So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Holger Traub.
Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10043
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Hallo, Ich habe eine vollumfängliche (auch befreit von

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
Ich habe eine vollumfängliche (auch befreit von §181BGB) Generalvollmacht für eine Tante 2.Grades. Die Tante ist derzeit nur bedingt geschäftsfähig. Ich bin nicht als Erbe vorgesehen. Meine Fragen:
1.Inwiefern unterschieden sich die strengen Nachweispflichten eines ernennten Betreuers über Einnahmen und Ausgaben, die ich über ihr Konto (Bar und Überweisungen im Rahmen des täglich notwendigen?
2. Bin ich berechtigt kleinere Geldgeschenke und Geburtstagsgeschenk in ihrem Namen zutätigen?Mit freundlichen Grüßen
CK

Sehrgeehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Bitte erlauben Sie mir zum mitgeteilten Sachverhalt folgende Nachfrage:

Die Vollmacht wurde von der Tante ausgestellt (notariell oder "nur" handschriftlich)?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Notariell.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Faktisch besteht der Unterschied darin, dass Sie nicht regelmäßig ggü. dem Gericht Rechnung legen müssen.

Sie sind als "privater" bestellter Betreuer "nur" verpflichtet das Vermögen ordnungsgemäß zu verwalten und zwar so, wie es die Ermächtigende vorgibt.

So müssen Sie nicht über den Verbrauch des täglichen Lebens durch die Dame buchführen (z. B. Brötchen, Wurst etc.).

Nur außerordentliche und größere Geldbewegungen sollten Sie sich bestätigen und dokumentieren lassen.

Geldgeschenke an Familienangehörige können Sie, wenn sie dies auch seither tätigte, ebenso auslösen.

Sofern Sie bedenken wegen einer späteren Inhaftungnahme haben, würde sich eine Rechnungslegung anbieten.

Denn im Streitfall kann man einem Betreuer häufig Untreue nach § 266 StGB vorwerten und eine Strafanzeige einleiten.

In diesem Fall könnten Sie sich durch eine Rechnungslegung schnell entlasten.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.