So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Olaf Götz.
Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3219
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Olaf Götz ist jetzt online.

Arbeitslosengeld 1... Zum 17.01.2017 nahm ich einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Arbeitslosengeld 1... Zum 17.01.2017 nahm ich einen niedriger bezahlten Job an, der bis zum 31.12.2018 vom Arbeitgeber befristet wurde. Das Auslaufen des Jobs zeigte ich der ARGE im September 2018 an, als absehbar war, dass es aufgrund der Situation der Firma keine Weiterbeschäftigung geben wird. Am 02.01.2019 hatte ich ein Gespräch beim AA ... und war zu dem Zeitpunkt leider wegen starker Grippe krankgeschrieben ...
Nun hatte ich angenommen, da ich einen um 800 Euro niedriger dotierten Job angenommen und mich gekümmert hatte, mir die Ansprüche aus dem vorherigen Arbeitsverhältnis erhalten geblieben sind ... Heute musste ich erfahren, das dies wohl ein Irrglaube war.
Kann das wirklich sein, dass man dafür bestraft wird, wenn man keine Leistungen in Anspruch nimmt ... ich bezog aus dem davor liegenden Job nur 4 Monate ALG 1 .. hatte Anspruch auf 1250 Euro .. und jetzt sind es gerade noch 960 Euro ... Ich bin 61 Jahre .. was kann ich tun?

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

einen solchen Nachteil hat der Gesetzgeber dadurch berücksichtigt, dass auf Ihren Antrag der Bemessungszeitraum von 1 Jahr auf 2 Jahre erweitert wird, vgl. § 150 Abs, 3 Nr. 3 SGB III.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/BJNR059500997.html#BJNR05*****************666

Das hilft Ihnen aber nicht weiter, da sie ja schon vor 2 Jahren den niedriger bezahlten Job angenommen haben.

Insofern ja, das ist so gesetzlich gewollt, dass Sie weniger Geld bekommen.

Ein Restanspruch wird nur bzgl. der der Anspruchsdauer berücktsichtigt (vgl. § 147 Abs. 4 SGB III). Bzgl. der Höhe wird leider immer neu gerechnet bei jedem neuen Antrag.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen, auch wenn ich keine positiven Nachrichten überbringen konnte.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine entsprechende Bewertung ab, denn nur dann erhalte ich meine Vergütung über Just Answer. Nach einer solchen Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen zum gleichen Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Götz und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.