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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 20384
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Schiessl, wir haben die Urne meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Schiessl,
wir haben die Urne meiner auswärtigen Tante auf dem heimischen Friedhof anonym bestatten (eingraben) lassen.
Dieser Vorgang erfolgt durch Gemeindearbeiter mit entsprechendem Bohrgerät.
Vorab hat man uns mitgeteilt, dass die Besattungsgebühren für Auswärtige um den Faktor 1,5 erhöht sind.
Nun sind jedoch nicht nur die Gebühren für die Überlassung eines Urnen-Reihengrabes erhöht sondern auch die Gebühren für die reine Beisetzung von Aschen - Grabarbeiten einfach um 50% erhöht. Verwiesen wird auf die aktuelle Bestattungsgebührensatzung der Gde Benningen.
Ich sehe hier im Sine der AGG eine klare Benachteiligung (Diskriminierung) für Auswärtige, zumal schon die Grundgebühr mit 510 EUR doppelt so hoch ist wie auf dem einzigen Stuttgarter Friedhof, auf dem anonyme Urnenbestattungen möglich sind.
In der Rechtshilfebelehrung steht, dass der Widerspruch innerhalb eines Monats an das zutändige Landratsamt (in diesem Fall Ludwigsburg in Baden-Württemberg) einzureichen ist.
Ist aus Ihrer Sicht ein Widerspruch aussichtsreich?
Mit freundichen Grüßen
Wolfgang Brucker

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage.

Wenn Sie sich das AGG ansehen, so stellt dies auf verschiedene Mermale ab, $ 1

Das sind

Rasse

ethnsiche Herkunft

Geschlecht

Religion

Weltanschauung

Alter

Sexuelle Identität

Nur wenn wegen solcher Merkmale jemand unterschiedlich behandelt wird liegt eine Diskriminierung im Sinne des AGG vor

Wenn Sie als Auswärtiger anders behandelt werden und erfüllen keines der Merkmale sind Sie nicht diskriminiert

Die Satzung hat einen sachlichen Grund

Die Gemeindebürger haben hier ihre Familein, die sollen das Grab besuchen können und nicht daran gehindert sein, weil der Friedhof mit auswrtihen besetzt ist.

Die Verstorbenen haben hier in den Gemeinden ihre gemeindlchen Abgaben geleistet, während die A7uswärtigen nicht bezahlt haben

All das sind sachliche Gründe für einen unterschiedliche Bhandlung

Der Widerspruch wird wenig Erfolg haben

.$ 2

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank. Darf ich noch eine Zusatzfrage stellen?
Bezüglich der Grabstätte kann ich dies nachvollziehen. Sind in diesem Fall auch identische Dienstleistungen tatsächlich ungleich abrechenbar? Gibt es außer der AGG noch einen anderen Ansatz?
Sehr geehrter Ratsuchender, Art 3 Grundgesetz .Der aber greift nicht, wenn es für die Ungleichbehandlung einen sachlichen Grund gibt.Mögliche Gründe hatte ich Ihnen genannt
Das gilt auch für Dienstleistungen.