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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28980
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

In unserer Wohnung ist an der Decke und an einer Wand ein

Diese Antwort wurde bewertet:

In unserer Wohnung ist im Wohnzimmer an der Decke und an einer Wand ein Feuchtigkeitsschaden. Wurde der Hausverwaltung im Nov. 2018 gemeldet. Im Dez. 2018 wurden die Schimmelstellen besprüht. Am 07.02.2019 wurde an einer Wand Tapete beseitigt und die Schimmelstellen nochmals übersprüht. Das Dach war undicht, Wurde im Februar provisorisch beseitigt. Nach Feuchtigkeitsmessung am 19.02.2019 kann die Wand noch nicht tapeziert werden.
Im Okt. 2017 wurden wir bereits informiert, daß das Dach neu abgedichtet werden muß.
Können wir Mietminderung beanspruchen so lange die Wand nicht wieder tapeziert ist?
Unsere Hausverwaltung informierte uns, daß wir keine Mietminderung beanspruchen können und bezieht sich auf das Urteil AG Charlottenburg, Urteil vom 04.12.2018, Az 224 C 297/18Eberhard und Vera Böhm 12555 Berlin Friedenstr. 18***@******.***

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ist denn in den betreffenden Räumlichkeiten auch noch Schimmel vorhanden? Falls ja, von welchem Ausmaß ist der Schimmelbefall?

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Auf einer Fläche von ca. 1m² ist noch Schimmel und die Feuchtigkeit zu sehen. Auf ca. 3m² wurde die Tapete entfernt

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Zunächst einmal ist das ziteierte Urteil der Verwaltung hier überjaupt nicht eonschlägig, denn dieses betrifft einen völlig anderen rechtlichen Aspekt, der hier gar nicht vorliegt:

https://www.ibr-online.de/IBRUrteile/index.php?S_Aktenzeichen=224%20C%20297%2F18&S_Submit=suchen&Treffermarkierung=Aus

Der nach wie vor gegebene Schimnmel sowie das Fehlen der Tapete stellen sodann einen Mangel der Mietsache dar, der Sie zur Minderung kraft Gesetzes berechtigt - Sie benötigen hierzu also nicht etwa der Zustimmung des Vermieters.

Der Höhe nach ist unter den hier vorliegenden Umständen allerdings eine Mietminderung von 10% leider nicht gerechtfertigt. Nach der Rechtsprechung können Sie unter Zugrundelegung der geschilderten Mängel lediglich eine solche in Höhe von 5% der Warmmiete vornehmen.

Die Minderung können Sie solange aufrecht erhalten, bis sämtliche Mängel dauerhaft und vollständig beseitigt sind!

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Nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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