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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28956
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, Ich war die Ärztin in der Weiterbildung. Das

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
Ich war die Ärztin in der Weiterbildung. Das heißt: 5 Jahre Weiterbildung machen und danach Facharztprüfung ablegen. Das habe ich zeitlich geschafft.
Gestern habe ich den Bescheid von der Ärztekammer erhalten in dem steht: 22 Monaten Weiterbildung sind nicht anerkannt. Der Chef hat keine Weiterbildungsermächtigung gehabt und das hat er nicht mitgeteilt. Das Problem ist, dass in meinem Vertrag stand die ganze Zeit ´´Ärztin in der Weiterbildung´´ was eigentlich nicht stimmt, weil es keine Weiterbildung gab, weil sie der Chef nicht erneut beantragt hat und die ist einfach abgelaufen. Das heißt jetzt statt dass ich eine höhere Gehaltstufe bekomme, bleibe ich auf gleicher Stufe, weil ich keine Facharztprüfung habe. Psychisches Stress soll man auch anrechnen.
Mich interessiert wie lange Zeit habe ich gegen meinen Arbeitgeber zu klagen. Gibt es da einen Frist? Und was bekomme ich wenn ich klage? Geld? Oder es ist nur die Strafe für die Arbeitgeber? Ich möchte nicht gegen Ärztekammer klagen (da kann ich 1 Monat Wiederspruch einlegen ).
Ich bedanke ***** *****ür die Antwort.MfG
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Rheinland-Pfalz
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich schuldet Ihnen Ihr Chef Schadensersatz, und zwar in Höhe der Differenz zwischen dem Einkommen, das Sie bei Einordnung in die höhere Gehaltsstufe erzielt hätten und Ihrem jetzigen Gehalt.

Sie können diesen Schaden als entgangenen Gewinn gemäß § 252 BGB gegenüber Ihrem Chef geltend machen und einfordern.

Ihr Chef war nämlich verpflichtet, die Weiterbildungsermächtigung zu verlängern oder Ihnen jedenfalls deren Erlöschen umgehend zu kommunizieren.

Fordern Sie Ihren Chef daher unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage auf, seine Schadensersatzpflicht dem Grunde nach anzuerkennen.

Nehmen Sie bitte Ihre Bewertung vor, indem Sie oben die Bewertungsterne (=3-5 Sterne) anklicken, wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt JustAnswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung an mich aus.

Nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit nachfragen!

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Abgabe der Bewertung?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Ich bedanke ***** *****ür die Antwort.
Ich hätte dann gerne noch die Antwort auf meine Frage: Mich interessiert wie lange Zeit habe ich gegen meinen Chef zu klagen/ ihn zu fordern seine Schadensersatzpflicht anzuerkennen. Gibt es da einen Frist?
Da ich die verlorene Monaten nachgearbeitet werden musste, muss ich auch wegen dem psychischen Stress klagen können?
Ich bedanke ***** *****ür die Antwort.
MfG

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, Ihr diesbezüglicher Schadensersatzanspruch unterliegt der 3-jährigen Regelverjährung aus §§ 195, 199 BGB. Sie können ihn also bis zum 31.12.2022 in Anspruch nehmen.

Sie können in Anbetracht der massiven psychischen Begleitsymptomatik des Weiteren einen Anspruch auf Zahlung eines angemessenen Schmerzensgeldes geltend machen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Haben Sie vielen Dank für Ihre freundliche Bewertung und die Nutzung von JustAnswer!

Gern bin ich Ihnen auch in Zukunft bei rechtlichen Anliegen behilflich, und ich würde mich freuen, Sie wieder bei JustAnswer begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt