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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8209
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe von meinem

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe von meinem Arbeitgeber einen befristeten Vertrag erhalten (§14 Abs.2 TzBfg) zum 01.03.2017 mit einer Befristung von 2 Jahren (bis 28.02.2019). Nun wurde mir zuerst mitgeteilt, dass der Vertrag nicht verlängert wird und ich somit ab Februar 2019 gekündigt bin. Plötzlich hat man mir dann doch einen erneuten befristeten Vertrag angeboten (§14 Abs. 1 Satz 2 Nr 3 TzBfG) innerhalb des Mutterschutzes und der Elternzeit von einer Kollegin. Dieser Vertrag wurde OHNE ein ENDDATUM erstellt. Es heißt hier lediglich "beginnt am 01.03.19 und endet,ohne dass es einer Kündigung bedarf, mit Ablauf der Elternzeit". Ist dies so rechtens oder ist der Vertrag, da er ohne ein Enddatum erstellt wurde, unwirksam und ich bin somit direkt in einem unbefristeten Vertrag? Mit der Bitte um Rückmeldung verbleibe ich mit freundlichen Grüßen. Nicole Bratfisch

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die Nutzung von Justanswer.

Die Befristung ist an die Erreichung eines Zwecks geknüpft, bei Ihnen Rückkehr aus der Elternzeit. Eine solche Zweckbefristung ist absolut zulässig und bedeutet, dass das Arbeitsverhältnis endet, sobald die Kollegin zurückkehrt.

Ich hoffe, Ihre Fragen sind umfänglich beantwortet. Sollte etwas übersehen worden sein oder weitere Fragen bestehen, geben Sie bitte Bescheid. Anderenfalls darf ich Sie um Bewertung der Antwort bitten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

bestehen noch Nachfragen ? Falls nicht, nehmen Sie doch bitte eine Bewertung der Antwort vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Frau RAin Grass, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wenn ich also in diesen neuen Vertrag ein Datum einsetzen lasse, weil die Kollegin z.B. nach 12 Monaten zurück kehrt - wenn hier also als Enddatum dann der 01.03.20 vereinbart wird und die Kollegin dann doch beschließt, noch weiter in Elternezeit zu bleiben - würde dann mein Vertrag noch einmal befristet verlängert werden oder müsste man mich aufgrund der bereits 2x Verlängerung dann am 01.03.20 tatsächlich übernehmen, auch wenn die Elternzeit von ihr dann noch weiter geht? Mit freundlichen Grüßen Nicole Bratfisch

Sehr geehrte Fragestellerin,

nicht so ganz.

Entweder im Vertrag steht drin, Vertragslaufzeit bis zum Ende Elternzeit Kollegin X, dann endet der Vertrag ohne Nennung eines Datums mit Rückkehr der Kollegin.

Oder im Vertrag steht: Sachgrund Elternzeit Kollegin X Laufzeit bis Rückkehr Kollegin X voraussichtlich zum 01.03.2010, dann würde sich der Vertrag "verlängern", wenn die Kollegin länger in Elternzeit bleiben würde.

Im grunde liegt nur eine Berfistung im Sinne eines Sachzweckes vor, Vertretung solange die Elternzeit von Kollegin X reicht.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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