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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3650
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
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Olaf Götz ist jetzt online.

Derzeit fahre ich einen Firmenwagen. Nach Absprache mit der

Diese Antwort wurde bewertet:

Derzeit fahre ich einen Firmenwagen. Nach Absprache mit der Firma möchte ich in Zukunft einen Privat-PKW fahren und die entsprechenden Kilometer der Firma in Rechnung stellen (bis ca. 1.000 €/Monat was für die Firma günstiger ist als mein derzeitiger Firmenwagen).
Dies muss natürlich steuerlich sauber sein und die Firma muss die Kosten steuerlich ansetzen können. Daher ist das Bestreben alle Möglichkeiten auszunutzen diese 1.000 € monatlich zu erreichen obwohl nur etwa 700 km Arbeitsweg und ca. 1.000 KM Dienstfahrten monatlich anfallen.

Wie bekannt können Fahrten für die Firma entweder pauschal mit 0,30 €/km vergütet werden, oder per Fahrtenbuch den persönlichen KM berechnen (wird sich auf etwa 0,50 - 0,60 €/km belaufen) und diesen dann in Rechnung stellen. Ich denke soweit stimmen sie mir zu.

Meine Frage betrifft nun den Arbeitsweg. In der Regel wird dieser von der Firma nicht erstattet, sondern als Werbungskosten des AN bei der Steuer angesetzt (mit der geltenden Pauschale).

Nun habe ich erfahren, dass die Firma diese Kosten auch übernehmen kann (in Absprache).
Nun zu meinen Fragen:
- gelten hier die 0,30 €/km oder die 0,25 €/km?
- Wird hier der Entfernungskilometer gerechnet oder der gefahrene Kilometer?
- Ist es bei der Vergütung des Arbeitsweges auch möglich mit dem persönlichen KM-Satz (über Fahrtenbuch) abzurechnen und kann die Firma diese Kosten voll steuerlich geltend machen? (das wäre das Ziel)
- wenn keine Einigung mit der Firma hergestellt wird und die KM (Arbeitsweg) nicht von der Firma vergütet werden, kann dann bei den Werbungskosten grundsätzlich nur die Pauschale angesetzt werden, oder ist es möglich hier per Fahrtenbuch den persönlichen KM-Satz anzusetzen?

MfG

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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

der Arbeitgeber kann seinen Angestellten einen Fahrtkostenzuschuss für den Weg zur Arbeit freiwillig zahlen. Dieser Zuschuss unterliegt einer pauschalen Lohnsteuer von 15% und darf den Betrag nicht überschreiten, den der Arbeitnehmer nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 und Abs. 2 EStG als Werbungskosten geltend machen könnte, wenn der Zuschuss durch den Arbeitgeber nicht gezahlt werden würde.

https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__9.html

Diese erstatteten Bezüge, die pauschal lohnversteuert werden, stellen kein sozialversicherungspflichtiges Entgelt dar. Den Anteil kann der Arbeitgeber bei der Steuer auch selbst als Werbungskosten geltend machen.

Alles, was darüber liegt, ist normal zu versteuerndes Einkommen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die nötigen Infos für eine bessere Verhandlungsposition bieten.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine entsprechende Bewertung ab, denn nur dann erhalte ich meine Vergütung über Just Answer. Nach einer solchen Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen zum gleichen Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
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