So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an S. Grass.
S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8351
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Mein Vater wollte mich nach dem Tot meiner Mutter enterben

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Vater wollte mich nach dem Tot meiner Mutter enterben was durch ein gemeinschaftliches Testament nicht ging. Vor seinem Tot hat er meinem Onkel seinen Anteil des geerbten Hauses (Elternhaus meiner Mutter/Onkel) für 30.000 Euro laut Notar verkauft. 10.000 Euro ÜBERWEISUNG laut Schriftsatz sofort und monatliche Ratenzahlung von 1000€.... Beides ist laut Bankunterlagen nie erfolgt. Das Haus inklusive Grundstück hat einen geschätzten Marktwert von 500.000-600.000€... kann ich diesen Vertrag generell anfechten da dieses eine Art Fetternwirtschaft ist oder habe ich Anrecht auf die vereinbarte Summe?

Erbschein nach Tot des Vaters liegt mir/Alleinerbin vor

Sehr geehrte Fragestellerin,

meinen Sie mit "seinen Anteil des geerbten Hauses" den Anteil, den Ihr Vater selber zu Lebzeiten schon als Eigentum hatte oder meinen Sie Vermögen, welches er von der Mutter erhalten hat ? Wann ist denn die Übertragung erfolgt ?

Wäre es möglich, dass Sie den Kaufvertrag und das gemeinsame Testament zur Verfügung stellen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

benötigen Sie keine Hilfestellung mehr ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Hallo, ja ich meine seinen geerbten Anteil des Hauses. Meine Eltern haben sich gegenseitig als Haupterben eingesetzt und mich als Haupterbin im Falle das Beide versterben. Im Notarvertrag wurde lediglich festgehalten das mein Vater diesen Anteil des Hauses für die Gesamtsumme von 30.000 Euro an meinen Onkel verkauft. 10.000 sofort per Überweisung auf sein damaliges Konto und dann als monatliche Rate von 1000 Euro ebenfalls auf sein Konto. Dies ist einige Monate vor dem Tod meines Vaters passiert und nach Durchsicht seines Kontos wurden weder diese 10000 Euro bezahlt noch gingen diese 1000Euro monatlich ein. Ich habe mal gelesen das diese Unter Wert Verkäufe nicht mehr zulässig sind und man dagegen angehen kann. Mit freundlichen Grüßen N. Rößler

Sehr geehrte Fragestellerin,

leider haben Sie das Testament nicht eingestellt. Bitte geben Sie den genauen Wortlaut der Verfügung an, weil die rechtliche Bewertung unter Umständen davon abghängt.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Die haben das sogenannte Berliner Testament damals verwendet. Das Testament habe ich leider im Moment nicht zur Hand kann ich aber in ein paar Tagen nachreichen . Laut Erbschein bin ich auch alleinige Erbin.

Sehr geehrte Fragestellerin,

das mit dem Berliner Testament ist schon klar, aber mit oder ohne Eröffnungsklausel ? Dies ist der Knackpunkt für die Beantwortung Ihrer Frage.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ich denke ohne Eröffnungsklausel.
Das Testament lautete Hiermit setzen sich die Eheleute Angelika und Claus Tabbert gegenseitig als Haupterbe ein und im Falle des Todes unsere Tochter Nadine als Haupterbin . Mehr stand dort eigentlich nicht drin

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Ohne die genannte Klausel sind Verfügungen - unentgeltlich - die zum Nachteil des gemeinsam eingesetzten Schlusserben gereichen nicht wirksam. Dies bedeutet konkret: Wenn der vereinbarte Kaufpreis nicht dem Wert der Immobilie entspricht, ist der Kauf unwirksam. Entspricht er hingegen den Wert, dann hat Ihr Onkel wirksam gekauft und Sie als Erben könnten dann "nur" den Kaufpreis einfordern.

Da bei Ihnen der erste Fall zutrifft, können Sie vom Onkel Rückübertragung und Herausgabe der Immobilie fordern.

Ich hoffe, Ihre Frage wurde beantwortet. Gern können Sie Nachfragen stellen. Falls keine mehr bestehen, nehmen Sie bitte eine Bewertung vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch Fragen ? Falls nicht, nehmen Sie bitte nunmehr eine Bewertung für die erteilte Antwort vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Würden Sie diese weiteren Schritte auch übernehmen?

Sehr geehrte Fragestellerin,

das wäre grundsätzlich kein Problem, wenn Sie auf mich zurückkommen möchten, kontaktieren Sie mich gern unter***@******.***.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Danke