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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30712
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe eine Frage zum Familienrecht und möchte gerne

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Frage zum Familienrecht und möchte gerne telefonieren?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Ich habe eine Frage zur Sittenwidrigkeit eines Ehevertrages.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gern können wir Ihr Anliegen im persönlichen Gespräch telefonisch erörtern.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sie müssen das Telefonat als Premium-Service auswählen.

Wählen Sie hierzu in Ihrem Kunden-Menü die Option "Mit dem Experten telefonieren" aus, und geben Sie dort Ihre Telefonnummer ein.

Das System des Portals wird uns dann automatisch verbinden.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank zunächst für das nette Telefonat.

Wie vereinbart, nachfolgend die entsprechenden Ausführungen:

Unter den gegebenen Umständen dürfte die ehevertragliche Vereinbarung der Anfechtung gemäß § 123 BGB unterliegen.

Der Ehemann war nämlich rechtlich verpflichtet, seine Ehefrau von dem bestehenden Wohnrecht (sofern selbiges tatsächlich existiert) in Kenntnis zu setzen, und zwar auch ungefragt, denn die Belastung der Immobilie mit dem Wohnrecht stellt einen vertragswesentlichen Umstand dar.

Bei Kenntnis dieses vertragswesntlichen Umstandes hätte die Ehefrau mangels Werthaltigkeit der zugewendeten Immobilie den Ehevertrag auch nicht geschlossen mit der Folge, dass die unterlassene Aufklärung seitens des Ehemannes auch ursächlich für den Ehevertragsschluss war.

Die Unterlassung dieser rechtlich gebotenen Aufklärung begründet somit den Vorwurf eines arglistigen Verschweigens.

Rechtlich hat dies zur Folge, dass die Ehefrau die von ihr abgegebenen ehevertraglichen Erklärungen gemäß § 123 BGB anfechten kann.

Mit erfolgter Anfechtung gilt der Ehevertrag sodann als von Anfang nichtig (§ 142 BGB).

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt