR Zugewinn erwirtschaftet hat, dann muss er die Hälfte davon (25.000 EUR) im Wege des Zugewinns an Sie ausgleichen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Es ist anders rum, mein Vermögen vorher 170, jetzt 120 plus das Haus zu 100. Das heisst ohne das Haus haben wir negativen Zugewinn.

ich bin davon ausgegangen dass das Haus insgesamt einen Wert von 100.000 EUR hat.

Wenn Sie im gesetzlichen Güterstand leben, dann haben Sie 120.000 EUR+50.000 EUR keinerlei Zugewinn während der Ehe verdient. Ihr Partner hat aber 50.000 EUR (seine Haushälfte) Hinzugewonnen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vermögen vorher 170. Jetzt 120. Zugewinn inclusive Haus 50. Die Frage ist also, ob der Partner Recht auf die volle Hälfte des Hauses hat, obwohl die hälfte des Hauses aus meinem mitgebrachten Vermögen bezahlt wurde.Ich würde dann negativen Zugewinn haben.

Nur damit wir uns nicht mißverstehen.

Ihr Vermögen ist doch gleich geblieben:

Anfangsvermögen 170.000 EUR

Endvermögen 120.000 EUR+ 50.000 EUR Hausanteil=170.000 EUR

Zugewinn daher +/- 0

Ihr Partner hat zwar Anspruch auf das halbe Haus (auch wenn Sie dies findnaziert haben), muss dann aber 25.000 EUR Zugewinnausgleich an Sie leisten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt