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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 12435
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Lohnzettel/ Abrechnung für Juni noch nicht bekommen, aber

Diese Antwort wurde bewertet:

Lohnzettel/ Abrechnung für Juni noch nicht bekommen, aber Lohnvorschuss. Rechtslage? Ich habe am 24.06.2019 als Arbeitnehmer beim Arbeitgeber angefangen. Alle Unterlagen sind per einschreiben zum 01.07.2019 beim AG eingegangen, nachdem der Vertrag überarbeitet werden musste. Meine Krankenkasse weiss noch nichts davon, dass ich jetzt AN bin und der AG hat mir einen Vorschuss von 750€ Anfang Juli gezahlt. Zitat AG: "Zudem dauert es erfahrungsgemäß mehrere Wochen, bis die Krankenkasse unsere Anmeldung verarbeitet hat, die automatisch von unserem Steuerberater in die Wege geleitet wird. Wir haben ihnen einen Gehaltsvorschuss in Höhe von 750,00 Euro für Juni gezahlt, der in etwa dem zu erwartenden Nettogehalt für 5 Arbeitstage entspricht. Durch die Verzögerung der Zusendung ihrer Vertrags- und Personalunterlagen konnten wir sie nicht mehr in den Juni-Abrechnungslauf nehmen, da dieser bereits abgewickelt war. Daher der Vorschuss. Laut unserem Steuerberater ist es absolut gängig, in diesem Fall die eine Woche Juni mit dem Juli Gehalt abzurechnen. Von daher sind wir uns keines Fehlverhaltens bewusst und sehen einer Verhandlung vom dem Arbeitsgericht sehr gelassen entgegen. Unsere Münchener Mitarbeiterin ****** wird sich mit ihnen in Verbindung setzten und die ihnen überlassenen Arbeitsmaterialien in Empfang nehmen." > Darf das der Arbeitgeber? Und bis wann muss er den richtigen Lohnzettel 2019-06 mir zuschicken bzw. die Differenz überweisen, falls es mehr ist als 750€ (Laut Vertrag wird der Lohn am Ende des selben Monats überwiesen.) Danke ***** *****

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts ist die Rechtslage wie folgt einzuschätzen:

Es ist bei einer Vielzahl an Unternehmen so, dass diese feste Personalabrechnungskreisläufe haben.

Sind dann bestimmte Daten nicht bis zu einem Zeitpunkt X in das System eingepflegt und/oder angelegt, kann der AN in diesem Abrechnungsturnus nicht mehr berücksichtigt werden.

Der von Ihnen beschriebene Vorschuss ist zulässig und möglich. Denn hierbei handelt es sich nur um einen Teil Ihres Nettoeinkommens, welches Sie ohnehin erhalten.

Um alles andere wie Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge, eine ordnungsgemäße Meldung etc. muss sich per Gesetz Ihr AG kümmern.

Eine korrekte Abrechnung müssen Sie sodann im nächsten Abrechnungskreislauf erhalten. Ebenso eine vollständig korrekte Zahlung.

Denn als AN haben Sie per Vertrag nach Monatsablauf einen Anspruch auf Zahlung und Nachweis Ihres Arbeitnehmerentgelts.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo,
Sie wollen mir jetzt wirklich sagen, nur weil das eine Mehrzahl der AG macht ist das Rechtslage?
Zitat:
„Rechtslage wie folgt einzuschätzen:
Es ist bei einer Vielzahl an Unternehmen so, dass diese feste Personalabrechnungskreisläufe haben. (...)“Bitte bestätigen.Danke ***** *****

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

nein, das habe ich nicht gesagt. Ich habe ausgeführt, dass diese Praxis häufig zur Anwendung kommt.

Die Rechtslage ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag.

Hierin steht wann der volle Lohn geschuldet wird. Und dies können Sie auch rechtlich so einklagen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
8222;Rechtslage wie folgt einzuschätzen:
Es ist bei einer Vielzahl an Unternehmen so, dass diese feste Personalabrechnungskreisläufe haben. (...)“Das haben Sie geschrieben.
Vom Arbeitsvertrag haben Sie nur folgendes geschrieben:
"Denn als AN haben Sie per Vertrag nach Monatsablauf einen Anspruch auf Zahlung und Nachweis Ihres Arbeitnehmerentgelts."
Laut Arbeitsvertrag steht mir der Lohn zum Monatsende zu. Mehr steht da nicht.
Sie haben geschrieben: "Ich habe ausgeführt, dass diese Praxis häufig zur Anwendung kommt."
Was heisst das jetzt?
Das wollte ich mit der Frage
"Sie wollen mir jetzt wirklich sagen, nur weil das eine Mehrzahl der AG macht ist das Rechtslage?"
Hat er sich also nicht an einen bestimmten Paragraphen gehalten, auch wenn das laut Ihrer Aussage scheinbar gängige Praxis ist und damit vor dem Gesetz geduldet wird ???
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),es wird vom Gesetz nicht geduldet.Sie haben einen Anspruch auf Zahlung aus Arbeitsvertrag und auch auf Abrechnung.Dies können Sie rechtlich durchsetzen.Sofern Sie in der Probezeit sind, kann solch ein Vorgehen gegen den Arbeitgeber jedoch zu einer Kündigung führen.Aus rechtlicher Sicht sind Sie im Recht.Mit freundlichen GrüßenDr.Traub-Rechtsanwalt-
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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RA Traub und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Last but not least bitte der Paragraph. Ich bewerte Sie schon einmal mit der Hoffnung...
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Rechtsgrundlage ist § 194 BGB in Verbindung mit dem Arbeitsvertrag.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
SicherBürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 194 Gegenstand der Verjährung
(1) Das Recht, von einem anderen ein Tun oder Unterlassen zu verlangen (Anspruch), unterliegt der Verjährung.
(2) Ansprüche aus einem familienrechtlichen Verhältnis unterliegen der Verjährung nicht, soweit sie auf die Herstellung des dem Verhältnis entsprechenden Zustands für die Zukunft oder auf die Einwilligung in eine genetische Untersuchung zur Klärung der leiblichen Abstammung gerichtet sind.Was hat denn die Verjährung damit zu tun, dass mir kein Lohnzettel und keine korrekte Abrechnung zu Ende 2019-06 zugestellt wurde?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sicher?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

mit Verjährung hat das nichts zu tun.

Aber in § 194 Abs. 1 wird der Anspruch legaldefiniert (und dies in Verbindung mit dem Arbeitsvertrag).

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Hallo,
wie erklaeren Sie sich dann, dass am Freitag die Richterin vorm Arbeitsgericht gesagt hat, dass man nicht vom AG verlangen kann, dass der AG “kurzfristig” für 24.06. bis 30.06.2019 einen Lohnzettel erstellt.
Soll ich jetzt Einspruch einlegen und sagen dass er das natuerlich laut §194 haette muessen?
danke ***** *****

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wenn das die Ansicht des Gerichts ist, ist diese rechtliche Einschätzung so hinzunehmen.

Wenn Sie gegen die Einschätzung des Gerichts Rechtsmittel einlegen wollen, müssen Sie sich für die nächste Instanz einen Anwalt nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sie sagen also, obwohl das Ganz klar in §194 BGB steht - so habe ich sie wenigstens verstanden - kann die Ansicht der Richterin/ des Gerichts bei einer Anhörung eine andere sein?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich habe ausgeführt, dass sich der Anspruch auf Zahlung und Abrechnung aus dem Arbeitsvertrag ergibt.

Sie wollten noch eine Norm. Und hier kann § 194 BGB in Verbindung mit dem Arbeitsvertrag genannt werden.

Maßgeblich ist der Arbeitsvertrag bzw. das bestehende Arbeitsverhältnis.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Denn als AN haben Sie per Vertrag nach Monatsablauf einen Anspruch auf (...) Nachweis Ihres Arbeitnehmerentgelts.
Sie haben einen Anspruch auf (...) Abrechnung.
Dies können Sie rechtlich durchsetzen.
Leider steht die Antwort immer noch nicht da.
Was heisst das bitte für due Abrechnung? Bis wann muss vertraglich die Abrechnung elektronisch oder schriftlich zugestellt worden sein.
Es geht um den Zeitraum 24.06.-30.06.2019 und im Vertrag steht, dass der Lohn bis Ende des Monats überwiesen wird.
Den Vertrag habe ich am 21.06.2019 bekommen. D.h. die Lohnabrechnung hätte ohne Probleme noch meine Abrechnung für Juni machen können.
Danke ***** *****