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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 31244
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo.bin Pflichtteisberechtigte und zu Lebzeiten meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo.bin Pflichtteisberechtigte und zu Lebzeiten meiner Mutter war ein Betreuer bestellt,da mein Sohn im Streit mit uns war.inzwischen ist meine Mutter verstorben und unser sohn hat den Kontakt zu uns abgebrochen ,weil ich den Pflichtteil beanspruche.nun weiss ich von der zeit vor dem Betreuer ,dass einiges Geld Ca.20 tsd.euro da waren.jetzt ist angeblich nichts mehr da.der Betreuer hat nur per Rechtanwalt mit uns korrespondiert,keine persönlichen Gespräche.unser Sohn belügt den Rechtsanwalt den er hat und unterstellt mir ,erhebliche Zuwendungen von meiner Mutter bekommen zu haben,was nicht der Wahrheit entspricht.meine Mutter ist am 23.1. verstorben und mein Sohn zögert alles hinaus.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: es Besteht kein Vertrauen zum Betreuer,denn er hat während der Betreuungs zeit schon gegeneinander aufgehetzt

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie geben an einen Anspruch auf Pflichtteil zu haben, darf ich Sie höflich fragen: Wer ist dann Erbe geworden? Ihr Sohn?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
unser Sohn ist Alleinerbe geworden

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Als Pflichtteilsberechtigter haben Sie das Recht nach § 2314 BGB Auskunft vom Erben zu verlangen. Sie können verlangen dass der Erbe ein Bestandsverzeichnis anfertig. Sie können auch verlangen, dass dieses Bestandsverzeichnis in Ihrer Anwesenheit vor einem Notar gefertigt wird.

Was Sie als Pflichtteilsberechtigter aber nicht verlangen können ist Belegeinsicht. Sie können nach § 2314 BGB verlangen, dass das Verzeichnis vor einem Notar erstellt wird und Sie bei der Aufnahme auch anwesend sein dürfen.

Mehr aber auch leider nicht. Wenn Sie einen Verdacht haben, dass das Nachlassverzeichnis bewusst unrichtig erstellt wurde, dann können Sie grundsätzlich gegen den Erben nach § 263 StGB Strafanzeige wegen des Verdachtes des Betruges erstatten. In diesem Falle prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft nach ob Sie hier von Ihrem Sohn richtigt informiert wurden oder ob tatsächlich eine Straftat vorliegt.

Angebliche Zuwendungen die auf den Pflichtteil anzurechnen wären, müsste auf der anderen Seite Ihr Sohn beweisen können.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.