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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18905
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

1. Ich habe mehrfach im letzten Jahr als Oberarzt in

Diese Antwort wurde bewertet:

1. Ich habe mehrfach im letzten Jahr als Oberarzt in kurzfristiger Anstellung gearbeitet.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: 1. Ich habe mehrfach im letzten Jahr als Oberarzt in kurzfristiger Anstellung gearbeitet.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: 1. Ich habe mehrfach im letzten Jahr als Oberarzt in kurzfristiger Anstellung gearbeitet. Beim Versorgungsamt für Ärzte gibt es einen Höchsbetrag von ca. 1260 Euro monatlich. Unter diesem Betrag werden 18.6% vom Bruttolohn hälftig vom Arbeitgeber/Arbeitnehmer übernommmen. Das ärztliche Versorgungsamt fordert auch generell diesen Höchbetrag ein, wenn dieser erreicht wird undabhängig von der Dauer der Beschäftigungszeit. In der Satzung heißt es: Höchsbetrag 1260 monatlich. Nun habe ich aber auch in einer Klinik 11 Tage gearbeit und hiervon 10 Tage Rufdienst übernommen. Insgesamt betrug der Bruttolohn ca. 11000 Euro. Hier wurde dann insgesamt nur ca. 250 Euro jeweils vom Arbeitnehmer/ Arbeitgeber von der zuständigen Personalabteilung als zur zahlender Betrag an das ärztliche Versorgungsamt berechnet. Das Versorgungsamt hat diese Berechnung auch akzeptiert. Mich würde nun interessieren wie der Betrag sich berechnet, wenn nicht ein voller Monat bei einem Krankenhaus bearbeitet wurde oder ob der Verdienst unabhängig von der Dauer der Beschäftigung die Berechnungsgrundlage dargestellt. Können Sie hier eine rechtsverbindliche Antwort geben oder musss ich mich an einen FA für Arbeitsrecht wenden? Besten Dank

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Darf ich fragen

Was steht denn in dem entsprechenden Arbeitvertrag, den Sie uterschrieben haben?

Waren Sie angestellt , oder aber Honorararzt ?

In welchem Bundesland hatten Sie gearbeitet?

Bayern?

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ich habe in diesem Fall in Thüringen gearbeitet. Da ich aber bei der Bayrischen Ärzteversorgung freiwilliges Mitglied war, erfolgt die Abrechnung über diese Ärzteversorgung. Es handelte sich um eine kurzfristige Anstellung und keine Tätigkeit als Honorararzt.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ich habe in diesem Fall in Thüringen gearbeitet. Da ich aber bei der Bayrischen Ärzteversorgung freiwilliges Mitglied war, erfolgt die Abrechnung über diese Ärzteversorgung. Es handelte sich um eine kurzfristige Anstellung und keine Tätigkeit als Honorararzt. Es handelte sich um einen gewöhnlichen Arbeitsvetrag nach VKA für Städtische Krankenhäuser.
Sehr geehrter Ratsuchender§ 23
Beitrag für Angestellte
(1) Angestellte Mitglieder, die gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB VI von der Versicherungspflicht in der Deutschen Rentenversicherung befreit sind, zahlen für Zeiten der Beschäftigung in einem Ange- stelltenverhältnis als Beitrag den Betrag, der ohne diese Befreiung an die Deutsche Rentenversiche- rung zu entrichten wäre.Es kommt also darauf an , was Sie hier an die Rentenversicherung gezahlt hättenSie haben hier einen TeillohnzeitraumBei der Beitragsberechnung von Teillohnzahlungszeiträumen sind nicht die monatlichen Beitragsbemessungsgrenzen maßgebend. Die maßgebende Beitragsbemessungsgrenze ist nach Kalendertagen (in denen das Beschäftigungsverhältnis besteht) zu errechnen bzw. aus einer Tabelle abzulesen. Der Wert für 30 Kalendertage entspricht wieder der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze pro Monat.Die Rufbereitschaft ist ja nicht notwendig Arbeitszeit. Arbeitszeit ist nur wenn sie tatsächlich tätig werden oder aber wenn sie Bereitschaftsdienst haben, d.h. an einem vom Arbeitgeber festgelegten Ort tätig sind
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
D.h.: 1. Als Grundlage für die Berechung des Beitrags an die Ärzeversorgung gilt nicht die passive Rufbereitschaft? Wird dieser Verdienst dann nicht berechnet?
2. Teillohnzeitraum: 11 Tage Arbeitszeit innerhalb eines 30-Tage-Monats. Wird dann 11/30 vom Höchsbetrag genommen um den Beitrag zum Versorgungswerk zu berechnen oder von 18.8%?
3. Das Versorgungsamt berechnet unabhängig von den Arbeitstagen pro Monat stets den Höchsbetrag von 1260 Euro, wenn der Betrag über der Beitragsbemessungsgrenze liegt. Ist das dann korrekt?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Rufbereitschaft ist per se keine Arbeitszeit.

Von daher zählt sie nur insoweit zum Teillohnzahlungszeitraum als Sie tatsächlich gearbeitet haben

Es wird der Verdienst berechnet, aber wie ich Ihnen oben geschrieben habe ist das nur ein Teillohnzeitraum

Die Beitragsbemessungsgrenze wird schon anders berechnet und zwar nach den Kalendertagen

Eine volle Grenze sind dann 30 Tage

In der Satzung der Bay Ärzteversorgung steht ausdrücklich, dass sich die Zahlung nach dem richtet, was Sie an Sozialversicherungsbeiträgen bezahlt hätten

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.