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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28224
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben bei den Erdarbeiten

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben bei den Erdarbeiten für die Bodenplatte zwei unterirdische Tanks gefunden.
Wie uns die untere Wasserbehörde mitgeteilt hat, wurden diese bereits 1993 ordnungsgemäß stillgelegt jedoch noch gefüllt. Da diese aber ein statisches Risiko für den Hausbau bedeuten müssen die Tanks entsorgt werden. Dies bedeutet natürlich Mehrkosten.
Im Kaufvertrag wird bezüglich der Tanks nicht erwähnt.
Das Gelände war früher eine Fabrik, diese würde abgerissen und für den Ausbau mit Familienhäusern saniert.
Aus alten Unterlagen ist bekannt, dass sich dort eine Tankstelle befand.
Liegt hier eine arglistige Täuschung seitens des Verkäufers vor??Vielen Dank für die Rückmeldung.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

hat der Verkäufer Sie denn anlässlich der seinerzeitigen Vertragsverhandlungen mündlich auf die Existenz der Tanks hingewiesen?

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Herr Hüttemann
viele Dank für die Rückmeldung.
Nein, wir wurden nicht hingewiesen dass sich dort unterirdische Tanks befinden.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Unter diesen Umständen haftet Ihnen der Verkäufer auf Schadensersatz, denn dieser hat Ihnen arglistig verschwiegen, dass die Tankanlagen existieren.

Hierüber hätte der Verkäufer Sie jedoch auch ungefragt in Kenntnis setzen und aufklären müssen, denn insoweit handelte es sich um einen vertragswesentlichen Umstand: Wäre Ihnen die Existenz der Tanks bekannt gewesen, so hätten Sie einen deutlichen niedrigeren Kaufpreis gezahlt, oder aber Sie hätten gänzlich von dem Vertrag Abstand genommen.

Die Unterlassung der rechtlich gebotenen Aufklärung war daher auch ursächlich für Ihre Kaufentscheidung.

Der Verkäufer ist Ihnen folglich zum Schadensersatz verpflichtet!

Nehmen Sie bitte Ihre Bewertung vor, indem Sie oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt JustAnswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung an mich aus.

Nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob der Verkäufer diese Information vor dem Verkauf hatte.
Hätte sich hier der Verkäufer richtig informieren müssen?
Schließlich schütz Unwissenheit nicht vor Strafe.

Ja, das ist richtig: Der Verkäufer hätte sich in der Tat entsprechend informieren müssen.

Des weiteren spricht hier bereits der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass der Verkäufer Kenntnis besaß, wenn dieser Eigentümer des Areals gewesen ist.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wie sollte ich jetzt vorgehen?

Fordern Sie den Verkäufer schriftlich (Einschreiben) unter ausdrücklicher Berufung auf die eingangs dargestellte Rechtslage zur Schadensersatzzahlung auf, und beziffern Sie möglichst bereits in dem Schreiben die zu erwartenden Kosten.

Setzen Sie zur Zahlung eine Frist von maximal 14 Tagen ab Briefdatum, und kündigen Sie an, dass Sie nach Fristablauf den Rechtsweg beschreiten werden, und verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass Sie sodann einen RA einschalten werden, dessen Kosten der Verkäufer nach Fristablauf als Verzugsschaden zu tragen haben wird!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt