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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8351
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Frage: Eine Handwerksfirma hat mir ein spezifizietres

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage: Eine Handwerksfirma hat mir ein spezifizietres Angebot gemacht von z. B. € 6000,00. Ich habe zugesagt.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Rheinland-Pfalz
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Ja. Meine Frage ( ich habe zu schnell gedrückt) : Die Rechnung kam über mehr als diesen Betrag. Ich habe aber nachweislich festgestellt, dass aber die tatsächlichen Arbeitszeiten und Materialkosten nur die Hälfte des Angebots betrugen. Meine Rechte ?????

Sehr geehrter Fragesteller,

verstehe ich Ihre Anfrage richtig, dass Sie ein Pauschalangebot bekommen haben und die tatsächliche Rechnung jetzt deutlich höher ist ? Könnten Sie ggf. Angebot und Rechnung zur Verfügung astellen ? Alternativ geben Sie bitte an, wie hoch (prozentual) die Abweichung ist.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sehr geehrte Frau Grass,
meine Ausführung war irreführend.
Zur Sache: Ich musste einen Dachdeckermeister finden, der mir in kürzester Zeit in meine Dachrinne wegen Überflutung und Rückstau weitere 5 Gullys mit Fallrohren installieren sollte.
Ich fand eine Dachdeckerei im der näheren Umgebung und erhielt ein Angebot wie folgt:
Material (Gullys, KG-Rohr, Schellen) pauschal 1.500,00 €
2 Mann je 40 Std Gullys setzen und Fallrohre verlegen, inkl. An-und Abfahrt 80,00 Std 55,00 € 4.400,00 €
Zwischensumme 5.900,00 € + Mehrwertsteuer 19 % 1.121,00 €
Ich habe am 18.06.2019 für dieses Angebot den Auftrag erteilt.
Die Firma hat daraufhin die Arbeiten ausgeführt. Soweit, so gut, aber:
Ich habe mir die Arbeitszeit incl. An- und Abfahrtszeit notiert.
Insgesamt komme ich auf 40 Stunden und nicht auf 74 Stunden wie in Rechnung vom 22.07.2019 (hier eingegangen am 06.08.2019) und verbautem Material lt. meinem Aufmaß von ca. 400,00 €.
40 X € 55,00 = € 2.200,00 + € 400,00 = € 2.600,00 + MST = €494,00 = € 3.094,00
Ich hoffe Sie verstehen, muss ich die gesamte Rechnung nun bezahlen?
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Späth

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für den Nachtrag, die sache ist klarer. Es ergeben sich aber dennoch Rückfragen:

Ist die tatsächliche Rechnung günstiger als das Angebot ?Oder hat man Ihnen mehr berechnet und das Berechnete ist nicht korrekt ? Vielleicht könnten Sie zur Klarstellung die beiden Rechnungen und Angebot hier einstellen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Sehr geehrte Frau Grass,
hier meine Antworten:
.1) Ja, die Rechnung ist um 6 Stunden Arbeitszeit günstiger ( Angebot: 80 Std. X € 55,00 = € 4.400.-- + Mwst) ( Rechnung: 74 Std. X € 55,00 = € 4070,-- + Mwst)
2) Wie in meinem vorigen Schreiben erläutert, betrug aber die Arbeitszeit (von mir persönlich überwacht und nachweisbar nur 40 Stunden. (Std. 40 X € 55,00 = € 2.200,00 +Mwst)
3) Das Material wurde im Angebot pauschal mit € 1500,00 + Mwst ausgewiesen und in der Rechnung vom 22.07.2019 in der gleichen Höhe berechnet, obwohl das verbaute Material lt meinem Aufmaß nur einen Wert ( Kaufpreis im lokalen Bauhandel) von € 400,-- + Mwst hat.
Fazit meinerseits: Abzocke
Ich hoffe mich diesmal korrekt und verständlich ausgedrückt zu haben.
Mit freundlichen Grüssen
Gerhard Späth, 77 Jahre, Rentner, selbständiger Kraftfahrzeugmeister seit 1965

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Wenn mehr berechnet als geleistet wurde, geht dies natürlich nicht, selbstnicht, wenn ein Pauschalangebot zugrunde liegt, denn dieses wird ja in der Regel grob an dem tatsächlichen Aufwand orientiert.

Hier sollte der Handwerker aufgefordert werden, die korrekten Stunden abzurechnen. Sie sollten hier ggf. den tatsächlichen Stundenaufwand - unter Vorbehalt - bezahlen, weil dies müssen Sie ja letztlich sowieso.

Bzgl. des Matarials kann man natürlich einen gewissen Preisaufschlag machen, dies ist durchaus üblich, aber mehr als 100 % . dies ist Wucher, was zur Nichtigkeit führt, § 138 BGB. Auch in einem solchen Fall muss der "normale" Preis, also die übliche Vergütung bezahlt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage wurde beantwortet. Gern können Sie Nachfragen stellen. Falls keine mehr bestehen, nehmen Sie bitte eine Bewertung vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Nachfragen ? falls nicht, geben Sie bitte nunmehr eine Bewertung ab. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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