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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1680
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
49776616
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Ich möchte mit meiner Frau eine Trennungsvereinbarung

Diese Antwort wurde bewertet:

ich möchte mit meiner Frau eine Trennungsvereinbarung verfassen. Rechnerisch lt. Online Berechnung hat meine Frau aufgrund meiner Selbständigkeit und auch wegen hohen Finanzbelastungen keinen Anspruch. Ich möchte allerdings freiwillig 1.300 EUR anbieten. Falls mein Geschäft zurückgeht, ist der Trennungsunterhalt aus der Vereinbarung fix oder kann das situationsbedingt abgesenkt werden. Was ist wenn in Einzelmonaten die Einkünfte deutlich höher sind.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Bei Selbständigen gestaltet sich die Unterhaltsberechnung immer recht aufwändig, da es in der Natur der Sache liegt, dass Umsatz/ Gewinnschwankungen vorliegen. Aus diesem Grund müssten auch die letzten drei Jahre für die Berechnung herangezogen werden. Aus diesen drei Jahren wird dann ein Durchschnitt errechnet. Selbstverständlich können Sie auch ohne aufwändige Berechnung ein Angebot unterbreiten. In einer Vereinbarung sollte darauf geachtet werden, dass der Unterhalt auch tatsächlich erst einmal nur für die Trennungsphase gilt - diese endet mit der rechtskräftigen Scheidung. Eine Abänderungsmöglichkeit bei einem massiven Umsatzeinbruch kann vorbehalten werden. Da ein Durchschnitt berechnet wird, kommt es auf monatliche Schwankungen nicht an. Hohe Einkünfte kommen Ihnen zugute - allerdings können Sie auch nicht sofort abändern, wenn ein etwas schlechtere Monat dabei ist. Normalerweise beträgt die Trennungszeit jedoch ein Jahr + die Zeit des Scheidungsverfahrens (ggf. 6 Monate). Dieser Zeitraum ist daher überschaubar, wenn Sie die Scheidung nach dem Trennungsjahr zeitnah einreichen.

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Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre positive Bewertung durch Anklicken der Sterne ( 3-5) freuen. Dadurch wird das Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Guten Tag, ich bin nicht sicher, ob Sie meine 2. Frage erhalten haben..Durch die Selbständigkeit der letzten 3 Jahre ergaben sich nur ca. 20 TEUR/Jahr Einnahmen.
Gerade jetzt zum Auszug steigt der Umsatz an. Dennoch ergibt sich aus den Finanzbelastungen rechnerisch kein Trennungsausgleichsbetrag. Dennoch würde ich mich zu einer freiwilligen Zahlung von 1.300 EUR bereit erklären, aber es muss sichergestellt sein, dass bei einem Einbruch zukünftiger Erträge dies kein Fixum ist sondern variabel für die Zukunft ermittelt wird. Wie gesagt aus der Vergangenheit ergibt sich bei 2.300 EUR Finanzbelastungen kein eigentlicher Anspruch. Ich möchte sie aber auch wegen den 32 Jahren und den erwachsenen Kindern nicht hängen lassen.
Wir kann ich die Trennungsvereinbarung formulieren, damit sich keine nachhaltige Verpflichtung ergibt wenn ich es theoretisch selbst nicht leisten kann.
Oder ist es so, dass bei einer nachweislich Unmöglichkeit der Zahlung im jeweiligen Monat keine Verpflichtung auf diesen Betrag ergibt? Danke.

Vielen Dank für Ihren Nachtrag!

Rein rechnerisch wäre wohl tatsächlich kein Trennungsunterhalt zu leisten. Bei gut gehenden Geschäften kann aber auch das aktuelle Jahr mit betrachtet werden und eine Prognose für die Zukunft erstellt werden. Es ist natürlich löblich, dass Sie einen hohen Unterhalt zahlen wollen. Der Trennungsunterhalt hat aber den Sinn, dass der Ehepartner nicht von heute auf morgen anders gestellt sein soll, als noch in der Ehe und ihm im Grunde eine gewisse Zeit gegeben wird, um sich auf die neue Situation einzustellen. Daher sollte sich ihr Angebot auch an den ehelichen Verhältnissen orientieren.

In Ihrem Fall sollte m.E. nur eine privatschriftliche Vereinbarung abgeschlossen werden und gerade keine notarielle Vereinbarung mit einer entsprechenden Vollstreckungsunterwerfung. Entsprechend können Sie vollkommen frei formulieren, dass Sie bereit sind, bis zum Zeitpunkt x einen monatlichen Unterhalt in Höhe von xx.xx EUR zu leisten, auch wenn eine derzeitige Verpflichtung nicht besteht und eine Abänderung vorbehalten werden muss, sollte der Umsatz entgegen der Erwartungen einbrechen.

Sehr geehrter Fragesteller,

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K. Nitschke

Rechtsanwältin

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