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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30292
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, gegen mich wurde ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, gegen mich wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Vergehens nach §142 Abs 1 Nr 2 StGB eingeleitet und vom Amtsgericht Ffm beantragt mir die Fahrerlaubnis nach § 111a StPO zu entziehen. Ich habe beim Rückwartsausparken das hinter mir parkende Fahrzeug berührt. Nachdem ich ca. 35 Minuten gewartet habe, habe ich bei dem Fahrzeug einen Zettel hinterlassen mit Telefonnummer und Kennzeichen meines Fahrzeuges, sowie direkt mit meiner Versicherung Kontakt aufgenommen und den Schaden gemeldet. Nachdem ich die Adresse des Fahrzeughalters erhalten habe, habe ich ich mich direkt mit diesem in Verbindung gesetzt und ihm ebenfalls meine gesamten Daten übergeben. Jetzt muss ich innerhalb einer Woche Widerspruch einlegen, wie muss ich diesen formulieren

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Darf ich zur Sicherheit genauer nachfragen: Sie haben einen Strafbefehl erhalten oder geht es nur um die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Es geht um die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Antrag kann wie folgt formuliert werden:

"In der Strafsache

gegen

wegen

Az.:

lege ich gegen den Beschluss vom , mit dem das Amtsgericht die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen hat,

Beschwerde

ein und beantrage,

den angefochtenen Beschluss aufzuheben,

Begründung..."

Die Beschwerde müssen Sie natürlich auch begründen.

Sie müssen dem Gericht darlegen, dass keine dringenden Gründe vorliegen, die die Entziehung der Fahrerlaubis rechtfertigen (Sie sind Ihrer Wartepflicht nachgekommen, der Schaden war nur sehr gering, Sie haben sich selbstständig mit der Versicherung und dem Fahrzeughalter in Verbindung gesetzt...

Können Sie das Gericht davon überzeugen, dass keine dringenden Gründe vorliegen, dann wird der Beschluss aufgehoben beziehungsweise nicht erlassen und der Führerschein bleibt bis zum Abschluss des Verfahrens bei Ihnen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
leider kann ich nicht mit Ihnen telefonieren, da mir, trotz Eingabe verschiedener Kreditkarten immer ein Zahlungsfehler ausgegeben wird. Die erste Zahlung habe ich mit PayPal getätigt, warum geht das jetzt nur über KK

Sehr geehrter Ratsuchender,

kein Problem. Wir können uns weiter schriftlich unterhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Würde die genannte Wartezeit ausreichen,, der Schaden lag bei € 1757.-, wie ich gelesen habe über der Geringfügigkeitsgrenze und ich habe bei der Polizei dummerweise zugegeben, dass ich gefahren bin.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der erste Satz lautet "in obiger Sache hat die Amtsanwaltschaft Ffm beantragt, Ihnen nach § 111a StPO die Fahrerlaubnis vorläufig zu entziehen", passiert ist es also noch nicht

Sehr geehrer Ratsuchender,

das ist immer eine Einzelfallbetrachtung. Nach Ansicht der Rechtsprechung ist eine Wartezeit von 30 -40 Min nicht ausreichend soweit der Schaden über 1500 EUR liegt (Schönke/Schröder/Sternberg-Lieben, 30. Aufl. 2019, StGB § 142 Rn. Randnummer 39).

Dagegen wenn es nachts ist, kann eine Wartezeit von 20 Min ausreichend sein.

Selbst wenn Sie nicht ausreichend gewartet haben, so kann dies doch Auswirkung auf die Frage der Entziehrung der Fahrerlaubnis haben.

Wenn noch kein Beschluss erlassen wurde, dann brauchen Sie noch keine Beschwerde einlegen. In diesem Falle schreiben Sie, dass Sie auf das Schreiben der Amtsanwaltschaft Stellung nehmen. Das reicht dann so aus.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Am Ende des Schreibens steht " Sie haben innerhalb einer Woche Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme, also kein Beschluss? Und ich muss dann nur eine schriftliche Stellungnahme aber mit einer identischen Begründung abgeben? Sollten weitere Kosten ihrerseits auflaufen zahle ich gerne

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein das ist kein Beschluss. Sie müssen nur eine Stellungnahme abgeben. Diese sollten Sie allerdings ausführlich darlegen. Sie müssen bedenken, dass Sie den Richter überzeugen müssen Ihnen den Führerschein nicht abzunehmen. Dazu sollten Sie genau darlegen, wie Sie gewartet haben und was Sie alles unternommen haben um den Geschädigten ausfindig zu machen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank ***** ***** so werde ich vorgehen. Schönes Wochenende

Sehr gerne! und viel Erfolg!!

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Hallo, jetzt ist doch noch zumindest eine Frage aufgekommen. Ich habe mittlerweile meine Stellungnahme an das Amtsgericht gesendet. Da ich davon ausgehe, dass ich relativ schnell eine Rückmeldung erhalte, kommt folgendes Problem auf; wir sind vom 14.4. bis zum 12.5.19 in Urlaub in Asien.
Welche Möglichkeit gibt es, dass ich dadurch Fristen nicht verpasse. Dann ich den weiteren Schriftverkehr bzw. das Anschreiben des Gerichts über einen entsprechende Angabe meiner Abwesenheit dort entsprechend terminieren, oder muss ich das über einen Anwalt machen? Wenn ich einen Termin verpasse, bekomme ich ja sicher Probleme`!!!

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich denke, die Sache wird in einem schriftlichen Verfahren weiter geführt. Werden. Teilen Sie dem Gericht mit von wann bis wann Sie abwesend sein werden. Achten Sie aber bitte darauf dass Ihr Briefkasten zuhause regelmäßig gelehrt und die Post durchgesehen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt