So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an S. Grass.
S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8229
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Hallo,ich wurde am 28.11.2017 mit einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,ich wurde am 28.11.2017 mit einer Atemalkoholkonzentration von 0,38mg/l beim führen eines Fahrzeugs erwischt.Wäre also auch Wiederholungstäter.Denn am 02.06.2006 wurde ich beim führen eines Kraftfahrzeuges mit Blutalkoholkonzentration von 1,84Promille erwischt.Am 10.08.2016 wurde mir rechtskräftig die Fahrerlaubnis entzogen. Am 27.05.2008 wurde mir die Fahrerlaubnis neu erteilt. Anhand des Bußgeldes für die Alokoholfahrt am 28.11.2017 wurde ich nicht als Wiederholungstäter eingestuft und 500 Euro Bußgeld gezahlt und 2 Punkte erhalten.Jetzt stuft mich die Führerscheinstelle als Wiederholungstäter ein aber das passt ja nicht zusammen oder? Als Wiederholungstäter hätte ich ja eine Geldbuße von 1000 Euro und 3 Punkten bekommen müssen oder?Nun soll ich eine MPU bei der Führerscheinstelle einreichen. Ist das denn Alles so in Ordnung?

Sehr geehrter Fragesteller,

darf ich nochmals nach den Daten fragen ? Die zweite "Verurteilung" war Ende 2017 und die erste im Sommer 2006, ist dies zutreffend ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sommer 2006 ist korekkt und die 2 .rechtskräftig 06.06.2018
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Also noch habe ich meinen Führerschein wenn ich aber keine positive MPU abgebe wird er entzogen aber ich wundere mich über die unterschiedliche Bewertung?

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Das ist in der Tat leider ein Problem.

Juristisch muss unterschieden werden zwischen der strafrechtlichen (oder Bußgeld) Sanktion durch das Strafgericht und der verwaltungsrechtlichen Entscheidung der Führerscheinbehörde. Diese sanktioniert nämlich nicht den Regelverstoß, sondern prüft, ob aufgrund des Verstoßes ggf. die Fahreigenschaft nicht mehr gegeben scheint.

Dies bedeutet, dass Ihr Verstoß aus dem Jahre 2006 in der Führerscheinakte gespeichert bleibt und Sie, wenn vor Ablauf der Löschfrist von 15 Jahren (§ 29 STVG) , erneut ein Verstoß erfolgt, bei der Führerscheinbehörde als Wiederholungstäter gelten, was in der Regel die MPU Anordnung nach sich zieht.

Damit wäre die "Entscheidung" der Führerscheinbehörde grundsätzlich nicht zu beanstanden, leider !

Ich hoffe, Ihre Fragen sind umfänglich beantwortet. Sollte etwas übersehen worden sein oder weitere Fragen bestehen, geben Sie bitte Bescheid. Anderenfalls darf ich Sie um Bewertung der Antwort bitten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.