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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27221
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe am 15.11.2018 eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe am 15.11.2018 eine Gewerbefläche gemietet. Diese habe ich entsprechend umgebaut. Ich wollte am 17.01.2019 eröffnen. Am 31.12.2018 hatte ich einen nicht selbst verschuldeteten Wasserschaden. Hier habe ich zur Schadensminderung versucht, sofort jemanden zu finden, der mit bei der Trocknung hilft. Habe auch eine Firma gefunden. Jetzt habe ich durch Gutachter usw erfahren, dass diese sehr teuer ist. ( Meine Mutter hat den Laden gekauft und ich miete diesen. Hier ist eine Hausverwaltung zuständig) Jetzt soll ich lt Gebäudeversicherung 900,00 Euro selbst bezahlen und ansonsten ist hier auch nichts abgedeckt. Kann denn hier keine Mietminderung, Arbeitsausfall usw gefordert werden?Vielen Dank ***** *****Mit freundlichen GrüßenVerena Deckner

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wie ist es denn zu dem Wasserschaden gekommen? Sind die Räumlichkeiten seit Eintritt des Wasserschadens (gewerblich) nutzbar?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Sehr geehrter Herr Hüttemann,
hier ist ein Warmwasserrohr, welches mit einem Rigipsplatte verkleidet war an der "Quetschung" auseindander gegangen. Hier wurde von mir nichts verändert, oder angefasst. Dieses Rohr war wohl 19 Jahre dicht. Die Räumlichkeiten können nicht genutzt werden, da der Boden stellenweise aufgebohrt ist und abgepumpt wird.
Mit freundlichen Grüßen
Verena Deckner

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Unter diesen Umständen haben Sie rechtlich überhaupt nicht für den Wasserschaden und die Reparaturkosten rechtlich einzustehen, denn Sie haben den Wasserschaden nicht verschuldet!

Die Kostenpflicht trifft daher ausschließlich den Vermieter (§ 535 Absatz 1 Satz 2 BGB), und unter den hier vorliegenden Umständen dessen Gebäudeversicherung.

Sollte diese keine Zahlung leisten, so muss Sie dies als Mieterin rechtlich nicht interessieren, denn in jedem Fall hat der Vermieter für den Schaden zu haften, und nicht Sie als Mieterin.

Sollte die Gewerbefläche als Folge etwaiger noch andauernder Arbeiten nicht nutzbar sein, so sind Sie zudem von jeglicher Mietzahlungspflicht befreit - Sie können die Miete sodann um 100% mindern!

Klicken Sie bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), um Ihre positive Bewertung abzugeben, wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt der Portalbetreiber die Vergütung an mich aus.

Nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Jetzt hätte ich noch eine letzte Frage. Kann ich in dem Schreiben für die Mietminderung einen Fehler machen? Nicht das ich es für die Versicherung/Vermieter falsch schreibe ?
Ich werde Sie natürlich positiv bewerten.
Mit freundlichen Grüßen
Verena Deckner

Nein, denn wenn die Gewerbefläche nicht nutzbar ist, so ist der vertragsgemäße Gebrauch aufgehoben. Damit entfällt aber auch Ihre Gegenleistungspflicht, also die Mietzahlung (§ 535 BGB).

Sie sind daher auch zu einer 100%-igen Mietminderung kraft Gesetzes berechtigt (§ 536 BGB) - Sie benötigen hierzu also insbesondere nicht etwa der Zustimmung des Vermieters!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Kann ich auch noch andere Forderungen einbringen ? Meinen eigenen Nutzungsausfall? laufende Kosten wie Internet usw? Zahlt die Gebäudeversicherung etwas? Da es sich bei der Vermieterin um meine Mutter handelt, will ich natürlich nicht, dass Sie die Kosten selbst tragen muss.

Ja, Sie können auch Ihren Nutzungsausfall geltend machen, ebenso wie die laufenden Kosten. Diese Schadenspositionen stehen Ihnen aber gegenüber Ihrer Mutter zu, denn diese ist Ihre Vertragspartnerin, und nicht die Versicherung. Ihre Mutter muss dann diese Positionen gegenüber der Versicherung geltend machen.