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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 37786
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Geehrte JustAnswer-Anwälte, am 26.01.19 habe ich meinen

Diese Antwort wurde bewertet:

Geehrte JustAnswer-Anwälte,am 26.01.19 habe ich meinen Gebrauchtwagen an einem Händler verkauft. Das Auto habe ich zuvor meiner Mutter abgekauft, mit dem Hinweis Unfallfrei. Ich hatte das Auto nur wenige Monate, weil meine Partnerin einen Dienstwagen erhalten hat und wir nicht 2 Autos benötigen.Ein Händler hat mir den Wagen abgekauft, bei der Übergabe erfolgte eine typische Besichtigung und der Händler hat den Wagen mitgenommen und somit gekauft. Im Vertrag steht "Keine Garantie und Gewährleistung", dieser wurde von beiden Parteien unterschrieben.Eine Woche später meldet sich der Händler, dass es einen schlecht reparierten Schaden an der Tür gibt. Ich habe Ihn darauf hingewiesen, dass ich diesen Unfallschaden (falls es einer ist) nicht kenne und er den Wagen vor Ort besichtigt hatte. Zumal wir beide den Vertrag mit dem Hinweis "Keine Garantie und Gewährleistung" beidseitig unterschrieben haben.Nun möchte er den Wagen wieder zurückgeben. Geht das ohne Weiteres?Mit besten GrüßenKristian

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, Sie sind nicht zur Rückabwicklung des Kaufvertrages und dementsprechend auch nicht zur Rücknahme des PKW verpflichtet.

Sie können sich vollumfänglich auf den vertraglich vereinbarten Ausschluss der Gewährleistung berufen - ein solcher ist recchtlich zulässig und möglich, und er entspricht auch weithin verbreiteter Praxis.

Haften würden Sie nur, sofern Sie gegenüber dem Käufer einen Mangel des PKW - hier den Unfallschaden - arglistig verschwiegen hätten, § 444 BGB:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__444.html

Davon kann unter den hier gegebenen Sachverhaltsumständen jedoch in keiner Weise die Rede sein, denn Sie selbst hatten nicht die geringste Kenntnis von dem Unfallschaden mit der Folge, dass Ihnen auch kein arglistiges Verschweigen eines offenbarungspflichtigen Unfallschaden zur Last fällt.

Sie haften folglich auch nicht wegen eines arglistigen Verschweigens, zumal der Käufer in seiner Eigenschaft als Autohändler kraft besonderer Sachkunde einen solchen Mangel bei aufmerksam durchgeführter Inaugenscheinnahme des PKW ohne weiteres selbst hätte erkennen können und müssen.

Weisen Sie daher die Forderungen des Händlers unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte und klare Rechtslage zurück!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Hallo Herr Hüttemann,vielen Dank für die Beratung. Ich werde den Händler auf mein Recht hinweisen und weiteres abwarten. Falls ich doch einen Brief von seinem Anwalt bekomme kann ich mir immer noch Beistand vor Ort in Berlin holen?Vielen Dank ***** *****üttemann

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die Rechtslage ist unter den geschilderten Umständen zweifelsfrei.

Sollte der Käufer Ihnen entgegen aller Wahrscheinlichkeit Probleme bereiten, so melden Sie sich gern hier bei mir zurück. Nach jetziger Abgabe Ihrer Bewertung können Sie sodann jederzeit nachfragen!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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