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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 29729
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich bin vorstand einer Aktiengesellschaft und wurde von

Diese Antwort wurde bewertet:

ich bin vorstand einer Aktiengesellschaft und wurde von meinem Aufsichtsrat indirekt mit den Worten (mir ist egal ob du mit feierabend ins bett gegangen bist oder gehst) als schlampe bezeichnet. habe das später mit dem Hauptaktionär besprochen wie ich mich verhalten soll und dieser hat es nur heruntergespielt ja es war zwar hart aber ich soll es auf sich beruhen lassen und im gleichen zug hat er mir gedroht wenn ich was mache mir eine milionenstrafe anzuhägen. Können sie mir bitte helfen ? Was kann ich tun?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sollten diese Angelegenheit nicht auf sich beruhen lassen, sondern sich rechtlich zur Wehr setzen.

Die zitierte Äußerung erfüllt den Straftatbestand einer nach § 185 StGB strafbaren Beleidigung, denn diese stellt einen Angriff auf Ihren persönlichen Ehr- und Achtungsanspruch durch eine Kundgabe der Nicht- und Missachtung dar!

Als Opfer dieser Beleidigung sind Sie strafantragsberechtigt (§ 194 StGB).

Der sodann erfolgte Versuch des Hauptaktionärs, Sie von etwaigen rechtlichen Schritten abzuhalten, indem dieser Ihnen eine Millionenstrafe in Aussicht stellt für den Fall, dass Sie sich gegen die Beleidigung zur Wehr setzen, ist strafrechtlich als nach §§ 240, 22 StGB strafbare versuchte Nötigung zur werten!

Anwaltlich ist Ihnen anzuraten, dass Sie wegen beider Vorkommnisse bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen sämtlicher hier in Betracht kommenden Delikte erstatten. Hierzu benötigen Sie keinen RA - die Anzeige können Sie ohne weiteres selbst zu Protokoll geben.
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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
eine Frage habe ich noch.Sollte ich dies dem Aufsichtsratsvorsitzenden auch melden die Beleidigung und Bedrohung?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Verpflichtet sind Sie hierzu nicht. Sie können dies aber durchaus so handhaben.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich habe noch eine Frage welcher Paragraph ist es wenn man für etwas beschuldigt wird was man nicht begangen hat und das mehrmals vorkommt?

Was konkret wird Ihnen denn zur Last gelegt?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich hätte Unterlagen (aus seinem Strafregister) von dem Hauptaktionär besorgt um diese gegen ihn zu verwenden dabei waren sie bei unterlagen dabei die ich sortiert habe und ich Ihm sie dann geben wollte ein anderes mal hat er gemeint ich würde unterlagen eines Vorstandes zurückbehalten oder beschaffen nur damit dieser kein Vorstand bleibt obwohl ich den gemeinten vorstand selbst darauf angesprochen habe das mir solche unterlagen gegeben wurden und ich diese dann an Ihn ausgehändigt habe.

Diese wahrheiiswidrigen Unterstellungen sind als üble Nachrede gemäß § 186 StGB strafbar. Sollte der Urheber dieser wahrheiiswidrigen Unterstellungen auch positiv wissen, dass dies nicht stimmt, so läge sogar eine nach § 187 StGB strabare Verleumdung vor.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
vielen lieben dank sie haben mir erstmal sehr geholfen und ich werde noch heute bei der Polizei eine anzeige gegen beide stellen.

Sehr gern geschehen!