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Anja Merkel
Anja Merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2338
Erfahrung:  Staatsexamen, Internationaler Titel LL.M.Eur, Zulassung als Rechtsanwältin
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Anja Merkel ist jetzt online.

Ich habe in der Zeitarbeit für Monat Dezember für

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe in der Zeitarbeit für Monat Dezember für 61,9 Stunden arbeit einen Lohn bekommen von 706,36 Euro.

Auch habe ich im Dezember Urlaub gemacht von 10 Tagen und habe dafür (69,99 h) einen Bruttobetrag bekommen von 720,47 Euro. was mir sehr komisch vorkommt, Ich arbeite laut Zeitarbeitstarif 5 Tage Woche. Demnach sollte es so aussehen : 10 Wochen berechnen vor dem Urlaub / 65 ( 5 Tage x 13 ) x 10 Tage Urlaub. Das müßte mein Urlaubslohn sein. Oder liege ich falsch ? Danke für eine Antwort

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Im Anhang sende ich Ihnen meinen Lohnzettel von Dezember 2018 zu .
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich beantworte Ihr Anliegen auf Basis Ihrer Angaben folgendermaßen:

Nach § 11 BUrlG bemisst sich das Urlaubsentgelt und damit auch die Höhe des Urlaubsabgeltungsanspruchs nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen vor Urlaubsantritt, also der letzten drei Monate. Dafür ist anhand des sich aus dieser Zeit ergebenden Gesamtverdienstes der Tagesverdienst des Arbeitnehmers zu ermitteln. Dieser Tagesverdienst stellt gleichzeitig den Wert eines Urlaubstages dar, welcher unter den beschriebenen Voraussetzungen abgegolten werden muss.

Ihre aufgeführte Berechnung ist also gundsätzlich richtig, allerdings müssen Sie den Verdienst der letzten 13 Wochen nehmen, statt 10 Wochen. Zumal Sie dies ja dann durch 65 Tage (5 Tage x 13 Wochen) teilen.

D.h. womöglich erhalten Sie ein "komisches" Ergebnis, weil Ihr eingesetzter Verdienst dem der 1o statt 13 letzten Wochen entsprochen hat.

Haben Sie noch Verständnisfragen?

Wenn nicht, so darf ich um Bewertung bitten.

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Vielen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Deshalb habe ich ja die 65 Tage von den 3 letzten Monatseinkünften genommen , also vom Nov. Okt. und Sep . Zusammen mit Abzug des Weihnachtsgeldes und dem Fahrgeldzuschuß . 13 Wochen und die 5 Arbeitstage macht 65 . Das Ergebniss ist der Tagessatz x die Urlaubstage , also 10 . Richtig ? Wer bezahlt mir dann die Gerichtskosten ? Muß ich die selber tragen oder kann ich diese zurückverlangen ? Danke für Ihre Antwort .

Sie schreiben: "Demnach sollte es so aussehen : 10 Wochen berechnen vor dem Urlaub / 65 ( 5 Tage x 13 ) x 10 Tage Urlaub"

Danach hätten Sie lediglich den Verdienst von 10 Wochen genommen, statt 13 Wochen.

13 Wochen und die 5 Arbeitstage macht 65 . Das Ergebniss ist der Tagessatz x die Urlaubstage , also 10 . Richtig ?

Ja.

Wer bezahlt mir dann die Gerichtskosten ? Muß ich die selber tragen oder kann ich diese zurückverlangen ?

Im Arbeitsrecht zahlt jeder seine Gerichtskosten selbst, egal wer gewinnt oder verliert, vgl. § 12 a Abs.1 Arbeitsgerichtsgesetz.

https://www.gesetze-im-internet.de/arbgg/__12a.html

Wie hoch war denn Ihr Verdienst in den letzten 13 Wochen vor Urlaub und wann haben Sie den Urlaub genommen?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich habe es so berechnet : Meinen Lohn von 3 Monaten zurück , also Nov,Okt, Sep. geteilt durch 65 ( 5Arbeitstage x13 Wochen ) . DDas Ergebniss wäre der Tagessatz und den dann multipliziert mit meinen Urlaubstagen den ich genommen habe . Mein Lohn war im SEP : 1621,20 OKT : 1846,85 NOV : 1999,11 Euro Brutto . Wie geschrieben Fahrgeld und Weihnachtsgeld schon abgezogen . Meinen Urlaub habe ich im Dezember genommen .

Ende oder Anfang dezember?

Gegebenfalls müssen Sie ja auch noch zeit aus dem Dezember mit einbeziehen.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich habe am 17.12.2018 Urlaub genommen bis Januar . Die 2 Wochen vorher , also vom 3.12.2018 , habe ich pro Woche 40 Stunden gearbeitet und davon habe man mir 18,99 Stunden abgezogen auf ein Stundenkonto sodas man mir 61,01 Stunden verrechnet hat mit einem Brutto von 706,50 Euro , 16 Stunden Feiertagsgeld von 185,28 Euro und eben den Urlaubslohn 69,99 Stunden von 726,39 Euro

Dann müssen Sie die 13 Wochen ab dem 16.12. rückwärts zählen, um so den Verdienst in diesen 13 Wochen zu ermitteln.

Wenn Sie im Dezember also lediglich 706,50 Euro brutto erhalten haben, dann müssen Sie diesen Wert einsetzen und von September entsprechend weniger, weil ja nicht der gesamte September gezählt wird.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sie meinen das ich vom Septemberlohn 1621,20 Euro , die 706,50 Euro abziehen soll ? Dann würden für Dezember 2 Wochen 706,50 für Nov . 1999,11 Euro , Okt - 1846,85 und September 914,70 Euro berechnet werden . das ist zusammen 5467,16 Euro durch ( 5x13 ) = 84,11 Euro Tagessatz mal den Urlaub von 10 Tagen = 841,10 Euro Urlaubsgeld . Ich habe einen Stundenlohn von 11,58 Euro und der bleibt ja gleich .

Nein, zunächst müssen Sie die 13 Wochen, also den Zeitraum bestimmen, d.h. vom 16.12. zählen Sie 13 Wochen zurück. Da kommen Sie ca. am 15. SEptember raus. Der Verdienst dieses Zeitraums (15.09-16.12.) ist die Basis für die Urlaubsentgeltberechnung.

Wenn Sie im Dezember weniger verdient haben, dann schlägt sich dies natürlich auf den durchschnittlichen Tagesverdienst nieder.

Nehmen Sie die Berechnung für den oben genannten Zeitraum vor. Ihre Berechnungsformel an sich ist korrekt.

Sollte das von Ihnen im korrekten Zeitraum ermittelte urlaubsentgelt von dem vom ARbeitgeber abweichen, so sollten Sie sich dort die Berechnung anfordern. So können Sie nachvollziehen, was der ARbeitgeber eigentlich gerechnet hat und möglicherweise dort den Fehler finden.

Anja Merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2338
Erfahrung: Staatsexamen, Internationaler Titel LL.M.Eur, Zulassung als Rechtsanwältin
Anja Merkel und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Genau das habe ich gemacht . Aber die Berechnung im letzten Zeilen sind so zurückzuführen das ich die 13 Wochen gerechnet habe . Das Glück ist das der Monat September auch nur 4 Wochen hatte . Also brauchte ich dies den Lohn nach hinten abzuziehen . Ich glaube das ich es verstanden habe . Ich kann auf eine Berechnung vom AG bestehen und er muß diese mir zukommen lassen ? Muß ich wenn der Arbeitgeber keine Arbeit für mich hat nur erreichbar sein oder muß ich immer in das Büro ? Das wäre meine letzte Frage und dann habe ich versucht hier bei Ihnen meine Beurteilung an Hand von Zufriedenheit einzugeben . Nur ich sehe diese nicht . Danke ***** ***** Spreewald

Ich kann auf eine Berechnung vom AG bestehen und er muß diese mir zukommen lassen ?

Er muss dies zumindest plausibel erklären wie er das Urlaubsentgelt berechnet hat, zumal Ihre eigene Berechnung davon abweicht.

Muß ich wenn der Arbeitgeber keine Arbeit für mich hat nur erreichbar sein oder muß ich immer in das Büro ?

Das ist sicherlich in Ihrem Arbeitsvertrag und /oder Betriebsvereinbarung beregelt. Bleiben Sie nicht eigenmächtig von der Arbeit fern, da dies als Verweigerung ausgelegt werden kann. GRundsätzlich müssen Sie wenigstens Ihre Arbeitskraft anbieten und wenn dann der Arbeitarbeitgeber keine Arbeit hat, könnten Sie auf Bereitschaft gehen. Im zweifel wird dieses Spiel jeden Tag aufs neue gespielt.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danke ***** ***** mir nur darum weil ich gestern im Büro war und keine Arbeit da war . " Kollegen hatten frei . Ich müßte sonst über 30 Kilometer fahren , ins Büro . Da ich heute mehr als 6 mal angerufen hatte und keiner ans Telefon ging bin ich jetzt unsicher ob man mich mit Absicht ins leere laufen läßt oder ob ich mich berufen kann das ich mich telefonisch mehremals gemeldet habe . Nachweis wäre ja bewiesen .

Dies kann ich Ihnen ohne kenntnisse über die Vertragsswerke, Betriebsvereinabrungen etc. nicht seriös beantworten.

beste GRüße

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Guten Tag Frau RA. Merkel !
Ich habe vor zwei Tagen schon einige Fragen an RA . Merkel gehabt und gute Tips bekommen . Nun ich habe noch eine Frage zwcks Kündigung und deren Stundenkontoabgeltung . Wenn ich gekündigt werde muß ich für die Zeit der Kündigungsfrist meine Überstunden nach dem TV DGB/iGZ opfern oder muß mir der AG mir bis dahin eine Arbeit geben oder mich Entlohnen als wenn ich Arbeite also nach Annahmeverzug .Danke für eine Antwort
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wenn ich eine Bewertung abgegeben habe aber die eine Woche Probe noch nicht beendet ist , kann ich da trotzdem noch im nachhinein Fragen stellen ? Auch habe ich , trotz Probe , 49 Euro bezahlt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Desweiteren meine Frage , wenn ich denn Durchschnittslohn ermittle von 13 Wochen rückwirkend , zählt dann auch die einberevhneten Stunden dazu die man mir im November zum Brutto dazu gerechnet hat oder müssen diese 20 Stunden dann auch herausgenommen werden wie Weihnachtsgeld und Spritkosten ? Danke ***** ***** schönes Wochenende