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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18142
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

ich bin Freiberuflerin und mein Mutterschutz beginnt

Diese Antwort wurde bewertet:

ich bin Freiberuflerin und mein Mutterschutz beginnt am 25.12. (Entbindungstermin Anfang Februar). Mutterschaftsgeld erhalte ich durch die Mitgliedschaft in der KSK.
Ich habe mich auch schon recht gut informiert, jedoch sind zwei Fragen noch offen:

1.)
Ich habe gelesen, dass ich mir in meinem Fall aussuchen kann, ob ich das Wirtschaftsjahr 2017 oder 2018 als Bemessungsgrundlage für das Elterngeld angebe? Ist das korrekt?

2.)
Ich habe alle meine Auftraggeber aufgrund des Zuflussprinzips darum gebeten, noch bis zum 31.12.2018 alle ausstehenden Rechnungen zu begleichen. Aber was ist mit den Zahlungseingängen zwischen dem 25.12. und 31.12.? Sind die ein Problem, da sie ja in den Mutterschutz fallen würden?

Danke ***** ***** Grüße!

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank

Die Bemessung richtet sich nach dem Gesetz

§ 2 b II BEEG

2) Für die Ermittlung des Einkommens aus selbstständiger Erwerbstätigkeit im Sinne von § 2d vor der Geburt sind die jeweiligen steuerlichen Gewinnermittlungszeiträume maßgeblich, die dem letzten abgeschlossenen steuerlichen Veranlagungszeitraum vor der Geburt des Kindes zugrunde liegen. Haben in einem Gewinnermittlungszeitraum die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 2 vorgelegen, sind auf Antrag die Gewinnermittlungszeiträume maßgeblich, die dem diesen Ereignissen vorangegangenen abgeschlossenen steuerlichen Veranlagungszeitraum zugrunde liegen.

Von daher können Sie sich leider nicht aussuchen

Alles was außerhalb dieses Zeitraums ist wird nicht berücksichtigt.

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Danke!
Das hatte ich mir schon gedacht.
Aber die Zahlungseingänge während des Mutterschutz in 2018 (25.-31.12.) zählen noch hinzu bzw. werden nicht gesondert behandelt, oder?

Sehr geehrter Ratsuchender,

leider nein, denn der letzte ABGESCHLOSSENE Gewinnermittlungszeitraum ist das Jahr 2017

2018 läuft ja noch, ist daher nicht abgeschlossen

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Okay, jetzt bin ich verwirrt...Es zählt doch nicht das Jahr vor dem Mutterschutz-Beginn, sondern das vor der tatsächlichen Geburt, oder?Deswegen ja meine Rückfrage, weil bei mir zwischen Mutterschutz-Beginn und Geburt ein Jahreswechsel liegt.Ich versuch‘s mal anders...
Folgende Situation liegt in meinem Fall vor:
Einkünfte als Freiberuflerin v. 1.1.2018 bis 25.12.2018
dann:
25.12.2018 = Beginn Mutterschutz
aber:
v. 25.12.-31.12.2017 trudeln ggfs. noch die restlichen Zahlungen der Aufträge aus 2018 ein
Geburt (wenn alles nach Plan läuft):
5.2.2019 —> Dann ist ja meines Wissens nach 2018 der Bemessungszeitraum
ABER:
gilt das dann nur bis zum 25.12. (Beginn Mutterschutz) oder bis 31.12. (komplettes Wirtschaftsjahr, egal ob ich die letzten 6 Tage im Mutterschutz war)?
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
P.S. Das bezieht sich jetzt nur noch auf Teil 2 meiner Eingangsfrage.

Senr geehrter Ratsuchender,

2018 ist wenn Sie in Mutterschutz sind noch laufend, es kommt alleine auf die steuerliche Betrachtungsweise an, nicht darauf ob Sie gearbeitet haben.

Also leider 2017, denn der Veranlagungszeitraum ist abgeschlossen.

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Das widerspricht so in etwa allem, was ich bisher in Erfahrung gebracht habe und beantwortet leider auch meine Eingangsfrage immer noch nicht (= Was ist mit den Zahlungseingängen v. 25.12.-31.12.2018?)Mir geht es hier auch nicht darum, welches Jahr „besser“ wäre, denn das macht für mich keinen Unterschied.
Wenn mein Kind geboren ist (Februar 2019) IST das Wirtschaftsjahr 2018 doch abgeschlossen, oder nicht?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bin Fachanwältin für Arbeitsrecht.

Vielen Dank für den mitgeteilten Geburtstermin

Ist der im Jahr 2019 ist der letzte abgeschlossene Veranlagungszeitraum das Jahr 2018, nicht das jahr 2017

Vin daher findet alles Berücksichtigung was im Jahr 2018 noch eingeht

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Okay, das wollte ich wissen.
Letzte Frage, nur nochmal, damit ich eine verbindliche Zahlungsfrist für meine Auftraggeber setzen kann:
D.h. wenn NACH dem Mutterschutz-Beginn in 2018 noch eine großer Betrag aus freiberuflicher Tätigkeit gezahlt wird, zählt der auch noch zum Bemessungszeitraum, OBWOHL der MuSchu schon begonnen hat, richtig?

Ja, der Mutterschutz spielt keine Rolle.

Wichtig ist dass es in den Bemessungszeitraum 2018 fällt

Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18142
Erfahrung: Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Okay, danke!

Gerne